3 Jahre und 3 Monate bei Twitter: Mein Fazit

Posted by Oliver Gassner • Tuesday, March 9. 2010
Ich nehme mal Roberts 3 Jahre Twitter: Once a big thing, soon just a thing zum Anlass, auch ein paar Gedanken auszuwalzen.

* Dauer: ich bin seit Mitte Dezember 2006 bei Twitter. eingeladen hatte mich @domnik.

* Anfangs ersetze mir Twitter den RSS-Reader, da mein aktuelles Infobedürfnis vollkommen von den spannenden Leuten gedeckt wurde, die es da gab. Stück für Stück trudelte dort auch das reale Netzwerk ein. Nachdem ich zunächst auf englisch geschrieben hatte, weil 90% meine Abonnenten eben anglophon waren, habe ich irgendwann beschlossen, dass es egal ist. Die Follower wohl auch, denn ich hab sie deswegen wohl nicht verloren.

* Was Twitter recht früh attraktiv machte war die API, die es ermöglichte, allerlei elektrische Eisenbahnen um Twitter rum aufzubauen. regelmäßig nutzen tu ich davon nur Seesmic (wenn ich auf anderen Accounts als meinem Hauptaccount twittern will). Twitterfeed (zum Befüllen der automatischen Accounts), Socialoomph (für die @-Messages der Sekundäraccounts per Mail primär), "Friend Or Follow" und Twitstats. Aber das ist immer noch eine Stärke von Twitter.

Längst followen mir so viele neue Leute, dass ich das nicht mehr manuell sortiere. ein Dienst (Twittfilter) gibt mir per Mail täglich die Follower aus, die wahrscheinlich keine Spammer sind und manchen davon followe ich zurück.

X andere Twittertools habe ich nur en passant im Einsatz. Oft ist ein Tool gar nicht emhr aktiv oder hat massiv veraltete Daten, wenn ich es wieder auspacke. Auf Events schwindet langsam der Drang, mitzutwittern (aber auch mitzubloggen) - ich bin lieber da und genieße. (Eventblogging war lange ein Traffic- und Backlinkbringer; das ist vorbei offenbar.)

Von allen Kanälen habe ich auf Twitter deo größte Reichweite, ich habe jeweils über 1400 XING- und Facebookkontakte (viele davon nicht identisch), über 500 Kontakte bei Linkedin und 500+ Blogleser am Tag. bei Twitter liegt die Reichweite bei 3700+ - die natürlich nicht immer alle zuhören. aber es ist ein selbstselektietes Netz, kein zufällig zusammengekaufter oder zusammengespammter Adressensalat.

Das ist aber eine Stärke von Twitter: die hohe Reichweite, weswegen sich ja auch schon recht früh die Spammer einstellten. Ich sag immer: wenn auf einem Kanal Spam kommt, dann hat der Kanal es geschafft. (Auf Buzz und Wave kommt noch kein Spam ;) )

Ich glaube, dass Twitter noch einiges an Innovation zu bieten hat, auch wenn es dann sein google-simples Konzept verwässert. Ich schätze, dass es sich auch monetarisieren wird -Werbung auf Twitter ist ja angekündigt, wenn ich das recht verstehe- und es wird zu sehen sein, ob es wie Friendster nach Asien abwandert oder wie Myspace groß aber unspannend bleibt und eine bestimmte Population anzieht (Myspace: Bands und Nicht-Akademiker).

Seit gestren ist Buzz mit Twitter verkkoppelt und wenn ich einem Buzz nun ein #xng #in mitgeben würde, dann würde er bei Twitter, und von dort auf Facebook, XING und Linkedin landen. dass Twitter da die Verteilstation ist, ist wohl kein Zufall.

Auch als faktische OpenID neben Google, Facebook und den 'klassischen' OpenIDs ist Twitter nicht zu vernachlässigen.

Twitter hat übrigens den Blogs nur auf Schreiberseite geschadet: Viele twittern lieber oder nutzen Posterous o.ä.. Beim Blogtraffic ist Twitter ein großer Player neben Google, Facebook und Buzz.

