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Individualität und das Kollektiv im Social Web
Posted by Oliver Gassner • Monday, March 8. 2010
In seinem Aufsatz zu Enterprise 2.0 in "Die Kunst Loszulassen" definiert David Weinberger das Web 2.0 grob als die Kombination von Interoperabilität der Applikationen (durch APIs, XML/RPC und RSS etc.) und User Generated Content. Also: Mitmachweb und Mashups.
Dies ist eine Kombination aus zwei Komponenten, die immer wieder unter verschiedenen Aspekten die Diskussion um das Social Web begleiten: Datenschutz, Crowdsourcing, Wisdom of Crowds, Power Law, A-Blogger, Citizen Journalism, Long Tail, Aggregation, DRM vs. Open Source/CC - hier wird immer wieder zwischen den Interessen und Leistungen des Individuums und den Interessen von Staat, Firmen/Wirtschaft und 'dem Kollekiv', der Gesellschaft abgewogen.
Grund genug, sich (wiederum eher essaysitische denn vollständige) Gedanken zu diesem Begriffspaar zu machen. Auch hier gilt wie bei früheren Artikeln: An sich wär das ein Thema für eine ganze Buchreihe.
Das Individuum im Netz
"Personal Publishing" das war eine Zeit lang das Stichwort, unter dem sich Kommunikate wie Hompages, Weblogs, Podcasts, Online-Video und ähnliche Phänomene subsumieren ließen. So wie die Druckerpresse, das Hektographiergerät oder der Fotokopierer ermöglichte die neue digitale Netztechnologie eine neue Form des Publizierens und lässt erneut die Kosten einer Publikation schrumpfen.
Plötzlich 'lohnt es' auch Nischenmärkte zu bedienen, denn es kostet fast gar nichts mehr, einen Text oder ein Video zu produzieren, zu verbreiten oder vorzuhalten. Damit rücken die Themen auch näher an die Menschen: Mehr von dem, was nur einige interessiert ist im vergoogelten Netz auch auffindbar. Dass sich nicht alle diese persönlichen Interessen mit Gesetzbüchern oder Moralvorstellungen und der politischen Agenda in Passung zu bringen sind, enerviert dann wieder Politik und Gesellschaft.
Dass hier - wie auch bei frühen Druckerzeugnissen - die Individuen zu ihrem Schutz nicht selten unter Pseudonym auftreten, verwundert nicht. Offenbar vertragen sich Alltagsrolle und Rolle des "Digital Pionieer", des "Explorierenden in neuen Räumen" sozial zunächst nicht miteinander. Andeerseits zeigen sich in Netzen wie XING, Facebook und "Wer kennt Wen", dass das keien notwendige Bedingung des digitalen Engagements ist und dass eine Koppelung von Netzwelt und realem Umfeld fortschreitet.
Übergänge zur Gruppe
Für das Individuum und seine meist ja legalen Bedürfnisse allerdings ist das Netz der Rau, Gleichgesinnte zu finden und von Gleichgesinnten gefunden zu werden. Es entsteht ein zunächst kleiner aber wachsender Raum für Austausch, Diskussion, Information und Kreativität.
Spätestens wenn nicht nur die Interessen von Individuen sich vernetzt digital zeigen, sondern auch ihre Beziehungen, wird das Netz zu einem 'Medium' auch für das "Soziale an sich": Partnersuche, gemeinsame Aktivitäten, politisches und bürgerschaftliches Engagement. Das Digitale schwappt ins Reale über, das scheinbar der Realität entfremdete wird plötzlich sehr greifbar.
So wie die Druckerpresse final zum Abstieg von Kirche und Adel als Herrschende geführt hat, wird auch der digitale Raum und seien Dialoge langfristig den Individuen die Möglichkeit geben, die Welt, in der sie leben, stärker zu formen.
Das Netz begann früh, interaktive Gruppenbildung zu fördern: Durch Mailinglisten, Usenet, IRC und MUDs. Das waren zu Frühzeiten des Netzes bereits digitale Räume, in der es nicht nur um Distribuierung von Rechenzeit (das war der erste Einsatzzweck des ARPANET) sondern primär der Interaktion zwischen Individuen in der Gruppe gewidmet waren. (Man lese dazu auch "Where wizards stay up late", eine sehr instruktive Geschichte des 'frühen Internet'. Link siehe unten...)
