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Und in der Mitte steht ein Blog

Posted by Oliver Gassner • Tuesday, December 1. 2009
"In many cases a well-developed blog is the most important aspect of a social media marketing effort. The hub of a brand's social media presence should be their blog since it provides conversational social media content, as well as plenty of opportunities to integrate other social channels." sagt Social Media Exp... Autor Dan Zarella im Interview.

How to Use Social Media

Die Gründe die er nennt, sind stichhaltig, verdienen aber Vertiefung und Erweiterung.

Erst eine Story:
Kürzlich sprach mich eine PR-Frau für einen Verlag via Skype an. Was sie genau wollte, weiß ich nicht genau, jedenfalls bot ich ihr an, ihr beim Thema Blogger-Relations etwas auf die Sprünge zu helfen.Ihre Antwort war (etwas unzusammenhägend): "Wir bloggen auf Twitter und Facebook."
Das war die Stelle, wo ich den Skypechat kommentarlos beendete. sonst hätte ich eventuell unhöflich werden müssen, oder zumindest undiplomatisch.

Warum ist ein Blog zentral und warum kann man bei Twitter und Facebook (oder XING oder sonstwo) nicht bloggen?

Nur auf einem Blog habe ich die Kontrolle über diverseste Faktoren
- Monitoring (Visits, PI, Referrer, Backlinks, Suchkeywords)
- Layout und Zugang (incl Widgets, Integration von Facebook Connect, OpenID etc.)
- Backup (Wer backupt wie seine Facebook-Konversation?)
- Linklove (schon mal versucht, ein google-ranking-relevantes Link von Twitter aus zu legen? Have fun.)
- Integration von Video und Audio mit Javascript-Player (Ja, wenn alle User Powertwitter installiert haben ....)
- Podcasting via RSS-Attachment
- Komplette Inhaltskontrolle (es wurden schon Twitteraccounts über Nacht geschlossen...)
- Komplette Kontrolle über Spam und Kommentarmoderation
- Komplette Kontrolle über ggf. selketive Googleindizierung (was Wenn sie einer wegen nem Tweet abmahnt? Einen Blogbeitrag kann ich auf der eigenen Domain aus dem Google-Cache wieder entfernen lassen. Der gelöschte Tweet verschwindet NICHT mal in der Twittersuche.)

Die Liste ließe sich fortsetzen.

Selbst bei den meisten der mir bekannten gehosteten Blogdiensten kann man jederzeit auf den Exportknopf drücken und seine Inhalte samt Kommentaren auf eine Nachbarplattform oder das selbstgehostete Blog umziehen.

Wo bitte exportiere ich meine Tweets und mine Facebookdialoge?

Kürzlich verwies mich jemand in einer Mail auf einen seiner Blogbeiträge, aus dem Jahr 2003.
Findet jemand meinen 10. Tweet aus dem Dezember 2006?
Und warum nicht? Was ich da gebloggt habe, ist wunderschön zugänglich.

Sowohl für private als auch für geschäftliche Zwecke führt an einem Blog als Zentrale für Gespräch kein Weg vorbei. Das wäre, als hätte man als Firma nur Zettelverteiler auf der Straße aber kein Büro, keinen Laden.
Wo soll man denn diskutieren, wenn auf Twitter der Platz nicht reicht? Was ist mit den 1 Woche alten Gesprächen auf Facebook? Wie kommt man an die komfortabel dran? Laufen sie überhaupt so lange? Findet man sie noch?

Beim Aufstieg der Wikipedia und von Youtube haben Blogs einen zentrale Rolle gespielt (ich erinnere mich noch an das Linkspiel, so lange die Wikipediaseite zur NPD zu verlinken, bis sie vor der Page der Partei bei Google stand). sie werden auch bei weiteren entwicklungen im Social Web die Speerspitze bilden.

Microblogging und leichtgewichtige Blogapplikationen wie Posterous, Tumblr und Soup.io sind sympathisch und senken den Aufwand, den man treiben muss, um 'ins Internet zu schreiben'. Dass man bei facebook alle Kontakte bereits als Zuhörer hat und sie nicht erst ein Blog abonnieren müssen, ist auch prima. (Friendfeed? Hat jemand Friendfeed gesagt?)

These zudem: Je einfacher das Publizieren ist, desto eher lässt man einen Kanal auch verkommen. war ja keine Arbeit. Bloggen ist einfach, aber nicht zu einfach. Und es ist ein digitales Zuhause.