Ob nun Twitter es schafft oder Foursquare, Gowalla oder Plancast (oder ob wir bei der Erwähnung dieser Namen in 3 Jahren alle milde lächeln) und ob es ein 'entweder oder' sein muss, das ist die Frage. Aktuell jedenfalls führt an Twitter kein Weg vorbei und die Zeichen stehen auf Gutwetter.

Und wie Robert glaube ich eher an Weblogs (schön gemashuppt mit dem Rest) als Ruhepol im Social-Web-Sturm.

Individualität und das Kollektiv im Social Web

Posted by Oliver Gassner • Monday, March 8. 2010
In seinem Aufsatz zu Enterprise 2.0 in "Die Kunst Loszulassen" definiert David Weinberger das Web 2.0 grob als die Kombination von Interoperabilität der Applikationen (durch APIs, XML/RPC und RSS etc.) und User Generated Content. Also: Mitmachweb und Mashups.

Dies ist eine Kombination aus zwei Komponenten, die immer wieder unter verschiedenen Aspekten die Diskussion um das Social Web begleiten: Datenschutz, Crowdsourcing, Wisdom of Crowds, Power Law, A-Blogger, Citizen Journalism, Long Tail, Aggregation, DRM vs. Open Source/CC - hier wird immer wieder zwischen den Interessen und Leistungen des Individuums und den Interessen von Staat, Firmen/Wirtschaft und 'dem Kollekiv', der Gesellschaft abgewogen.

Grund genug, sich (wiederum eher essaysitische denn vollständige) Gedanken zu diesem Begriffspaar zu machen. Auch hier gilt wie bei früheren Artikeln: An sich wär das ein Thema für eine ganze Buchreihe.

Das Individuum im Netz

"Personal Publishing" das war eine Zeit lang das Stichwort, unter dem sich Kommunikate wie Hompages, Weblogs, Podcasts, Online-Video und ähnliche Phänomene subsumieren ließen. So wie die Druckerpresse, das Hektographiergerät oder der Fotokopierer ermöglichte die neue digitale Netztechnologie eine neue Form des Publizierens und lässt erneut die Kosten einer Publikation schrumpfen.

Plötzlich 'lohnt es' auch Nischenmärkte zu bedienen, denn es kostet fast gar nichts mehr, einen Text oder ein Video zu produzieren, zu verbreiten oder vorzuhalten. Damit rücken die Themen auch näher an die Menschen: Mehr von dem, was nur einige interessiert ist im vergoogelten Netz auch auffindbar. Dass sich nicht alle diese persönlichen Interessen mit Gesetzbüchern oder Moralvorstellungen und der politischen Agenda in Passung zu bringen sind, enerviert dann wieder Politik und Gesellschaft.

Dass hier - wie auch bei frühen Druckerzeugnissen - die Individuen zu ihrem Schutz nicht selten unter Pseudonym auftreten, verwundert nicht. Offenbar vertragen sich Alltagsrolle und Rolle des "Digital Pionieer", des "Explorierenden in neuen Räumen" sozial zunächst nicht miteinander. Andeerseits zeigen sich in Netzen wie XING, Facebook und "Wer kennt Wen", dass das keien notwendige Bedingung des digitalen Engagements ist und dass eine Koppelung von Netzwelt und realem Umfeld fortschreitet.

Übergänge zur Gruppe
Für das Individuum und seine meist ja legalen Bedürfnisse allerdings ist das Netz der Rau, Gleichgesinnte zu finden und von Gleichgesinnten gefunden zu werden. Es entsteht ein zunächst kleiner aber wachsender Raum für Austausch, Diskussion, Information und Kreativität.

Spätestens wenn nicht nur die Interessen von Individuen sich vernetzt digital zeigen, sondern auch ihre Beziehungen, wird das Netz zu einem 'Medium' auch für das "Soziale an sich": Partnersuche, gemeinsame Aktivitäten, politisches und bürgerschaftliches Engagement. Das Digitale schwappt ins Reale über, das scheinbar der Realität entfremdete wird plötzlich sehr greifbar.

So wie die Druckerpresse final zum Abstieg von Kirche und Adel als Herrschende geführt hat, wird auch der digitale Raum und seien Dialoge langfristig den Individuen die Möglichkeit geben, die Welt, in der sie leben, stärker zu formen.