Das Netz der Gruppen
Neben dem User Generated Content (UGC) führt Weinberger als zweite Komponente des Web 2.0 auf, dass Applikationen interagieren können. Das wirkt relativ abstrakt, aber man kann sich ansehen, was durch sich massierenden UGC entsteht:
* bei Flickr enstehen riesige Archive von verschlagworteten Fotos - keine Geschichtsepoche wird so lückenlos in Wort, Bild und Ton dokumentiert sein, wie unsere (Fotos gab es schon früher, aber sie verschwinden, weil sie 'real' waren. Tn und Filmdokumente zerfallen. Der Archivierung des Digitalen widmen sich inzwischen auch global die nationalen Archive der Länder.)
* die Blogosphäre erzeugt ein gigantisches Netz gegenseitiger Verlinkungen, auf das Google weider seinen Ranking-Algorithmus anwendet und Relevantes von Irrelevantem scheidet
* bei delicious.com ensteht ein gigantisches Netz verschlagworteter Links
* Wikipedia erzeugt im Spannungsfeld von rigiden Regularien und kreativem persönlichem Einsatz vieler eine umfassendes Nachschlagewerk
* Firmen lagern Kreativprozesse oder Forschung aus und importieren so ständig neustes -und telweise bereits anderswo vorhandenes- Know-how
* Webseitenbetreiber wie Amazon oder XING analysieren das Verhalten ihrer User und optimieren ständig ihre Angebote
So wird ganz konkret täglich Wert erzeugt, mal im Dialog, mach durch technische Umformung dessen, was Einzelne "im Schwam tun."
Die These, dass hier ein 'neuer Maoismus' drohe (Lanier) scheint mir eher eine elegante Selbstverkaufsmasche,denn ein sinnvoll stützbares Argument: Es fehlt sowohl die quasireligiöse Zentralinstanz als auch die Gewalt, mit der eine Gleichschaltung stattzufinden hätte.
Was sich an 'Macht' in solchen Kollektiven bildet, scheint eher anthropologischen Konstanten geschuldet denn Verschwörungen der Wenigen. (Clay Shirky, Power Laws)
Dass solche Kollektive oder Schwärme auch politische Relevanz haben, hat man bei den Petitionen zu bedingungslosem Grundeinkommen und Netzsperren gesehen. Ob eine vermehrte Diskussion den BGE oder das Einknicken auch der SPD bei den Netzsperren nun auf den 'Druck der Drähte' zurückzuführen war oder von Beginn an bloße Wahlkampftaktik, wird wohl offen blieben müssen.
Gelegentlich geraten solche Aktionen außer Kontrolle - wie ein Flashmob auf Sylt - oder kollidieren mit gesetzlichen Regelungen - wie die ursprünglich als Kunstaktion intendierten Flashmobs als Streikform im Arbeitskampf.
Fakt ist, dass sich das Netz als politischer Raum etabliert und mehr Themen aufgreift als nur Netzpolitik im engeren Sinne.
Aus den digitalen Kollektiven werden gesellschaftlich relevante Gesprächspartner, der digitale Raum wird zu einem der Räume, in denen politischer und gesellschaftlicher Diskurs stattfindet.
Dass das neue Medium als Sündenbock herhalten muss, wenn es die Gewalt und das Verbrechen, die in der Gesellschaft existieren, ebenfalls enthält und widerspiegelt das ist eher ein Teil des altbekannten Diskurses 'neues Medium' der seit Sokrates/Platon in immer neuen Varianten durchgespielt wird, als ein Verteidigungsreflex der etablierten Strukturen. [Dieser Satz ist waffenscheinpflichtig, kann den mal jemand umbauen? Danke ;) - OG]
Auf den Einwand der Marginalität von digitalen Räumen habe ich kürzlich bei Google Buzz geschrieben: "Wenn man mit dem Netz die Welt nicht retten kann, dann ist es mir egal."
Zusammen mit einigen Visionären der frühen Netzwelt glaube ich wirklich, dass wenn dieser Planet eine Chance hat ein paar seiner Probleme mindestens einzurenken, dann durch globale, digital vernetze Kreativität von Individuen und Gruppen.
Um nichts weniger geht es hier.
