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Posted by Oliver Gassner • Wednesday, November 4. 2009

BarCamp - Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Posted by Oliver Gassner • Wednesday, June 24. 2009
In seiner unnachahmlich charmanten Art hat Franz Patzig ein paar klärende Worte zum Thema "Barcamps heute" gefunden:
BarCamp - die Profiteure greifen nach dem Format

Er nennt ein paar Dinge, die auch mich in letzter Zeit gestört haben. Vor allem, wenn man per Google-Alert auf Pressemitteilungen zu Barcamps stößt, die den Satz beinhalten:
"Auf den ersten Barcamps tauschten sich kalifornische Internetblogger über Computertechnik aus."

Pardon: Der Satz dürfte von niemandem stammen, der sich schon mal auch nur mental einem Blog, Barcamp oder gar dem Internet mehr als auf mehrere Kilometer genähert hat. (Internetblogger? Wassn das? Leute die Web-Blogs schreiben, wahscheinlich...)

Franz' Headline ist sicher absichtlich reißerisch gewählt, um Aufmerksamkeit zu gewinnen.
Natürlich werden Barcamps von Firmen und anderern Institutionen ermöglicht, die es finanzieren. Und natürlich ist es OK, wenn den Firmen auch Aufmerksamkeit zuteil wird.

An reinen Sachkosten kostet ein Camp ca. 10-20.000 EUR, Räume und Reinigung, Netznutzung und Technik kommen dazu.
Wenn eine Firma einen Mitarbeiter (oder mehrere abstellt, kommt nochmal etwas Geld zusammen, so 1-2 Mannwochen muss man schon insgesamt rechnen.

Aber was hat eine Firma davon? Bringt es wirklich viel, wenn man entsprechende Meldungen zu openPR oder ähnlichen Portalen stellt?

Sicher ist es prima und wünschenswert, wenn möglichst Viele von der Barcampidee erfahren. Newbie-Quoten von 30-75% sprechen da für sich. Das kommt nicht vom Bloggen und Twittern allein zusammen.

Ob aber der druchschnittliche Zeitungsleser das ideale Ziel für PR dieser Art ist?

Wo profitieren Firmen wirklich?

Meiner Ansicht nach:

* Wenn man 10 Mitarbeiter aufs Barcamp schickt, das man mit 2000 EUR gesponsort hat, dann kostet die Wochenendfortbldung noch 200 EUR/Nase plus Hotel und Fahrt:Schnäppchen.
* Wenn 200 bloggende und twitternde Multiplikatoren diese 10 Mitarbeiter kennenlernen und als 'echte Commuitymitglieder' treffen und sich mit ihnen vernetzen können: unbezahlbar.
* Wenn manche der Anwesenden oder von Ferne zusehenden dann eventuell erwägen, ihre Arbeitskraft der Firma zur Verfügung zu stellen: Massiv billiger als jede Jobanzeige (Sorry, FAZ).

Wenn aber die Firma mit PR-Meldungen an die Öffentlichkeit tritt, bei dem jedes Communitymitglied den Kopf schütteln muss (und das obige Zitat ist nicht die einzige Peinlichkeit, die man auch an anderer Stelle liest) - dann ist die Marke in der Szene erstmal 'verbrannt': "Das waren doch die mit...".

Und der Community-Marke "Barcamp" tut es sicher nicht gut, wenn Werbeagenturen semi-interne Events als "Barcamp" unters Volk bringen.

So als Tipp: es gibt noch den Ausdruck 'open Space', der ist dafür auch geeignet und eben KEINE Community Mark.

Firmenbeteiligung an Barcamps: ja bitte.
respektieren der Community dabei: sowieso.
So klappt es auch in der Zukunft.

Disclosure: Am Fucamp habe ich in Eigenschaft eines Lehrbeauftragten der HFU mitorganisiert. Auch Leute, die angestellt sind, arbeiten im Auftrag ihrer Firma und in der Arbeitszeit an Barcamporgas mit, als Freelancer muss ich nicht zwingend auf eine ähnliche Konstruktion verzichten.

