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Andreas Eschbach und die Bücherdiebe: Unsortierters zum Urheberrecht

Posted by Oliver Gassner • Tuesday, March 27. 2012 • Category: Digitalkultur
Andreas Eschbach denkt bei Google+ grade intensiv über Ebooks, Urheberrecht und Digitales nach.
Ein Kommentar von mir zu seiner Einlassung über den Content-Klau:
(5) Andreas Eschbach - Google

Die Frage ist doch:

Wenn wir un einer Welt leben, in der Kopien von werken extrem günstig zur Verfügung gestellt werden können ->
Ist es DANN noch ein gutes/tragfähiges Geschäftsmodell von Menschen, die solche Werke erzeugen, KOPIEN zu verkaufen?

Autoren, die geringere Auflagen als Andreas haben, leben
a) vom Brotjob
b) von Lesungen/Workshops an Schulen etc.

Buchverkäufe (Hypothese) machen für 99,9% aller Schöpfer von Büchern/TextWerken zwischen Buchdeckeln NICHT die wesentliche Einnhamequelle aus.

Sachbücher werden oft aus Reputationsgründen geschrieben (seis akademischen oder 'ssuinesstechnisch') - oder am Fließband (Das NEUE Buch zur XY Diät, das Kochbuch zur XY-Diät). Wenn man fragt geht da finanziell auch nicht so ARG viel.

Bands haben früher bei der Tour miese gmacht udn bei den Platten abgesahnt, dei Tour war Marketing für die Platte. Jetzt machen sie bei den 'Copies' miese und bei den Touren schnitt.

Nicht jeder Autor ist ne Rampensau.
Mir scheint aber das Zeitalter der 'Copy-Vermarktung' vorüber.

(Man vergleiche das mit dem einkaufen, früher ging amn einkaufen, heute sucht man 'Shoppingerlebnissse'. Angeblich.)

**
AE antwortete ggf. sei die Ära der Berufsschriftstellerei rum, meine Replik:
Wenn man es genau sieht, ist diese "Ära" ja noch nicht arg alt. Vor der Goethezeit galt es eher als unschicklich, sich mit der Bücherschreiberei gar als Brotberuf zu beschfätigen. Verleger ging grad noch so. Leute wie Heine waren ja eher verkrachte Existenzen. So echt als 'Prestigejob' galt es eher im 19 Jhdt.
Gibt es überhaupt Zahlen, wie viele Leute NUR von Belletristikpublikationen leben? Oder von Sachbüchern? In den 70er und 80ern ab es ja auch den Typ es Lyrikers mit Studienrätin oder Erbschaft..
Fälle wie deiner mit Verfilmungen etc. (die könnte man übrigens nicht klauen, also die Filmrechte, das wäre ein Restmodell, so die Filmindustrie überlebt) ist ja ein echter Sonderfall, wie viele dieser Art gibt es in DACH? 5, 10? 20? 50?

Die Zahlen, von wie viel Geld so ein Künstler idR lebt, publiziert ja ver.di gelegentlich. Ein Witz am Existenzminimum.

Absurderweise sehen dei kleinen das Online-Sharing ewher als Chance, bekannt zu werden, währed die größeren (aber primär die Verlage) aggressiv werden. (Ich nehm dich jetzt mal aus, aber Sven Regener eher rein, vgl den Beitrag in Netzpolitik.org)

Also Hypothese: Schriftsteller war kaum JEMALS in dem sinn ein 'Beruf', als man ihn ergreifen und davon leben konnte. man konnte entweder reinbuttern oder von was anderem leben und schreiben.

An sich ist Berufssschriftsteller ein Phänomen der bürgerlichen Gesellschaft. Und von der verabschieden wir uns ja schleichend. der wutbürger st eher ein letztes Aufbäumen... An sich kein Wunder, wenn der 'Job' da mit verschwindet. (So wie aus meiner Sicht 'Privacy' ein Begleitphänomen von Landflucht und Industralisierung ist. (wenn man wieder aufs Dorf zieht merkt man das um so mehr ;) )

Naja, also: d_'accord erweitert um die Feststellung: Die kurze bürgerliche Ära des Berufsschriftstellertums ist eventuell bereits rum.