Das Netz begann früh, interaktive Gruppenbildung zu fördern: Durch Mailinglisten, Usenet, IRC und MUDs. Das waren zu Frühzeiten des Netzes bereits digitale Räume, in der es nicht nur um Distribuierung von Rechenzeit (das war der erste Einsatzzweck des ARPANET) sondern primär der Interaktion zwischen Individuen in der Gruppe gewidmet waren. (Man lese dazu auch "Where wizards stay up late", eine sehr instruktive Geschichte des 'frühen Internet'. Link siehe unten...)

Das Netz der Gruppen

Neben dem User Generated Content (UGC) führt Weinberger als zweite Komponente des Web 2.0 auf, dass Applikationen interagieren können. Das wirkt relativ abstrakt, aber man kann sich ansehen, was durch sich massierenden UGC entsteht:

* bei Flickr enstehen riesige Archive von verschlagworteten Fotos - keine Geschichtsepoche wird so lückenlos in Wort, Bild und Ton dokumentiert sein, wie unsere (Fotos gab es schon früher, aber sie verschwinden, weil sie 'real' waren. Tn und Filmdokumente zerfallen. Der Archivierung des Digitalen widmen sich inzwischen auch global die nationalen Archive der Länder.)
* die Blogosphäre erzeugt ein gigantisches Netz gegenseitiger Verlinkungen, auf das Google weider seinen Ranking-Algorithmus anwendet und Relevantes von Irrelevantem scheidet
* bei delicious.com ensteht ein gigantisches Netz verschlagworteter Links
* Wikipedia erzeugt im Spannungsfeld von rigiden Regularien und kreativem persönlichem Einsatz vieler eine umfassendes Nachschlagewerk
* Firmen lagern Kreativprozesse oder Forschung aus und importieren so ständig neustes -und telweise bereits anderswo vorhandenes- Know-how
* Webseitenbetreiber wie Amazon oder XING analysieren das Verhalten ihrer User und optimieren ständig ihre Angebote

So wird ganz konkret täglich Wert erzeugt, mal im Dialog, mach durch technische Umformung dessen, was Einzelne "im Schwam tun."

Die These, dass hier ein 'neuer Maoismus' drohe (Lanier) scheint mir eher eine elegante Selbstverkaufsmasche,denn ein sinnvoll stützbares Argument: Es fehlt sowohl die quasireligiöse Zentralinstanz als auch die Gewalt, mit der eine Gleichschaltung stattzufinden hätte.

Was sich an 'Macht' in solchen Kollektiven bildet, scheint eher anthropologischen Konstanten geschuldet denn Verschwörungen der Wenigen. (Clay Shirky, Power Laws)

Dass solche Kollektive oder Schwärme auch politische Relevanz haben, hat man bei den Petitionen zu bedingungslosem Grundeinkommen und Netzsperren gesehen. Ob eine vermehrte Diskussion den BGE oder das Einknicken auch der SPD bei den Netzsperren nun auf den 'Druck der Drähte' zurückzuführen war oder von Beginn an bloße Wahlkampftaktik, wird wohl offen blieben müssen.
Gelegentlich geraten solche Aktionen außer Kontrolle - wie ein Flashmob auf Sylt - oder kollidieren mit gesetzlichen Regelungen - wie die ursprünglich als Kunstaktion intendierten Flashmobs als Streikform im Arbeitskampf.

Fakt ist, dass sich das Netz als politischer Raum etabliert und mehr Themen aufgreift als nur Netzpolitik im engeren Sinne.

Aus den digitalen Kollektiven werden gesellschaftlich relevante Gesprächspartner, der digitale Raum wird zu einem der Räume, in denen politischer und gesellschaftlicher Diskurs stattfindet.
Dass das neue Medium als Sündenbock herhalten muss, wenn es die Gewalt und das Verbrechen, die in der Gesellschaft existieren, ebenfalls enthält und widerspiegelt das ist eher ein Teil des altbekannten Diskurses 'neues Medium' der seit Sokrates/Platon in immer neuen Varianten durchgespielt wird, als ein Verteidigungsreflex der etablierten Strukturen. [Dieser Satz ist waffenscheinpflichtig, kann den mal jemand umbauen? Danke ;) - OG]

Auf den Einwand der Marginalität von digitalen Räumen habe ich kürzlich bei Google Buzz geschrieben: "Wenn man mit dem Netz die Welt nicht retten kann, dann ist es mir egal."

