Medien(r)revolution (re:publica)
Posted by Oliver Gassner • Friday, April 13. 2007
?: Warum war de:bug nichzt online sondern ein printmagazin?
Mercedes Bunz: Damals war das Netz noch nicht so weit. Print war für dieses Design das beste Medium. Man sollte immer das geegneteste Medium benutzen. Das Netz wird immer 'printlastiger', das design nähert sich dem print an. Design wird wichtiger. alle reden über etsy.vcom, weil es gut designt ist.
?:??? (Wie recherchiert man im Netz?)
Mercedes Bunz: Früher wurden Leute angerufen udn sie hißene Quellen heute heißt das Links. Oft mache ich Ideenskizzen auf dem blog, schaue nach den Reaktionen und das wanbdert dann zuerst in dei zeitung und zurück ins Netz. der Begriff 'urbane penner' den ich geprägt habe, der stammt eigentlich von einem Kommentator auf dem Blog. danke allen Kommentatoren im Blog.
Knüwer: Das Netz ist dramatisch unterwentickelt. Als Beleg für eine Meldung wurde heute morgen im Morgenmagazin eine Agenturmedlung benutzt.
(Es regt sich zu verschiedensten Themen Widerspruch aus dem Publikum zur Quali von Agennturen und zur Vergleichbarkeit von telefonrecherche und Surfen.)
?: Was veränder sich beim Handelblatt?
Knüwer: aktuell teilen sich die redaktionen in zwei Teilen. die einen umarnen Online als Chance zur Freiheit. die anderen, deren Gehalt nicht mehr steigt, betrachten die anderen als 'Verräter', die via Internet Print kannibalisieren. Man sollte, findet Knüwer, mehr in das Blatt investieren.
? Was fügt der Online-Teil dem Printmagazin im Fall des Focus hinzu?
Wegner: Focus war sehr früh online als in anderen Ländern höchstens Zeitungen online waren; wir hatten letzes Jahr 10jähriges. Unsere Autoren machen eben nicht nur ein Wochenmagazin sondern schreiben auch unter der Woche für online. Tageszeitungen haben oft Probleme mit 'Online first'; wichtige Sachen werden prioritär eher ins Holzmedium gebracht und nicht zuerst online - würde ich vermuten. Wir versuchen mit 50 Leuten einen nahezu 24 Stundenbetrieb zu machen. Online ersetzt das Papiermagazin nicht; es ist ein anderer 'Modus' ob ich morgens schaue 'was ist los' oder ob ich ein Wochenmagazin in Händen halte.
[Tim fragt was.
Mercedes: Wie bist denn du drauf, glaubst du scriftauf Papier sei vertrauenswürdiger als online?
Tim: Ich meine erstmal gar nix; ich binbder Moderator und frage doof.]
Knüwer: Internetkompetenz muss man auch lernen und die heranwachsende Generation kann dann recht schnell die Qualität von Onlinekanälen abschärtzen.
Auf Frage:
Johnny: Ich lese fast jeden Morgen Zeitung und schreibe auch für Offlinemedien. Mir fehlen die (sinnvollen) Links und die direkten Kommentare. Leider schreiben auch Printjournalisten für Online viel zu 'papierern' (mein ausdruck, OG) und setzen keien Links. Viele dieser Blogartikel sind unlesbar. Warum das vor allem in Deutschland so ist, weiß ich auch nicht. Leute sind von Weblogs oft irritiert und verstehen nicht, was da passiert. sie denken das sei eine Community und dass sich alle Kommentatoren schon kennen - was gar nicht der Fall ist. Vielleicht sollten die Blogger auch mehr schreiben und erklären was sie verlinken.
?: Medienevolution
Wegner: Nach der Designänderung der Website dachte ich, wir könnten da arbeiten. Aber es gibt ständig neue Designanpassungen. Ein Kollege klopfte mir auf die Schulter und sagte: Ja, so ist das jetzt.
