geld verdienen mit blogs: reloaded (re:publica'08)
Posted by Oliver Gassner • Thursday, April 3. 2008
(Zitate lediglich sinngemäß.)
Schon letzes Jahr gab es ein Panel zum Thema "Geld verdienen mit Blogs". Damals ohne viel Kontroverse. Mal sehen ob das diesmal anders wird, wobei auf dem Panel nur Leute sitzen, die mit Blogs Geld verdienen.
Don Dahlmann bloggt in einem journalistischen Blog bei der welt.de und war damals einer der Opelblogger. Heute würde er das 'Opelbloggen' in ein separates Blog auslagern.
Robert Basic zahlt jedem, der ihm werbung auf sein Blog vermittelt 1/3 Provision. er nimmt zwischen 3000 und 3500 EUR pro Monat ein. ER kritisiert aber auch Firmen, dei bei ihm werben,wenn sie kritikwürdiges tun.
Remo Uherek von trigami.com beschäftigt sich mit paid blogging: Blogger rezensieren Produkte und werden dafür honoriert und bekommen diverse Testobjekte gratis.
Bezahlt wird anhand von Reicheweite und Qualität des Blogs und nicht danach ob die rezension positiv oder negativ ist. Kritisiert wird manchmal die Kundenqualität von triagmi. Manche Kunden von trigami werden kritisiert, weil sie sich im Netz als Kommentarspammer betätigen und sich fragwürdig verhalten.
Sascha Lobo (adical) sagt: "eine solche Firma muss es geben, deshalb haben wir sie gegründet. Woir glauben: betsimmte Blogs sollte sich refinanzieren können." Das Abstimmen der werbung auf das Blogumfeld habe nur teilweise geklappt, "da sidn wir noch nciht wo wir hin wollen." Ca. 30 Blogs sind Mitglieder.
2007 wurden 250.000 EUR Umsatz gemacht. Dei TKPs sind zweistellig. Das Problem ist die Auslastung. Große Blogs sind eher nachgefragt. Der 'das ist neu, das ist toll'-Bonus von Blogs ist abgeflaut, die Blogs werden genauer betrachtet. Die Mediaagenturen wollen Zielgruppen sehr geau ansprechen, das ist mit einer kleinen Zahl von Blogs schwerer zu erreichen.
TKPs liegen zwischen 1 Cent bis 150 EUR. Adical liegt laut Lobo im 'mittleren Bereich'.
"Mit große Blogs erwirtschaftet man lachhafte Umsätze." (Lobo)
Robert: "Als Leute seid ihr nett, aber wenn ihr nicht kommuniziert habt, war das scheiße."
Sascha Lobo: "Wir waren vielen Angriffen ausgesetzt und egal was wir gesagt hätten, wurden wir mit Beleidigungen beworfen. Da war die Verlockung zu groß zu schweigen. Zudem war das wirklich eine Nebentätigkeit für alle von uns."
Publikum: "Sowas muss man richtug amchen oder gar nicht."
Lobo: "Das ist eine Ansicht aus 1978. Ich habe dabei kaum meine Reisekosten rausbekommen, da steckt herzblut drin, aber bei dem verdenst kann ich auch nicht mehr als einen Tag die Woche investieren."
Sascha und Robert zoffen sich um den von Robert benutzen Begriff 'scheiße'. Sascha findet, dass man so auf Unternehmensebene nicht redet.
Don Dahlmann, Wir sollten nicht über Begriffe streiten. Wir sollten eher anderen Bloggern zeigen, wie man Einnahmen generieren kann, wenn man das will.
Saschas (aus einer sicht sinnvollen) Einlassungen zu Adical und Yahoo sind etwas zu komplex zum live mitbloggen. es gibt ja ein Video ;) Summary: Es war ein Fehler, das wurde unglücklich potenziert, wir müssen mehr darauf achten, dass sich solche Dinge nicht wiederholen.
Remo UHerek: Dei Haftungsklausel bei Trigami (auf dei an der twitterwand hgewisen wurde) ist Standard bei schweizer AGBs. "Wir können nicht für 4000 Bloger dei Verantwortung übernehmen. Wir haben bei Schmähkritiken auch schon eingegriffen und und haben empfohlen Dinge umzuformulieren in seinem eigenen Interesse."