Zusammen mit einigen Visionären der frühen Netzwelt glaube ich wirklich, dass wenn dieser Planet eine Chance hat ein paar seiner Probleme mindestens einzurenken, dann durch globale, digital vernetze Kreativität von Individuen und Gruppen.

Um nichts weniger geht es hier.

***
Erwähnte Bücher:;


Warum es keine Digital Natives gibt

Posted by Oliver Gassner • Thursday, March 4. 2010
"Als Digital Native werden Personen bezeichnet, die zu einer Zeit aufgewachsen sind, in der bereits digitale Technologien wie Computer, das Internet, Handys und MP3s verfügbar waren. Als Antonym existiert der Digital Immigrant, der diese Dinge erst im Erwachsenenalter kennengelernt hat."

Digital Native @ Wikipedia

An sich müsste man über dieses Thema ein Buch schreiben.

Ich werde es bei ein paar ausschweifenden und eher essayistischen Bemerkungen bewenden lassen.

Der Digital Native wird aktuell in Gesellschaft und Medien als Retter gehandelt: Wären nur alle wie er, so wäre alles gut: Firmen würden alle mit voll beschreibbaren Wikis arbeiten (mit Kunden und Partnern zusammen), wir alle würden bloggen und daraus die Zeitung per KI generieren und überhaupt würden wir dann einfach über alles reden und es auszudiskutieren.

Digital Natives sind technisch versiert, neugierig und kompetent, bringen sich neue Skills selbst bei und sind wunderbare Kommunikatoren.

Alles einwandfrei.

Aber der 'Digital Native' ist eine Metapher, ein Bild. Wenn nicht gar ein Marketing-Begriff für eine Zielgruppe. Begriffe kann man mal genau angucken, das möchte ich hier tun.

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Entrepreneurship, Twitterwall & GTD Software - links for 2010-03-02

Posted by Oliver Gassner • Tuesday, March 2. 2010
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Social Media, Social Networking und Social Web: Annäherung an eine Definition

Posted by Oliver Gassner • Monday, March 1. 2010
Nach 'einteilung social media' hat gerade jemand gegoogelt und ist hier gelandet.
Ein willkommener Anlass mal aufzudröseln, wie ich das unterteilen würde.
(Ich spare mir mal den Blick zur Wikipedia, da ist das sicher schön aufgeschlüsselt, aber ich habe ohnehin ein Problem mit der allseitigen Verwendung der Begrifflichkeiten.)

Zuerst die veralteten Begriffe oder die, die nichts Rechtes bedeuten.

Social Software nannte man es anfangs und die Grobdefinition 'Software, die drei Personen anders behandelt als zwei' ist schön abstrakt und gilt für eine ganze Reihe Software, die auf Desktops in Netzen oder eben im Internet herumschwirrt. Nach dieser Definition fallen auch Mailinglisten oder Foren fast schon darunter, was nicht ganz unerwünscht ist.

Web 2.0 ist ein Begriff, den Tim O'Reilly nur ungenügend definiert hat - wie ich an anderer setelle belegt habe ist es GAR kein Begriff, der irgend etwas Bestimmtes bezeichnen würde, zumindest nicht so, wie er eingeführt wurde. OReilly hat ihn eher durch eine Art Tag-Wolke beschrieben und mehr als 'irgendwie was Neues im Netz' schien es nicht zu bedeuten. David Weinberger verengte dann den Begriff (Z.B. in seinem Aufsatz in "Die Kunst loszulassen") auf die schöne Kombination aus User Generated Content und Intreroperabilität von Applikationen (durch RSS, APIs etc.). Diese Definition hat den Vorteil, dass man etwas auf den Seziertisch legen kann und eine Checkliste aufmachen kann: Gibt es UGC? Check! Gibt es Interoperabilität mit dem Rest des Netzes (jenseits von Links ;) ). Check! Also isses Web 2.0. Wenn jemand von mir in Zukunft Web 2.0 erklärt haben will, werde ich genau diese Definition verwenden, sie ist transparent und einfach zu checken.
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gapingvoid's thoughts on blogging, 2010: "My faith in the power of blogging is still as strong as ever."