***
Erwähnte Bücher:;
Dies ist eine Kombination aus zwei Komponenten, die immer wieder unter verschiedenen Aspekten die Diskussion um das Social Web begleiten: Datenschutz, Crowdsourcing, Wisdom of Crowds, Power Law, A-Blogger, Citizen Journalism, Long Tail, Aggregation, DRM vs. Open Source/CC - hier wird immer wieder zwischen den Interessen und Leistungen des Individuums und den Interessen von Staat, Firmen/Wirtschaft und 'dem Kollekiv', der Gesellschaft abgewogen.
Grund genug, sich (wiederum eher essaysitische denn vollständige) Gedanken zu diesem Begriffspaar zu machen. Auch hier gilt wie bei früheren Artikeln: An sich wär das ein Thema für eine ganze Buchreihe.
Das Individuum im Netz
"Personal Publishing" das war eine Zeit lang das Stichwort, unter dem sich Kommunikate wie Hompages, Weblogs, Podcasts, Online-Video und ähnliche Phänomene subsumieren ließen. So wie die Druckerpresse, das Hektographiergerät oder der Fotokopierer ermöglichte die neue digitale Netztechnologie eine neue Form des Publizierens und lässt erneut die Kosten einer Publikation schrumpfen.
Plötzlich 'lohnt es' auch Nischenmärkte zu bedienen, denn es kostet fast gar nichts mehr, einen Text oder ein Video zu produzieren, zu verbreiten oder vorzuhalten. Damit rücken die Themen auch näher an die Menschen: Mehr von dem, was nur einige interessiert ist im vergoogelten Netz auch auffindbar. Dass sich nicht alle diese persönlichen Interessen mit Gesetzbüchern oder Moralvorstellungen und der politischen Agenda in Passung zu bringen sind, enerviert dann wieder Politik und Gesellschaft.
Dass hier - wie auch bei frühen Druckerzeugnissen - die Individuen zu ihrem Schutz nicht selten unter Pseudonym auftreten, verwundert nicht. Offenbar vertragen sich Alltagsrolle und Rolle des "Digital Pionieer", des "Explorierenden in neuen Räumen" sozial zunächst nicht miteinander. Andeerseits zeigen sich in Netzen wie XING, Facebook und "Wer kennt Wen", dass das keien notwendige Bedingung des digitalen Engagements ist und dass eine Koppelung von Netzwelt und realem Umfeld fortschreitet.
Übergänge zur Gruppe
Für das Individuum und seine meist ja legalen Bedürfnisse allerdings ist das Netz der Rau, Gleichgesinnte zu finden und von Gleichgesinnten gefunden zu werden. Es entsteht ein zunächst kleiner aber wachsender Raum für Austausch, Diskussion, Information und Kreativität.
Spätestens wenn nicht nur die Interessen von Individuen sich vernetzt digital zeigen, sondern auch ihre Beziehungen, wird das Netz zu einem 'Medium' auch für das "Soziale an sich": Partnersuche, gemeinsame Aktivitäten, politisches und bürgerschaftliches Engagement. Das Digitale schwappt ins Reale über, das scheinbar der Realität entfremdete wird plötzlich sehr greifbar.
So wie die Druckerpresse final zum Abstieg von Kirche und Adel als Herrschende geführt hat, wird auch der digitale Raum und seien Dialoge langfristig den Individuen die Möglichkeit geben, die Welt, in der sie leben, stärker zu formen.
Das Netz begann früh, interaktive Gruppenbildung zu fördern: Durch Mailinglisten, Usenet, IRC und MUDs. Das waren zu Frühzeiten des Netzes bereits digitale Räume, in der es nicht nur um Distribuierung von Rechenzeit (das war der erste Einsatzzweck des ARPANET) sondern primär der Interaktion zwischen Individuen in der Gruppe gewidmet waren. (Man lese dazu auch "Where wizards stay up late", eine sehr instruktive Geschichte des 'frühen Internet'. Link siehe unten...)
Das Netz der Gruppen
Neben dem User Generated Content (UGC) führt Weinberger als zweite Komponente des Web 2.0 auf, dass Applikationen interagieren können. Das wirkt relativ abstrakt, aber man kann sich ansehen, was durch sich massierenden UGC entsteht:
* bei Flickr enstehen riesige Archive von verschlagworteten Fotos - keine Geschichtsepoche wird so lückenlos in Wort, Bild und Ton dokumentiert sein, wie unsere (Fotos gab es schon früher, aber sie verschwinden, weil sie 'real' waren. Tn und Filmdokumente zerfallen. Der Archivierung des Digitalen widmen sich inzwischen auch global die nationalen Archive der Länder.)
