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Die Zukunft der Social Networks (re:publica 08)

Posted by Oliver Gassner • Wednesday, April 2. 2008
(Alle Zitate nur sinngemäß.)

Oliver Überholz, mixxt
Michael Brehm, StudiVZ
Dirk Olbertz, noserub
Joel Berger, Fox Interactive = Myspace Deutschland

Es moderiert: Tim Pritlove

Myspace hat 4,5 Millionen unique users (heißt nicht: Profile) in Deutschland. 110 Millionen UU global.

Was mach die User:
- interagieren
- Selbstdarstellung gestalten (Profil, Musik, Videos, Texte)
- Entdeckung (Bands)

Joel Berger: Wenn es jemand dauarf anlegt als 12jähriger bei MYspace duurchzurutschen, schafft er das.

Brehm: Die Daten zu verifizieren würde 25 EUR kosten (Postident, je account). Die Datenbank per se ist nichts wert, jedes Telefonbuch hat bessere Daten als wir. Wir wollen dass die Leute glücklich sind und wiederkommen."

Olbertz: Man kann sich nicht mit allen Leuten bei VZ vernetzen und es auch nicht sehen. Das ist kein mehrwert sondern ein geschäftliches Interesse.

Brehm: Natürlich haben wir auch ein geschäftliches Interesse. Aber die DB ohne die Seite ist nicts wert. geld verdeinen wir durch Werbung au

Oliver Ueberholz:
Wir bieten kleinen, temporäre abgeschlossenen Netzwerke für Gruppen, events, vereine. So können sich Leute vorab kennenlernen oder nachträglich wieder kontakteren. In unseren Netzwerken sind die User die Herren und erlauben dem Admin des kleinen Netzwerks die Daten einzusehen. Unbenutzte Netzwerke werden irgendwann deaktiviert. Wir werden denke ich auch implementeren, dass wir irgendwann die Backups löschen. Vernetzte Information zu lösvcen ist schwierig, da ja Konversationen zerstört werden.

Brehm: Wir schließen alle Suchmaschine aus und man kann bei uns die eigenen daten jederzeit löschen.

Pritlove: Die bekannten suchmaschinen, ja?

Brehm: (zögern)

Olbertz: Bei StudiVZ kann ich nicht wählen, wem ich mein Profil zur Verfügung stelle. Wenn ich das Profil im Netz habe und das passwortschütze, kann ich entscheiden, wer es sieht.


Oliver Ueberholz: SNs tragen zur Medienkompetenz bei, indem Leute das Netz als interaktiv begreifen.

Berger: Wir bei MSpace lassen die Daten für Google offen, aber jeder kann seine Daten privat schalten. Wenn wir aber ganz offen wären, hätten wir ein Datenschutzproblem.

Olbertz: Bei Noserub kann ich entweder mein Profil selbst hosten oder einen Hoster das machen lassen. Und wenn ich das vom Hoser zu mir umziehen will, kann ich das. ein bisschen wie bei Wordpress. In Noserub kann ich eine ganzen sozialen Netzwerke verknüpfen. ((Dann könnte ich z.B. eine Nachricht von Xing an einen accunt in Facebook schicken. So wie heute E-Mail.))

Berger: Spam ist unser Problem, wir löschen täglich tausende von Accounts.

(Hunger, Publikumsfragen, ciao...)

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