Jan erklärt: Was sind Barcamps?

Posted by Oliver Gassner • Tuesday, March 13. 2012 • Category: Digitalkultur
Danke, Jan. Ich hab das grade schon an jemand weitergemailt:


Was sind Barcamps? - YouTube

Warum sind Barcamps toll? (MindMeister WikiMap)

Posted by Oliver Gassner • Thursday, February 2. 2012 • Category: Digitalkultur
Hier könnt ihr mitbrainstormen:



Warum sind Barcamp toll? - MindMeister Mind Map

Digital Natives: Medienumgang nicht angeboren

Posted by Oliver Gassner • Thursday, February 2. 2012 • Category: Digitalkultur
Digital Native
Gestern wurde ich am Telefon von einem Journalisten von Pressetext.com ausgefragt (Er war natürlich auf meine Artikel zu Digital Natives gestoßen.). Ich hab ihm jede Menge erzählt, er hat 99% meiner bildhaften Spontan-Entgleisungen ignoriert und sich die besten 'Bits' rausgepickt.

Das hat er find ich gut gemacht, oder?
***
Er sagte ich darf bei Quellennennnung (Link s.u.) komplett zitieren.


***
Digital Natives: Medienumgang nicht angeboren
Begriff dient älteren Menschen oft als Entschuldigung für Faulheit

Digital Resident: Online-Kompetenz bei Senioren (Foto: pixelio.de, berlin-pics)

Wien (pte002/02.02.2012/06:05) - Die Einteilung der Menschen in "Digital Natives" und "Digital Immigrants" hat sich seit einiger Zeit zur allgemein anerkannten Klassifizierung entwickelt. Ob sich die heterogene Gruppe der Menschen mit digitaler Kompetenz wirklich anhand einer willkürlich gezogenen Jahrgangsgrenze vom Rest trennen lässt, ist aber umstritten.

"Es gibt unter jungen Menschen sehr wohl ein Bewusstsein und Kompetenzen für den Umgang mit neuen Medien. Das gilt aber nicht pauschal für eine ganze Generation. Der tägliche Umgang mit Facebook führt nicht zu Kompetenz. Der Umgang mit dem Netz ist eine Kulturtechnik, die von jedem interessierten Menschen gelernt werden kann, unabhängig vom Alter", sagt Blogger und Kommunikationsberater Oliver Gassner http://blog.oliver-gassner.de im Gespräch mit pressetext.

Keine Altersgrenzen

Der Begriff Digital Natives wurde geprägt, um die Generation, die mit neuen Kommunikationstechnologien aufgewachsen ist und den Umgang damit spielend erlernt hat, von älteren Menschen abzugrenzen, die sich Kompetenzen auf diesem Gebiet mühsam erarbeiten müssen. "Kinder nutzen Handy, Videospiele und Fernsehen parallel. Das ist aber keine Kompetenz, sondern Konsumverhalten. Das Verständnis, auch aus einer historischen Perspektive, fehlt vielen jungen Menschen. Sie sind wie Filmemacher, die nichts von Stummfilm verstehen", sagt Gassner.

Auch die vielgerühmte technische Kompetenz der "Generation Internet" endet häufig mit dem Schließen des Browserfensters. "Die sogenannten Digital Natives sind nicht mit Technologie, sondern mit Magie aufgewachsen. Sie sehen die Technik lediglich als Black Box. Natürlich gibt es Elfjährige, die Anwendungen Programmieren. Die sind aber nicht die Norm", erklärt Gassner. Kompetenzen im Umgang mit neuen Kommunikationstechniken müssen durch intensive Beschäftigung mit der Materie erworben werden. "Deshalb verwende ich gerne den Begriff 'Digital Residents'. Es gibt eine heterogene Gruppe von Leuten, die sich mit dem Internet beschäftigen. Auch Senioren können sich Gedanken machen und Kompetenzen erwerben", so Gassner.