* die Blogosphäre erzeugt ein gigantisches Netz gegenseitiger Verlinkungen, auf das Google weider seinen Ranking-Algorithmus anwendet und Relevantes von Irrelevantem scheidet
* bei delicious.com ensteht ein gigantisches Netz verschlagworteter Links
* Wikipedia erzeugt im Spannungsfeld von rigiden Regularien und kreativem persönlichem Einsatz vieler eine umfassendes Nachschlagewerk
* Firmen lagern Kreativprozesse oder Forschung aus und importieren so ständig neustes -und telweise bereits anderswo vorhandenes- Know-how
* Webseitenbetreiber wie Amazon oder XING analysieren das Verhalten ihrer User und optimieren ständig ihre Angebote
So wird ganz konkret täglich Wert erzeugt, mal im Dialog, mach durch technische Umformung dessen, was Einzelne "im Schwam tun."
Die These, dass hier ein 'neuer Maoismus' drohe (Lanier) scheint mir eher eine elegante Selbstverkaufsmasche,denn ein sinnvoll stützbares Argument: Es fehlt sowohl die quasireligiöse Zentralinstanz als auch die Gewalt, mit der eine Gleichschaltung stattzufinden hätte.
Was sich an 'Macht' in solchen Kollektiven bildet, scheint eher anthropologischen Konstanten geschuldet denn Verschwörungen der Wenigen. (Clay Shirky, Power Laws)
Dass solche Kollektive oder Schwärme auch politische Relevanz haben, hat man bei den Petitionen zu bedingungslosem Grundeinkommen und Netzsperren gesehen. Ob eine vermehrte Diskussion den BGE oder das Einknicken auch der SPD bei den Netzsperren nun auf den 'Druck der Drähte' zurückzuführen war oder von Beginn an bloße Wahlkampftaktik, wird wohl offen blieben müssen.
Gelegentlich geraten solche Aktionen außer Kontrolle - wie ein Flashmob auf Sylt - oder kollidieren mit gesetzlichen Regelungen - wie die ursprünglich als Kunstaktion intendierten Flashmobs als Streikform im Arbeitskampf.
Fakt ist, dass sich das Netz als politischer Raum etabliert und mehr Themen aufgreift als nur Netzpolitik im engeren Sinne.
Aus den digitalen Kollektiven werden gesellschaftlich relevante Gesprächspartner, der digitale Raum wird zu einem der Räume, in denen politischer und gesellschaftlicher Diskurs stattfindet.
Dass das neue Medium als Sündenbock herhalten muss, wenn es die Gewalt und das Verbrechen, die in der Gesellschaft existieren, ebenfalls enthält und widerspiegelt das ist eher ein Teil des altbekannten Diskurses 'neues Medium' der seit Sokrates/Platon in immer neuen Varianten durchgespielt wird, als ein Verteidigungsreflex der etablierten Strukturen. [Dieser Satz ist waffenscheinpflichtig, kann den mal jemand umbauen? Danke ;) - OG]
Auf den Einwand der Marginalität von digitalen Räumen habe ich kürzlich bei Google Buzz geschrieben: "Wenn man mit dem Netz die Welt nicht retten kann, dann ist es mir egal."
Zusammen mit einigen Visionären der frühen Netzwelt glaube ich wirklich, dass wenn dieser Planet eine Chance hat ein paar seiner Probleme mindestens einzurenken, dann durch globale, digital vernetze Kreativität von Individuen und Gruppen.
Um nichts weniger geht es hier.
***
Erwähnte Bücher:;
GTD-Tipps, Personensuche & Datenschutz - links for 2009-10-28
Posted by Oliver Gassner • Wednesday, October 28. 2009-
og: very nice gtd overview in one crispy image
-
og: Nice hints on how2 gtd with google tools.
-
og: schöne Methodenübersicht, wobei man sich natürlich mit einzelnene Mehoden durchaus nochmals intensiver beschfätgen möchten können wollen sollte.
