Beim
Barcamp Offenburg erzählt '
zeniscalm' über Ihre Arbeit als Headhunterin.
Ablauf der "executive search":
- Der 'Headhunter' (Berater) spricht mit dem Kunden: wer wird gesucht, was kostet das?
- Zielfirmenliste: Wo könnte dei Zielerson arbeiten
- Ident: Wer kommt in Frage ("Lügen am Telefon" unter falscher Identität)
- Ansprache: "Guten Tag, ich bin ... und arbeite für eine Personalfirma, können Sie frei sprechen?"
- Google und XING helfen sehr bei der Gewinnung erster Infos mit denen man weiterkommt.
- Identer dürfen sich nicht als Mitarbeiter einer anderen existenten Firma ausgeben.
"Wer nicht 100% glücklich ist, der bringt auch nicht 100% Leistung. Insofern helfen wir bei der Marktallokation."
- "Wir kaufen keine Adressen, aber Leute, dei uns wohlgesonnen sind geben uns schon mal Kontaktdaten."
- XING scannt durchaus nach Zugriffen aus Headhuntingagenturen und sperrt eventuell.
- Ganze Gruppen werde idR nicht gezielt abgeworben, aber manchmal bringen Leute ihre Teams mit.
- Kurze Anrufe am Arbeitsplatz sind erlaubt, aber längere Telefonate oder Absprachen müssen privat erfolgen.
- Telefoninterviews und persönliche Interviews
- Manche sind am Telefon super, im persönlichen Gespräch dann aber 'unpassend'
- Wir suchen auch Freiberuflerm, wenn die Qualifikation stimmt.
- Bezahlt wird nach Fixum und Provision.
- "Innerhalb von 6 Wochen müssen wir 3 Leute finden, die präsentabel sind."
- Wir nehmen auch Direktbewerbungen an.
- Der zukünftige Arbeitgeber bekommt Lebenslauf, Zeugnisse und eine schriftliche Einaschtzung des Kandidaten.
- Präsentation: die drei Besten hinschicken
- wenn nein: von vorne angefangen
- Kunden und Kandidaten werden im Nachhinein betreut.
Aus der Fragerunde:
- Ich bin dazu gekommen wie die Jungfrau zum Kinde: "interessanter Job mit Telefon und Excel". Studier habe ich BWL und Psychologie.
- Frage: "Sind Sie bereit zu lügen?" Manche können das nicht. "Geschichten, die so nahe wie möglich an der Wahrheit sind, funktionieren am besten. "
- Wir rufen nicht für Firmen an, die ihre eigenen Mitarbeiter checken. Wer ein solches Gespräch führt, will ja nicht unbedingt weg. Man hat ja auch nichts zu verlieren.
- Was ein 'leitender Angestellter' ist bestimmt der Kunde, idR sind es Abteilungsleiter und mittleres Management.
- Obergrenzen gibt es nicht: "Wir besetzen auch CFOs in DAX-Unternehmen."
- Wir sind ja keine Bittsteller sondern bieten den Leuten eine Chance.
- Der Kunde entscheidet idR erst nach einer Reihe von Präsentationen. Manchmal geht es aber auch schnell.
- ...
Beratung, Ident und Ansprache werden von verschiedenen Leuten wahrgenommen.
Google
(wird fortgesetzt)