?: Zu Zitty
Mercedes: Time Out in London ist erst letztes Jahr ins Internet gegangen. sie kommen als Phänomen der 70er/80er im Internet nicht gut an.
Johnny: Ich will in einer Stadtmagazin-Webseite meine PLZ eingeben und wissen,w was ich im Kino sehen kann.
Mercedes: Dass bei Tageszeitungen eine experimentierphase eingesetzt hat, ist schön. Bei tagesspiegel läuft die Zusammerabiet zwischen print und online sehr gut. getrennt ist das nur, weil es zwei zeitlich vollkommen verschiedene produktionsformen; und das wird man nie rauskriegen. das sind zwei verschiedene medien und das wird auch so bleiben. Wir kriegen bald auch ein besseres Redaktionssystem. Bisher haben wir nur einerechner als Zugang zu den printmaterialen; die müssen usn das eher mailen. aber das wird jetzt ebsser.
Knüwer: Ein richtig funktionierendes Zeitungsredaktionssystem wär schön.
(Spreeblick als Printmagazin wird auf dem Panel rumgereicht.)
(Das ist aber nur ne Konferenzzeitung ;=) Mit dem Titel 'print ist tot')
Johnny: Ich war ein richtiger Magazinjunkie, ich finde das schön, es gibt für alles eine Form und ein Artikel für Print ist ganz anders als für Online.
Mercedes BUnz findet, dass die alten Medien innovativ sind und die neuen eher überholt.
Knüwer: Die Zeitungen liefern 12-36 Stunden alte Nachrichten. Onlinezeitunge lieern eine Blogoptik: viel Text und kleine Bilder, das halte ich für falsch.
(Knüwer lobt 'die woc he' m, dei eine gute Optik und anfangs hohe Qualität hatte, die später abfiel.)
Johnny: Agenturmeldungen - macht das sinn? die kann man in allen Tageszeitungen 1:1 nachlesen. Die könnte auch nur online stehen. Die Marke brauche ich doch erst wenn ich Hintergrund und Recherche habe.
(wird fortgesetzt)
Mercedes Bunz: Damals war das Netz noch nicht so weit. Print war für dieses Design das beste Medium. Man sollte immer das geegneteste Medium benutzen. Das Netz wird immer 'printlastiger', das design nähert sich dem print an. Design wird wichtiger. alle reden über etsy.vcom, weil es gut designt ist.
?:??? (Wie recherchiert man im Netz?)
Mercedes Bunz: Früher wurden Leute angerufen udn sie hißene Quellen heute heißt das Links. Oft mache ich Ideenskizzen auf dem blog, schaue nach den Reaktionen und das wanbdert dann zuerst in dei zeitung und zurück ins Netz. der Begriff 'urbane penner' den ich geprägt habe, der stammt eigentlich von einem Kommentator auf dem Blog. danke allen Kommentatoren im Blog.
Knüwer: Das Netz ist dramatisch unterwentickelt. Als Beleg für eine Meldung wurde heute morgen im Morgenmagazin eine Agenturmedlung benutzt.
(Es regt sich zu verschiedensten Themen Widerspruch aus dem Publikum zur Quali von Agennturen und zur Vergleichbarkeit von telefonrecherche und Surfen.)
?: Was veränder sich beim Handelblatt?
Knüwer: aktuell teilen sich die redaktionen in zwei Teilen. die einen umarnen Online als Chance zur Freiheit. die anderen, deren Gehalt nicht mehr steigt, betrachten die anderen als 'Verräter', die via Internet Print kannibalisieren. Man sollte, findet Knüwer, mehr in das Blatt investieren.
? Was fügt der Online-Teil dem Printmagazin im Fall des Focus hinzu?