Palm Pre Akku-Tipps, Feedrinse und Dax30-Tweets - links for 2009-10-27
Posted by Oliver Gassner • Tuesday, October 27. 2009-
OG: Das Problem dass der akku schnell leer ist (= nicht 1 Tag hält) hab ich auch. Mal sehen was Plam so an Tipps gibt
-
"Feed Rinse is an easy to use tool that lets you automatically filter out syndicated content that you aren't interested in. It's like a spam filter for your RSS subscriptions. "
-
Twitterfeeeds der twitterende Dax30-unternehmen
-
(page accessibale for members only, german)
Get It Done (GTD) - Selbstmanagement-Blogkanal bei Twingly (Beta)
Posted by Oliver Gassner • Monday, October 26. 2009
Twingly ist eine Blogsuchmaschine (da Technorati sich eus Deutschlanbd wohl zurückgezogen hat: eine der wenigen tauglichen) und erlaubt mit einem neuen Dienst 'Cannels' themnatische Kanäle aufzubauen.
Mit dem Code GTD09 bekommen 100 meiner BlogleserInnen Zugang zum Beta-Kanal mit dem Thema Selbstmanagement:
Get It Done (GTD)
Er wird gespeist aus einer Blogsuche und einer Aggregation von ca. 20 deutschsprachigen Blogs, die sich im Schwerpunkt mit GTD oder Selbstmanagement befassen.
Ich werde da noch mehr mit rumspielen und den Input noch optimieren. (Man kann das aktuell 'rohe' RSS noch filtern...)
Für Hinweise auf einschlägige Blogs bin ich ebenfalls dankbar.
Mit dem Code GTD09 bekommen 100 meiner BlogleserInnen Zugang zum Beta-Kanal mit dem Thema Selbstmanagement:
Get It Done (GTD)
Er wird gespeist aus einer Blogsuche und einer Aggregation von ca. 20 deutschsprachigen Blogs, die sich im Schwerpunkt mit GTD oder Selbstmanagement befassen.
Ich werde da noch mehr mit rumspielen und den Input noch optimieren. (Man kann das aktuell 'rohe' RSS noch filtern...)
Für Hinweise auf einschlägige Blogs bin ich ebenfalls dankbar.
"der oder das Blog?" - ein kollaboratives grammatikalisches Forschungsprojekt
Posted by Oliver Gassner • Sunday, October 25. 2009
So, weil ich gerade zu viel zu tun habe (sic!), gehe ich mal ein Projekt an, das ich schon lange angehen wollte:
eine Statistik, wie sich in den Top 100 Blogs (auf Basis der deutschen Blogcharts) die Artikelverwendung der/das Blog verteilot.
Wer mitmachen will, findet in der unten verlinkten Tabelle die Anleitung, wie man sich 'bewirbt'.
Überlegungen zur Methode:
- Datenbasis sind die Top 100 Blogs auf Basis von http://deutscheblogcharts.de
- neu hinzukommende Blogs können hinzugefügt werden ,so dass die Statistik 'alle Blogs, die jemals in den DBC waren' umfasst
- Ich surfte das Blog an
- und nutze idR die interne Suche zur Suche nach "der Blog" bzw "das Blog" (idR mit Anführungszeichen)
- ich nutze die Seitensuche (von Chrome) zur Bewertung, ob es sich um eine korrekte Fundstelle handelt
- sofern ein Blog beide Varianten benutzt (das gibt es ;) ), wird in beide Spalten jeweils eine 1 eingetragen
- sofern sich ein Artikel findet, der die Artikelfrage thematisiert und Stellung nimmt, wird diese Stellungnahme als Ergebnis eingetragen (also z.B. 'ich sage ab jetzt der statt das').
- ist eine Variante MASSIV dominant (kann man also von einem Lapsus ausgehen) wird nur eine Spalte mit einer 1 bestückt
- erst nach einer Nachkontrolle bekommt das Blog ein j in der "kontrolliert"-Spalte (bei manchen Blogs denke ich, dass ich weiß, welchen Artikerl die Blogger jeweils bevorzugen ;) )
- weitere Nachkontrollen sind wünschenswert, es kann dann je Kontrolle ein j hinzugefügt werden
- problematische Fälle oder falsch markierte Blogs können unter diesem Posting diskutiert werden
Zu überprüfende Hypothesen:
1) "das" überwiegt,
2) neuere Blogs benutzen eher "der" aber dennoch überwiegend 'das'.
Tabelle und Chart:
der oder das Blog?
eine Statistik, wie sich in den Top 100 Blogs (auf Basis der deutschen Blogcharts) die Artikelverwendung der/das Blog verteilot.