Frage: Ist performanceorientierte Werbung zu empfehlen? (affiliate)
Lobo: Die erfahrung, dei wir da gesammelt haben ist, dass es sich nciht lohnt. Man hat das ein halbes Jar drin und hat dann zwei Eisbecher zusammen. Das hätte nicht einmal den Aufwand des Eibaus und Verwaltens gelohnt.
Dahlmann: Leser haben durchaus Verständnis für Werbung auf Blogs. Entweder versucht man es eben mit werbebannern udn Direktvermartung oder man vermarketet sich z.B. als Journalist selst udn versucht an Kunden zu jommen. Ich blogge seit 2001 und habe das erste MAl 2005 Geld verdeint, Das kommt nicht vn heute auf morgen. Werbung und Paid Blogging sollte man von seinen redaktionellen Inhalten trennen. Was ich ncit gut finde, ist, dass man beim Paid blogging dann eventuell auch noch rechtlich das ganze Risiko trägt. Wenn jemand paid blogging machen will: schma positionieren, ein Gadetblog aufmachen und darüber bloggen. Lieber so etwas in einem zweiten Blog machen. Das ist ja heute ein Problem mehr.
Peter Hogenkamp von blogwerk.de (da blogge ich, disclosed), bricht as dem Publiku eine Lanze für Sascha Lobo. "Er hat einblick, wie kommerzielle Vermarktungsmechanismen funktionieren. Man muss auf TKP-Basis verkaufen. IWr hatten ein Macbook air lafen, das ist 300.000 Mal gelaufen, abernull malbverauft, Affiliate funktioniert nicht. Wir machen das nur, damit etwas blinkt. Und damit die Leute, dei kommen, nicht wissen; was ist bezahlte Werbung und was nicht. Wenn Blogs weiter wachsen muss man das anders verkaufen. Was obert macht funktioniert für dich, aber für niemand anders. Wir mpssen uns an dei mechanismen der Werbebrache anpassen. Adical macht das in Deutschland professionell. Die Hasswellen der deutschen Blogosphäre branden an unS in der Schweiz vporei. Dei Nörgeölbloggen in Deutschland - grüße an die, die den Stream hören - motzen da an allem rum."
(So, Lunchtime ;) )
***
Disclosure: ich bin einer der Blogger bei Dauerwerbeblog.de und blogge auch für Geld für verschiedene Kunden.
Schon letzes Jahr gab es ein Panel zum Thema "Geld verdienen mit Blogs". Damals ohne viel Kontroverse. Mal sehen ob das diesmal anders wird, wobei auf dem Panel nur Leute sitzen, die mit Blogs Geld verdienen.
Don Dahlmann bloggt in einem journalistischen Blog bei der welt.de und war damals einer der Opelblogger. Heute würde er das 'Opelbloggen' in ein separates Blog auslagern.
Robert Basic zahlt jedem, der ihm werbung auf sein Blog vermittelt 1/3 Provision. er nimmt zwischen 3000 und 3500 EUR pro Monat ein. ER kritisiert aber auch Firmen, dei bei ihm werben,wenn sie kritikwürdiges tun.
Remo Uherek von trigami.com beschäftigt sich mit paid blogging: Blogger rezensieren Produkte und werden dafür honoriert und bekommen diverse Testobjekte gratis.
Bezahlt wird anhand von Reicheweite und Qualität des Blogs und nicht danach ob die rezension positiv oder negativ ist. Kritisiert wird manchmal die Kundenqualität von triagmi. Manche Kunden von trigami werden kritisiert, weil sie sich im Netz als Kommentarspammer betätigen und sich fragwürdig verhalten.
Sascha Lobo (adical) sagt: "eine solche Firma muss es geben, deshalb haben wir sie gegründet. Woir glauben: betsimmte Blogs sollte sich refinanzieren können." Das Abstimmen der werbung auf das Blogumfeld habe nur teilweise geklappt, "da sidn wir noch nciht wo wir hin wollen." Ca. 30 Blogs sind Mitglieder.
2007 wurden 250.000 EUR Umsatz gemacht. Dei TKPs sind zweistellig. Das Problem ist die Auslastung. Große Blogs sind eher nachgefragt. Der 'das ist neu, das ist toll'-Bonus von Blogs ist abgeflaut, die Blogs werden genauer betrachtet. Die Mediaagenturen wollen Zielgruppen sehr geau ansprechen, das ist mit einer kleinen Zahl von Blogs schwerer zu erreichen.
TKPs liegen zwischen 1 Cent bis 150 EUR. Adical liegt laut Lobo im 'mittleren Bereich'.