Wegner: Focus war sehr früh online als in anderen Ländern höchstens Zeitungen online waren; wir hatten letzes Jahr 10jähriges. Unsere Autoren machen eben nicht nur ein Wochenmagazin sondern schreiben auch unter der Woche für online. Tageszeitungen haben oft Probleme mit 'Online first'; wichtige Sachen werden prioritär eher ins Holzmedium gebracht und nicht zuerst online - würde ich vermuten. Wir versuchen mit 50 Leuten einen nahezu 24 Stundenbetrieb zu machen. Online ersetzt das Papiermagazin nicht; es ist ein anderer 'Modus' ob ich morgens schaue 'was ist los' oder ob ich ein Wochenmagazin in Händen halte.
[Tim fragt was.
Mercedes: Wie bist denn du drauf, glaubst du scriftauf Papier sei vertrauenswürdiger als online?
Tim: Ich meine erstmal gar nix; ich binbder Moderator und frage doof.]
Knüwer: Internetkompetenz muss man auch lernen und die heranwachsende Generation kann dann recht schnell die Qualität von Onlinekanälen abschärtzen.
Auf Frage:
Johnny: Ich lese fast jeden Morgen Zeitung und schreibe auch für Offlinemedien. Mir fehlen die (sinnvollen) Links und die direkten Kommentare. Leider schreiben auch Printjournalisten für Online viel zu 'papierern' (mein ausdruck, OG) und setzen keien Links. Viele dieser Blogartikel sind unlesbar. Warum das vor allem in Deutschland so ist, weiß ich auch nicht. Leute sind von Weblogs oft irritiert und verstehen nicht, was da passiert. sie denken das sei eine Community und dass sich alle Kommentatoren schon kennen - was gar nicht der Fall ist. Vielleicht sollten die Blogger auch mehr schreiben und erklären was sie verlinken.
?: Medienevolution
Wegner: Nach der Designänderung der Website dachte ich, wir könnten da arbeiten. Aber es gibt ständig neue Designanpassungen. Ein Kollege klopfte mir auf die Schulter und sagte: Ja, so ist das jetzt.
?: Zu Zitty
Mercedes: Time Out in London ist erst letztes Jahr ins Internet gegangen. sie kommen als Phänomen der 70er/80er im Internet nicht gut an.
Johnny: Ich will in einer Stadtmagazin-Webseite meine PLZ eingeben und wissen,w was ich im Kino sehen kann.
Mercedes: Dass bei Tageszeitungen eine experimentierphase eingesetzt hat, ist schön. Bei tagesspiegel läuft die Zusammerabiet zwischen print und online sehr gut. getrennt ist das nur, weil es zwei zeitlich vollkommen verschiedene produktionsformen; und das wird man nie rauskriegen. das sind zwei verschiedene medien und das wird auch so bleiben. Wir kriegen bald auch ein besseres Redaktionssystem. Bisher haben wir nur einerechner als Zugang zu den printmaterialen; die müssen usn das eher mailen. aber das wird jetzt ebsser.
Knüwer: Ein richtig funktionierendes Zeitungsredaktionssystem wär schön.
(Spreeblick als Printmagazin wird auf dem Panel rumgereicht.)
(Das ist aber nur ne Konferenzzeitung ;=) Mit dem Titel 'print ist tot')
Johnny: Ich war ein richtiger Magazinjunkie, ich finde das schön, es gibt für alles eine Form und ein Artikel für Print ist ganz anders als für Online.
Mercedes BUnz findet, dass die alten Medien innovativ sind und die neuen eher überholt.
Knüwer: Die Zeitungen liefern 12-36 Stunden alte Nachrichten. Onlinezeitunge lieern eine Blogoptik: viel Text und kleine Bilder, das halte ich für falsch.
(Knüwer lobt 'die woc he' m, dei eine gute Optik und anfangs hohe Qualität hatte, die später abfiel.)
Johnny: Agenturmeldungen - macht das sinn? die kann man in allen Tageszeitungen 1:1 nachlesen. Die könnte auch nur online stehen. Die Marke brauche ich doch erst wenn ich Hintergrund und Recherche habe.
(wird fortgesetzt)









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