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Thenmozhi Soundararajan, Baghdad Brian, Bicyclemark: Video Panel, Video Journalism

Posted by Oliver Gassner • Friday, April 4. 2008
Thenmozhi Soundararajan arbeitet in Medienprojekten mit benachteiligten Menschen in den USA seit 98/2001. Sie nenen sich nicht 'Bürgerjournalisten', da viele der Leute, mit denen sie arbeiten, keine formale Beziehung zum Staat haben. Sie arbeiten mit Häftlingen, Immigranten,
Projekte: http://www.cultureisaweapon.org/ und http://www.mediajustice.org/

Themen: Zugang zur Technologie, Analyse was zu tun ist, neue 'Ästhetik der Befreigung' (weg von den 'Talking hedas', weg von den Ausdrücken wie 'illegal aliens')

Sie haben Kurse zur Medienkompetenz gegeben, was gibt es, wie ist es strukturiert (6 große Medienkonzerne), wie sollten die Strukturen aussehen, wie die gesetzlichen Regelungen, Was könnte man mit Geld, das für CI augegeben wird stattdessen in alternativen Projekten machen, wie macht man leute zu Schöpfern, Eignern, Kontollveranstwortlucehn von medieninhakten statt sie einfach nur konsumieren zu lassen.
Wie können hier alternative Debatten stattfinden.
Figure 'Matrix' wurden didaktisch eingesetzt, um die Rollen der verschiedenden 'Agenten' im System zu erklären.
50% der Edukatoren in den Projekten sind 'women of color'.

Vorbild: Freedom Schools der 60er. (Analphabeten durften nicht wählen.)

Ästhetik:
* Die authentische Stimme (Folk, Graffity, Hip hop)
* Hirstorische Phasen der USA neu aufarbeiten, wie wurden sie zensiert.
Projekt: 'Target Hollywood'


***
Baghdad Brian (Conley): Alive in Baghdad
Alltagsvideos aus dem Irak und aus Mexiko von Bürgerjournalisten, direkte Interviews von Betroffenen ohne KOmmentar.
Die Stimme der 'normalen' Irakis abseits ideologischer Überformung zu Gehör bringen, mit Kamera von 2003 von ebay.

Wir sehen einen Film, bei dem ein ganzer Stadtteil von einer Mauer umgeben wird um 'die Sicherheitslage zu verbessern' und von Nahrung, Strom und Verkehr abgeschlossen wird.

Die Irakischen Bürgerreporter werden aus Spenden und aus Aufträgen für Fernsehsendern honoriert.
***
(wird fortgesetzt)

CitizenReporter.org (re:publica'08)

Posted by Oliver Gassner • Friday, April 4. 2008
Bicyclemark macht CitizenReporter.org. Er podcastet seit 2004 und hatte damals mehr Hörer als heute, da es so wenig gab. Er erklärt, warum Bürgerjournalismus (bisher) nicht abgehoben hat.

* Es werden sehr viele solche Angebote, dei täglich gestArtet werden.
* Tech dominiert, ist aber an sich irrelevant.
* Alte Medien dominieren
* BJ sind schwer zu finden
* 'Restrukturierungen': doing more with less in traditional media
* CJs haben oft einen Tagesjob, d.h. sie berichten in Teilzeit was sich auf die Qualität niederschlägt.
* Video: 'The Wire' (Serie, Musical)
* Mails kommen: "Komm zu uns, leg deine Inhalte bei uns ab." Ohne Kompensation.
* "Web 2.0 just sounds like a good name to get free labor."
* CJ sind kanpp anGeld und Zeit, sind weniger verlässlich und nicht massenkompatibel
* die 'Audience' ist passiv.


Das Positive:
- Man findet sich doch
- manche werden aktiv (Tibet etc.)
- Hilft 'Global Voices' um Profil zu gewinnen?

**end

miro: open video, open society

Posted by Oliver Gassner • Friday, April 4. 2008
Open Video, Open Society

How everyday people and tech innovators work together to use video for change

* Jesse Patel

rp08: Die kritische Masse

Jesse Patel stellt Miro vor (früher "Democracy Player"). Im wesentlichen macht miro Kanäle aus anderen Quellen per RSS verfügbar.

Anbieter können durchaus Geld mit den Inhalten verdienen, dafür sollen direkte Schnittstellen geschaffen werden, ohne das miro als 'Intermediary' agieren muss.

Miro ist eine Downloadsoftware und kann Informationen auch per Bittorrent verteilen. Gedacht ist an ein ähnliches Modell wie bei Mozilla (Firefox etc.). Es kann auch Podcasts herunterladen.

Direkt verbunden werden jeweils der Betrachter und der Publizierende.

Es gibt englische, deutsche und französische Inhalte. 22% der Downloads gehen nach Deutschland.

Die Features auf der Startseite werden von freiwilligen Redakteueren selektiert.

Miro erzeugt eine 'robustere' Erfahrung beim Betrachten von Videos, dei Videos werden (in HD) heruntergeladen. Man ist dadurch unabhängiger von der Onlineverbindung.

Es wird eine deutsche Frontpage und eine deutsche Version von Miro geben. Zur Mithilfe wird im Miro Blog ('News' aufgerufen werden.

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    Wed, 23.05.2012 08:02
    Das erklärst du jetzt sicher ;)
    Tue, 22.05.2012 23:43
    Coole, knappe Erklärung. Leider stimmt [...]
    Mon, 21.05.2012 11:02
    Danke ;)
    Sat, 19.05.2012 12:06
    Lieber Oliver, danke für die kurze [...]
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    Eine Empfehlung die ich noch beitragen [...]
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