Ernsthafte Gespräche und Lernerfahrungen finden auf jenen Plattformen, soweit ich weiß, nicht statt.
Ich hab es probiert (Ich hatte auch im Bitnet Relay Chat 1988 schon Diskussionskanäle über den Sinn des Lebens), es geht, aber es ist recht mühsam.

Noch eine Story zum Abschluss.

Der sehr geschätzste Stowe Boyd hielt beim ConventionCamp 2009 ein Plädoyer für das Streaming (meinend Tumbl etc. Nicht Video.) als die Zukunft des Onlinedingsbums, Er schlug vor , ein rotokoll zu entwickeln, das Stremingdienste zueinander kompatibel macht (Super Idee, aber Blogs sind das schon via Trackback). Und dazu... schrieb er dann einen Blogartikel, erklärte er. Bingo.

Für Diskurs und auch morgen noch zugängliche Erfahrungsprotokolle, für länger andauernde Gespräche im Netz gibt es 2010 und danach nur ein Medium: Blogs.

***
Updated.

Dies ist ein Beitrag zum Blogadventskalender

Interview zu Informationsoverload und Informationsmanagement heute im dlr

Posted by Oliver Gassner • Thursday, November 26. 2009
Hier, bitteschön:

http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2009/11/26/dlf_20091126_0820_8be35e53.mp3
Als Text zum Nachlesen.

keywords:
informatiosnflow
informationsmanagement
informaionsflut
medienkompetez
kompetenzen
kommunikation
gtd
filters
radio

Quelle: dradio.de - Radio hören, wenn Sie Zeit haben

Twinglys Tipps an XING wegen Xwitter

Posted by Oliver Gassner • Monday, November 16. 2009
Background:
xwitter - Google-Suche

***
Mit Anja Rauch, die sehr sympathisch Blogger-Relations von twingly,
einer Blogsuchmaschine macht, bin ich gerade im Dialog und ich habe sie gefragt was sie aus Ihrer sicht XING raten würde, was die Reaktion auf den aktuellen Fall mit Xwitter angeht.

O: Wie würdest du an Stelle von XING in der Kommuniaktion vorgehen?

A: Mit xwitter - da mittlerweile viele drüber reden und es sogar die Ankündigung von Lars Hinrichs gibt http://twitter.com/LarsHinrichs/status/5746314038 würde ich vorschlagen, es so schnell wie möglich zu launchen, sofern es die Technik zulässt. Am besten bis Ende der Woche bzw. spätestens nächste Woche. Beta-getestet wird ja schon http://xwitter.de/ . Infos zur Funktion sollten gleichzeitig verfügbar sein, so dass es keine Missverständnisse zur Funktion gibt. Als Reaktion zu der xwitter-Diskussion auf Twitter/ in Blogs könnte @agehret bzw. jemand der involviert ist ins Projekt vielleicht einen Blogpost http://blog.xing.com/category/english zum neuen "soon-tolaunch"-Feature schreiben um was es sich handelt.

O: Was gibt es aus deiner sich noch zur aktuellen Kommunikation von XING anzumerken?

A: Die OpenSocial-Gruppe ist momentan eher für Entwickler https://www.xing.com/net/opensocialpartner/ - zumindest würde ich als Nicht-Techie die Message die ich sehe, wenn ich der Gruppe beitreten möchte, so auffassen. Ich habe Xing auf Englisch eingestellt.
Vielleicht ist der deutsche Text anders.
Was ich sagen möchte ist, dass man die Gruppe vielleicht auch für "normale" User öffnen sollte, vielleicht sogar ähnlich wie wir dies für Twingly Channels mit Getsatisfaction machen http://getsatisfaction.com/twingly .

O: Wo siehst du weitere ungenutzte Kommunikationsmöglichkeiten?

A: Insgesamt sollte man den Xing-Blog auf Xing.com mehr promoten und aktiver als Informationswerkzeug nutzen - momentan muss man ihn eher suchen und findet ihn dann unten bei "About". Wenn ich nicht etwas anderes übersehen habe. Die aktive Kommunikation mit Xing-Mitgliedern über Blog und Twitter und Service über die gleichen Kanäle wäre definitiv auch etwas, was man als Wettbewerbsvorteil LinkedIn voraus haben könnte.

O: Jetzt wo du Linkedin erwähnst, was hältst Du vom Twitter-Feature dort?

A: Ich habe gerade die LinkedIn-Funktion getestet, die funktioniert prima. Hoffe also auf etwas genauso Gutes von Xing. An LinkedIn mag ich vor allem, dass nicht pauschal alle Tweets nach LinkedIn wandern, sondern dass man per Hash-tag #in definieren kann, was dort landet und was nicht.