Posted by Oliver Gassner • Monday, February 22. 2010
Der diesmonatige (ist das ein Wort?) Lesebefehl:

"My faith in the power of blogging is still as strong as ever."

gapingvoid?s thoughts on blogging, 2010
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GTUG-Neckar-Alb: Treffen an der HDM

Posted by Oliver Gassner • Friday, January 29. 2010

Home (GTUG-Neckar_alb)

Paar Notizen.

Vortrag I:
'HTML als API' (Florian Detig, München, http://www.andforge.net/)

browser: write once, run everywhere, der browser ist das OS. Das web die Plattform. #gtug
btw: #gtug = Goole Technology User Group

wir haben aber wieder eine fragmentierung auf mobilen endgeräten -> apps #gtugna

mobile bringt die wiedergeburt der nativen apps weil: "write once, debug everywhere"

AJAX ist unflexibel bei(m Mixen von) Masupquellen, Apps können das aushebeln.

iPhone appstore: viel 'rauschen' App-Doubletten, die zudem auch als webseite funktioniert hätten

Inzwischen werden Widgetspezifikationen standardisiert, so kann man sich aus APIs applikationen zusammenbauen. verizon hat sogar Payment (und Provisionen) integriert.

JIL: Der Netzbetreiber kann regeln, was ein Widget darf.

"Widget Runtimes" enthalten zwar viele Möglichkeiten, gehen dann aber auch in die Knie.
Widgets enthalten ihre eigene Runtime und liefern diese mit aus: schlanker. (appcelerator, PhoneGap, Titanium). Crosscompiler sind ein weiterer Ansatz, die für jede Plattform separaten Code generieren.

Das ist erneut eine Entfernung vom Web-Ansatz.

Alle Apps lassen sich via webkit und webview zusammenbauen.
anstatt eine webseite zu laden kann man einfach Javascript übergeben.
So kann man Webfunktionalität und native Funktionen mischen.

Mit einem scrape-Kit und CSS-Selektoren kann man webseiten parsen und sie fürs handy optimieren oder "mashuppen".
So kann man kleine Webseitenstücke 'ausschnippeln'.

Wenn aber das CSs sich ändert ist alles kaputt, wenn man aber AJAX-Calls direkt abfängt, umgeht man das Redesignproblem, da der Ajax-Code stabiler bliebt, auch beim Redesign.
ein Pufferserver kann eine erhebliche Last ansammeln und das Cachen wäre rechtlich zweifelhaft.

-> so viel web wie möglich, so wenig nativ wie nötig

***
Moritz Haarmann: Google Go
http://momo.brauchtman.net/wer-ich-bin/

Kurzer Primer zur neuen Programmiersprache von Google.
C ist ein Produkt der 70er Jahre und das merkt man.

Maschinennahe skalierden Sprache.
Fast compiling language to develop simple tools.

Sie is
- nicht objektorientiert
- cocurrent
- compiled
- imperativ
- Elemente funktionaler Sprachen und andere ncie to haves.
- nativer support für viele Typen
- keine POinterarithmetik
- Cocurrency: kein Shared memory, gut abgeschirmt
- sytaktisch stark an C angelehnt: "aufgebohrets C"
- umfangreiche Library, was früher in C schwer zu machen war geht jetzt sehr schnell

http://golang.org
****
Stephan Linzner, @onlythoughtwork:

Chromium Extensions.

Besonderheit:
bestehen aus html + CSS + Javascript.

Es gibt Browseractions: sie sind auf beliebige pages anwendbar. sie stehen rechts von der Adresszeile-
Pageactions sind nicht immer aktiv, z.B. das RSSfeedlogo wird nur auf pages gezeigt, die RSSfeeds haben. sie stehen IN der Adresszeile rechts.

In einer manifest.json werden Name, Logo etc. angegeben.

Contentscripts sind verleichbar zu Grasemonkeyscripts, sie werden n seiten injiziert.
Sie sind aber von der Seite bzw. anderen Scripts abgeschirmt.

In einer Backgroundpage werden Zustände gespeichert bzw dort läuft Kommunikation ab.




wird fortgesetzt


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