"Mit große Blogs erwirtschaftet man lachhafte Umsätze." (Lobo)
Robert: "Als Leute seid ihr nett, aber wenn ihr nicht kommuniziert habt, war das scheiße."
Sascha Lobo: "Wir waren vielen Angriffen ausgesetzt und egal was wir gesagt hätten, wurden wir mit Beleidigungen beworfen. Da war die Verlockung zu groß zu schweigen. Zudem war das wirklich eine Nebentätigkeit für alle von uns."
Publikum: "Sowas muss man richtug amchen oder gar nicht."
Lobo: "Das ist eine Ansicht aus 1978. Ich habe dabei kaum meine Reisekosten rausbekommen, da steckt herzblut drin, aber bei dem verdenst kann ich auch nicht mehr als einen Tag die Woche investieren."
Sascha und Robert zoffen sich um den von Robert benutzen Begriff 'scheiße'. Sascha findet, dass man so auf Unternehmensebene nicht redet.
Don Dahlmann, Wir sollten nicht über Begriffe streiten. Wir sollten eher anderen Bloggern zeigen, wie man Einnahmen generieren kann, wenn man das will.
Saschas (aus einer sicht sinnvollen) Einlassungen zu Adical und Yahoo sind etwas zu komplex zum live mitbloggen. es gibt ja ein Video ;) Summary: Es war ein Fehler, das wurde unglücklich potenziert, wir müssen mehr darauf achten, dass sich solche Dinge nicht wiederholen.
Remo UHerek: Dei Haftungsklausel bei Trigami (auf dei an der twitterwand hgewisen wurde) ist Standard bei schweizer AGBs. "Wir können nicht für 4000 Bloger dei Verantwortung übernehmen. Wir haben bei Schmähkritiken auch schon eingegriffen und und haben empfohlen Dinge umzuformulieren in seinem eigenen Interesse."
Frage: Ist performanceorientierte Werbung zu empfehlen? (affiliate)
Lobo: Die erfahrung, dei wir da gesammelt haben ist, dass es sich nciht lohnt. Man hat das ein halbes Jar drin und hat dann zwei Eisbecher zusammen. Das hätte nicht einmal den Aufwand des Eibaus und Verwaltens gelohnt.
Dahlmann: Leser haben durchaus Verständnis für Werbung auf Blogs. Entweder versucht man es eben mit werbebannern udn Direktvermartung oder man vermarketet sich z.B. als Journalist selst udn versucht an Kunden zu jommen. Ich blogge seit 2001 und habe das erste MAl 2005 Geld verdeint, Das kommt nicht vn heute auf morgen. Werbung und Paid Blogging sollte man von seinen redaktionellen Inhalten trennen. Was ich ncit gut finde, ist, dass man beim Paid blogging dann eventuell auch noch rechtlich das ganze Risiko trägt. Wenn jemand paid blogging machen will: schma positionieren, ein Gadetblog aufmachen und darüber bloggen. Lieber so etwas in einem zweiten Blog machen. Das ist ja heute ein Problem mehr.
Peter Hogenkamp von blogwerk.de (da blogge ich, disclosed), bricht as dem Publiku eine Lanze für Sascha Lobo. "Er hat einblick, wie kommerzielle Vermarktungsmechanismen funktionieren. Man muss auf TKP-Basis verkaufen. IWr hatten ein Macbook air lafen, das ist 300.000 Mal gelaufen, abernull malbverauft, Affiliate funktioniert nicht. Wir machen das nur, damit etwas blinkt. Und damit die Leute, dei kommen, nicht wissen; was ist bezahlte Werbung und was nicht. Wenn Blogs weiter wachsen muss man das anders verkaufen. Was obert macht funktioniert für dich, aber für niemand anders. Wir mpssen uns an dei mechanismen der Werbebrache anpassen. Adical macht das in Deutschland professionell. Die Hasswellen der deutschen Blogosphäre branden an unS in der Schweiz vporei. Dei Nörgeölbloggen in Deutschland - grüße an die, die den Stream hören - motzen da an allem rum."
(So, Lunchtime ;) )
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Disclosure: ich bin einer der Blogger bei Dauerwerbeblog.de und blogge auch für Geld für verschiedene Kunden.










Deinen "Jack-Bauer-Witz" gerade beim CTU-Ringtone hat keiner verstanden. Sind halt Pädagogen hier.