
Die
Crimeblips, eine Kriminalstatistik für Berlin, kommt nicht aus dem IT-Labor des Innensenators sondern aus der Softwareschmiede von
Professor Hendrik Speck aus Kaiserlautern/Zweibrücken und Berlin, der bisher vor allem für
seine statistischen Analysen von Social Networks bekannt geworden ist.
CrimeBlips verfolgt einen ähnlichen Ansatz: öffentlich zugängliche Informationen, wie Bevölkerungsstatistik und Polizeibericht werden visualisiert und statistisch ausgewertet.
Dass das einen provokanten Unterton hat ist klar, wobei ich einige Anmerkungen dazu hätte, was genau Daten hier aussagen.
Nochmal im Detail (ich spare mir massig Screenshots, ihr könnt euch das selbst ansehen):
* Auf einer Karte werden die Polizeimeldungen nach Typ dargestellt: Körperverletzungen, Diebstähle, Brandstiftungen, "Meldungen", Vandalismus, "Sonstige". Polizeimützen stehen für die Ansammlung von Meldungen und beim Doppellinksklick in die Karte spalten sich die Meldungen auf oder man kann sie in einen Popupfenster durchsehen.
Klickt man rechts den Menüpunkt 'close' an erscheint am unteren Rand eine Navigation mit Zugang zu Stastistikdaten (Klick auf die Kuchengrafik oder auf den Button 'Statistiken' in der 'Temperaturkurve').
Die Statistik bietet drei Ansichten:
a) Verbrechensmeldungen an der Zeitachse
b) Kriminalitätsrate (wenn ich recht verstehe sind das NICHT die ausgezählten Meldungen der Polizei sondern eine separate Statistik?) in Korrelation zu Arbeitslosenquote, Ausländeranteil und türkischem Bevölkerungsanteil bezogen auf die Bezirke von Berlin
c) Verteilung von Verbrechen nach Typ auf die Bezirke
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