Gefährliche Abgrenzung

Die Einteilung der Bevölkerung in Natives und Immigrants kann auch politisch instrumentalisiert werden. "Die Abgrenzungsrhetorik birgt Gefahren. So können Teile der Gesellschaft marginalisiert werden. Der Begriff Digital Natives wird gerne verwendet, weil er das Bild einer Gruppe heraufbeschwört, die man ignorieren oder auch als Feindbild missbrauchen kann. Das kann sich indirekt negativ auf die Internet-Gesetzgebung auswirken", sagt Gassner.

Älteren Personen dient der Begriff der Digital Natives oft als Entschuldigung dafür, sich nicht mit der neuen Technologie auseinandersetzen. "Viele der über 40- oder 50-Jährigen sind der Meinung, dass das Internet nur etwas für junge Menschen ist. Eigentlich sind sie aber nur zu faul, sich damit zu beschäftigen. Die Erfinder des Internets sterben schon langsam und die Leute, die das World Wide Web aufgebaut haben, gehen in Pension", sagt Gassner.

Quelle:
Digital Natives: Medienumgang nicht angeboren - pressetext Nachrichtenagentur
***
Frühere Artikjel von mir zu diesem Thema:
http://blog.oliver-gassner.de/archives/4587-Generation-Youtube-Der-Digitale-Native-als-Mangelwesen.html
http://blog.oliver-gassner.de/archives/4317-Warum-es-keine-Digital-Natives-gibt.html

cc-Foto (some rights reserved) linkt auf Uhrheber.

Peter Kruse: "Die Macht sitzt beim Kunden, beim Mitarbeiter, beim Bürger"

Posted by Oliver Gassner • Wednesday, February 1. 2012 • Category: Digitalkultur
Das ist genau DAS, was viele nicht verstehen wollen und nicht verstehen KÖNNEN:


BundestagTV, Peter Kruse - Revolutionäre Netze durch kollektive Bewegungen ( ein muss ! ) 3:33min - YouTube

2011: mein Jahr in E-Mails

Posted by Oliver Gassner • Tuesday, January 24. 2012 • Category: Digitalkultur
Endlich weiß ich wie viel Mail ich jährlich bekomme (35000, 2800/Monat, also ca 100 am Tag (wenn man den Spam weglässt und alles andere, was ich routinemäßig lösche)).
Ich sende (8500, 730/Monat, so um die 30 pro Wochentag, Sa/So unter 10.).

48% aller Mails, die ich sende, bekommen eine Antwort. (Das Problem ist hier, dass das System auch die Notifikationsemails vom Blog oder aner Stausmals mit meinem vermeintlichen Absender (= z.B. Spamkommentare), die ich nicht gelöscht habe, zählt. Spam und bestimmte Mailsorten lösche ich, die konnte die Toutapp nicht zählen. manches läuft auch automatisch in einen Löschordner.) Ich antworte auf 18%. (Da ist natürlich viel an Newslettern und Statusmails (Twitter u.a.) dabei.)

Woher ich das weiß?
Dank der Jahresmailanalyse von Toutapp.

Ein paar andere Faktoren:
Die meiste Mail sende ich am Anfang der Woche (Workshops lege ich oft auf Freitag oder Mi/Do.) Und um ca 11 Uhr. Um die Zeit KOMMEN auch am meisten Mails. (Für die, die nur 2* am Tag mail abrufen, ist das ggf. ne wichtige Info, ggf sollten die auf 3* am Tag wechseln: 8h, 12h und 16h oder so ;) )

1200+ Mails kamen 2011 von G+, die hab ich aber nicht gelesen, die laufen nur ins Archiv.

The Day The LOLcats Died - SOPA

Posted by Oliver Gassner • Wednesday, January 18. 2012 • Category: Digitalkultur
Sowas gibts dann nicht mehr:


The Day The LOLcats Died - YouTube

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    Wed, 23.05.2012 08:02
    Das erklärst du jetzt sicher ;)
    Tue, 22.05.2012 23:43
    Coole, knappe Erklärung. Leider stimmt [...]
    Mon, 21.05.2012 11:02
    Danke ;)
    Sat, 19.05.2012 12:06
    Lieber Oliver, danke für die kurze [...]
    Fri, 18.05.2012 16:27
    Eine Empfehlung die ich noch beitragen [...]
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