Update:
'Best practice' wäre übrigens einfach, wenn eine Firma diejenige Pressemitteilung des Orga-Teams (ggf.) formulieren und verbreiten hilft, wenn aber das Orgateam daaruf achtet, dass die Community und nicht die PR für eine Einzelfirma oder einen Rahmenevent im Vordergrund steht.

Freelancing, Barcamps, eDemokratie - links for 2009-06-24

Posted by Oliver Gassner • Wednesday, June 24. 2009

DefCon 15 - "No-Tech Hacking" Johnny Long, ein "Hackender Ninja-Piraten-Christ"

Posted by Oliver Gassner • Wednesday, June 24. 2009
DAS Leute, IST ein Hacker ;)



DefCon 15 - T112 - No-Tech Hacking

Gratis Blogcheck 8: Touchable Apps

Posted by Oliver Gassner • Wednesday, June 24. 2009
* Jeden Mittwoch gibt es hier kostenlos einen Blogckeck. Bewerbung hier. (Für 2-3 Monate ist bereits 'voll'. )
* Das Blog-Coachingangebot von Oliver Gassner für Solo-Blogger/innen oder Startups/Firmen bis 3 Personen: Blogcoaching ONE

***
Jens von touchableApps.de schreibt: "Touchable Apps" ist ein neu gestartetes Projekt. Ich möchte mich vorrangig um die neuen, mobilen Touchscreendevices als Thema kümmern. Um schnell und einfach zu starten, habe ich mich meines Lieblingsthemas Ipod Touch und Iphone angenommen. Später sollen auch die Themen Android, Windows Mobile, Symbian folgen. Die reine Newsschleuder will und kann ich nicht sein. Im Moment bin ich mit dem technischen Setup zufrieden. Die wichtigsten Fragen im Moment für mich: Wer könnte als Mitautor/In mit ins Boot? Wie siehst du das Thema Affiliates im Zusammenhang mit Blogs/ meinem Blog? Welche Tipps & Kritikpunkte siehst du in Bezug auf touchableApps.de?

---

Generell ist die Idee schon mal gut, sich bei einem Blog auf ein klares und 'spitzes' Thema zu fokussieren.
Das genannte Thema ist zukunftsträchtig und da es sich um nicht gerade billige Items handelt, ließe sich eventuell sogar mit Affiliatedelas Geld vereeinen, auch ohne dass man Direktwerbekunden hat.
Ob da Amazon ideal ist, weiß ich nicht, auch Tradedoubler bietet z.B. spezielle Apple-Programme an.
Beim Thema Affiliatemarketing muss man sich 'neben seinem Blogthema eine ganze Reihe Know-How aneigenen. Ich würde mal im eeePC Blog (es heißt glaub ich jetzt anders ;) Jedenfalsl das von Sascha P.) u.ä. nachsehen, wie die das machen. -- Die bloggen übrigens gleich auf Englisch, was, wenn man mit einem Technikblog wirklich Geld verdienen will, gar keine dumme Idee ist.

Mitschreiber sind eine diffizile Frage. Nimmt man (schon erfolgreiche) Blogger, so fragen die sich natürlich, warum sie 'auf fremde Rechnung' bloggen sollten, nimmt man Leute, die noch nicht bloggen, könnte eine mangelnde Affinität zu diesem Medium das Problem sein.
Was da manchmal funktionieren kann, sind Fachjournalisten, die in einem Blog - sofern ihre Auftraggeber das gestatten - ihre Artikel zweitverwerten und gar nicht mal primär monetäre Interessen haben müssen.
Oder Leute, die ein Blog haben, dort aber nicht über dieses Thema schreiben wllen, oder Leute, die zwar social-media-affin sind, den Aufwand eines eigenen Blogs aber scheuen.