Wer mitmachen will, findet in der unten verlinkten Tabelle die Anleitung, wie man sich 'bewirbt'.
Überlegungen zur Methode:
- Datenbasis sind die Top 100 Blogs auf Basis von http://deutscheblogcharts.de
- neu hinzukommende Blogs können hinzugefügt werden ,so dass die Statistik 'alle Blogs, die jemals in den DBC waren' umfasst
- Ich surfte das Blog an
- und nutze idR die interne Suche zur Suche nach "der Blog" bzw "das Blog" (idR mit Anführungszeichen)
- ich nutze die Seitensuche (von Chrome) zur Bewertung, ob es sich um eine korrekte Fundstelle handelt
- sofern ein Blog beide Varianten benutzt (das gibt es ;) ), wird in beide Spalten jeweils eine 1 eingetragen
- sofern sich ein Artikel findet, der die Artikelfrage thematisiert und Stellung nimmt, wird diese Stellungnahme als Ergebnis eingetragen (also z.B. 'ich sage ab jetzt der statt das').
- ist eine Variante MASSIV dominant (kann man also von einem Lapsus ausgehen) wird nur eine Spalte mit einer 1 bestückt
- erst nach einer Nachkontrolle bekommt das Blog ein j in der "kontrolliert"-Spalte (bei manchen Blogs denke ich, dass ich weiß, welchen Artikerl die Blogger jeweils bevorzugen ;) )
- weitere Nachkontrollen sind wünschenswert, es kann dann je Kontrolle ein j hinzugefügt werden
- problematische Fälle oder falsch markierte Blogs können unter diesem Posting diskutiert werden
Zu überprüfende Hypothesen:
1) "das" überwiegt,
2) neuere Blogs benutzen eher "der" aber dennoch überwiegend 'das'.
Tabelle und Chart:
der oder das Blog?
links for 2009-10-25
Posted by Oliver Gassner • Sunday, October 25. 2009-
"HR departments may not like change, but change they must -- especially given manifestly inconsistent attitudes toward Web 2.0 networks. If HR professionals are allowing themselves to use Facebook and Twitter and other sites as an indispensible part of their work, they would be well advised to align this permissive approach with the rules they impose on employees."
-
Inspired by Yahoo's Pipes, DERI Pipes is an engine and graphical environment for general Web Data transformations and Mashup. Supports RDF, XML, Microformats, JSON and binary streams. Use it as a "Web Pipe" or embedded in your applications Works as a mashup command Line tool Supports SPARQL, XQUERY, Several scripting languages. Extend it as neede
-
"very social" ich "will was geliehen haben"-dienst
-
"Status.net is currently in private beta. Sign up below to reserve a site name and be notified when public status.net sign-ups are available."
-
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Götz A. Primke about Warum man auch zu dumm zum Twittern sein kannThu, 02.09.2010 11:33Sascha Lobo hat dazu mal getwi ttert: "Wer Twitter d [...]Wed, 01.09.2010 17:30Derzeit ist es (einfach) "hip" sich >>skeptischabout links for 2010-08-15Thu, 26.08.2010 17:25Solche News finde ich auserord entlich Interessant.Sat, 21.08.2010 14:27Denke das Adwords tool auch di e Daten von verschienden [...]Tue, 17.08.2010 16:18Logo. Spammer braten macht Spa ß.Tue, 17.08.2010 16:04Mit Zeitungen kann man auch pr ima Wespen killen. Mit n [...]Tue, 17.08.2010 08:23erster! ich frage mich, ob o der besser: wieviel angs [...]Mon, 16.08.2010 21:50Gut zu wissen, dass du den SPA M auch erhalten hast. We [...]Fri, 13.08.2010 23:48Ich bevorzuge es in z.B. polit ischen Diskussionen natü [...]about UmzugsstationenThu, 12.08.2010 00:17das buero ist fuer 2 und fuer den grossteil meiner Büc [...]about UmzugsstationenThu, 12.08.2010 00:15das buero ist fuer 2 und fuer den grossteil meiner Büc [...]about UmzugsstationenThu, 12.08.2010 00:06So, mit dem IE hat es dann doc h noch funktioniert... d [...]Fri, 06.08.2010 16:27Interessant: von über 30 'Code nehmern' haben grad mal [...]about carpe.com zieht umFri, 06.08.2010 16:20Das ist das Flashbanner an der seite (XING_seminare) i [...] -
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