So als Überblick:

- Wenn Leute das für Geld machen
-- sollte man sich von Anfang an überlegen, wie man das geld gerecht verteilt (ich hab zu dem Thema ein paar Dinger in der Schublade, aber das ist fast ein Job für sich)
-- muss man damit rechnen, dass bei purzeldem geldfluss die leute anderswo aktiv werden

- Machen die Leute das 'einfach so'
-- Muss man damit rechnen, dass man eine Aktivitätsquote von ca. 10% hat, d.h. von 30 die 'wollen', sind 3 'aktiv'. Höchstens ;)

In beiden Fällen wird man aber als 'Leittier' die Hauptarbeit sowohl inhaltlich als auch administrativ machen müssen. D.h. bevor jemand 'mitbloggt' sollte man etwas haben, das in der Szene akzeptiert und gern und oft gelesen ist.
Das ist erstmal Solo-Knochenarbeit. Zieltraffic wären hier sicher erstmal 200-500 PI/Tag, bevor man auf Mitarbeitersuche zu gehen braucht. Unterhalb von dem Level macht eine Monetarisierung ohnehin wenig Sinn.


Zum Blog allgemein:

Touchscreenfans sind Designfans. Ob die happy sind mit einem Standard-Blogdesign, das ist die Frage. Ich würd mch mal umsehen, ob es nicht professionelle WP-Designs (gibt es schon ab 50 Dollar) gibt oder ob nicht jemand 'gutes' ein Design für dein Bog baut, das es einmalig macht.

Den Großteil DER Navigation, dei mehr Klicks pro Besucher bringt, UNTEN am Blog anzubringen, scheint mir GAR keinen Sinn zu machen. wer scrollt schon so weit runter?

Es ist kaum ein Zufall, dass professionell gemanagte Blogs fast alle Dreispalter sind.
Irgendwo muss die Werbung und das 'Klick-Noch-Ein-Bisschen-Bei-Mir"-Material ja hin, nicht?

Zur Sidebar:
- Rubriken durch tags 100%ersetzen (nach den KOmmentaren)
- Kommentare weit oben: gut
- Stylesheet der Tagcloud so anpassen, dass die Minimalschriftgröße nicht auf 'mikroskopisch' steht
- Blogroll auf verwandte Blogs einbauen (jaaa, auf die Konkurrenz ;) )
- RSSabos nach oben (dann Impressum, Kommentare, Tagcloud)

Und sonst:
- Impressumslink muss MASSIV weiter hoch (ich glaube: auch rechtlich)
- Dreispalter (und das Zeug unten dort verteilen)
- mehr Bilder (also: IMMER ein Bild)
- täglich (mehrmals) posten (sonst wird das nix mit genug Traffic für Affiliate ;) )
- griffige Unterzeile formulieren, die erklärt, was man hier findet

Summary:
Nice try, aber da muss man massiv Hand anlegen, bevor ein solches Blog die 'Arbeit bezahlt'.

***
In der Blogcheck Pipeline:
* http://www.baeck.at/blog/
* http://bluelectric.org
* http://schweizweit.net
* http://www.sackstark.info (link unscharf wegen ggf. justitiabler Grafik dort ;) )
* http://www.pixelfreund.ch
* blog.hotpotch.de
* http://michaelperkampus.blogspot.com
* http;//sennenhunde.at/blog
* http://www.ndevil.com/de
* http://querverweis-blog.com/
* http://rowi.standardleitweg.de
* http://www.westaflex-forum.de/
* http://medialdigital.de

Palm Pre - Vorschau - Ihr erlaubt, dass ich mich mal warmgucke, ja?

Posted by Oliver Gassner • Tuesday, June 23. 2009





Ein paar mehr Videos hier. (bei mir holpern die)

"Ich bin mein eigener Big Brother" auf "bloße Worte" (Frank Borsch hat mich interviewt)

Posted by Oliver Gassner • Tuesday, June 23. 2009
Frank Borsch ist Autor (u.a. eine SF-Trilogie und für Perry Rhodan) und hat letzten November ein Seminar bei mir und Matthias Kehle über Selbstvermarktung von Autoren besucht.

Als Konsequenz hat er jetzt ein ordentliches Blog aufgesetzt (allein).

Allerschärfstes Willkommen in der Blogosphäre. (Gut, er hatte vom verlag auch eine Art 'nur für dieses Buch Blog', das zählen wir mal nicht. war auch irgendwie mit Flash oder so ;) )

Und er hat natürlich Premium-Content auf seinem Blog, denn er arbeitet auch als freier Journalist:
"Ich bin mein eigener Big Brother" - ein Interview mit mir ;)

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