O: ich kann ja Xwitter nicht testen, aber soweit ich lese, funktioniert es dort genau so. Wir bleiben gespannt und ich danke für das Interview.

"Throwing Sheep in the Boardroom": Soumitra Dutta (Paris)

Posted by Oliver Gassner • Wednesday, November 11. 2009
Soumitra Dutta habe ich kürzlich in der Bloggerlouge interviewt.
Hier ein schönes Video zu seinen Thesen:


Via
Herrliches Video zu Social Media: "Throwing Sheep in the Boardroom" - ennome's social media content aggregation blog


Dutta in ausführlich (1h 20+ min)

Sparkasse Pforzheim bloggt und twittert

Posted by Oliver Gassner • Tuesday, October 13. 2009
... Seit Februar 2008/9? (?).
Erste aktiv twitternde Sparkasse Deutschlads.
400 Follower.
190 Tweets.
Verantwortlich ist der mediale Vertieb (also der Webmaster)
Es gibt keine Vorgabe zur Twitterfrequenz.

News zu Sparkasse uns Sponsoring werden getwittert, auch die Erfolge der Sportmannschaften.

Zusatzaccount: @fixingkurse
1 Milliarde Umsatz mit Edelmetallen macht de Sparkasse PF.

Man verfolgt andere Banken und Sparkassen und Social Media Fachleuten.
Sparlasse PF ist die groesste in Baden-Wuerttemberg.

Es gibt auch Kundenanfragen via Twitter-Direktmessage (nichtoeffentlich).

Disttribution von Pressemeldungen via Twitter funktioniert auch.

@heliumkiffer ist uebrigens auch ein Verantwortlicher vom *.de-Sparkassenkomplex :)

Homepagerelauch wurde auch begleitet und Radiomoderator followt und fragt nach Interview an.

Nachteile:
#failtweets
Oeffentliche Beschwerde via Twitter, geloest via eMail.

Ziele:
- Neue Verhaltensweisen testen
- Lernen was andere ueber uns denken.
- Neue Form der direkten Kundenkommunikation.

Onlineumfrage auf Homepage.
(incentive: iPod Touch, 3000+ ausgefuellt)

Frage war nach Nutzung von "2.0".

74% der Befragten kannten Twitter
53% intersessiert Twitter
8% nutzen es

Themen trafen die Wuensche der Kunden (Finanz-News, Produktinfos)

Fazit: Twittern ist nuetzlich, geht aber nicht "nebenbei".

Frage: Wie bekomme ich mehr Kunden als Follower?

@sparkassepfcw

Hier klicken für Vollbild-Anzeige

Stephan Sigloch von Netformic @ #mfgtwit

Posted by Oliver Gassner • Tuesday, October 13. 2009
Hashtags könne Reichweite über die Follower hinaus durch Suchfunktion und Mashups generieren.

Etwa 50% der Anwesenden at einen Account, weniger als das liest täglich.

Wie lese ich Twiter wenn ich 500 oder mehr Leuten followe?

Ich kann nicht nur Häppchen zur Verfügung stelen, ich muss auch Hintergrundsinfos bereitstellen.
nicht jede Firma hat soviel Content wie Daimler.

Netformic: Blog, Youtube, Flickr, PR-Bereich, Twitter, webseite mit Terminkalender und Veranstaltungen

Vier Leute betreuen den Netformicaccount. Was wenn einer von ihnen angesprochen wird im urlaub? Wie weit sollten die Twitterer kenntlich sein?
Wenn ich so etwas betreibe muss ich es auch monitoren und regaieren.

Was muss ich tun? Was ist relevant?

meine Markenkern und meine CI muss ich, wenn ich schnell unterwegs sein will, überall kommunizieren. Das 'wie' ist oft ein Parallelprozess.

Arbeit im Social Web ist Arbeitszeit. Es muss als regelmäßiger Prozess etabliert werden.
Man braucht Mitarbeter die kompetent sind, sich kurz fassen können und motiviert sind - denn social Media oder twitter ist Extra-Last.
Twitternde Mitarbeiter haben einen zusätzlichen Bildschirm mit Tweetdeck.

Bei einem Blog kann man noch nacharbeiten, Twitter hat ggf. mehr Aufmerksamkeit als ein Blog.
Ein Zusatzbildschirm kostet weniger als die 'Switching Zeit' zwischen "Arbeitsapplikation" und Twitter.

4 Accounts bei Stephan Sigloch: Netformic, brickfox, Privataccount, Facebookaccount - alles via Tweetdeck.

Monitoring funktioniert gut, Neukundengewinnung oder Bestandskundenpflege funktioniert weniger.

#mfgtwit Carsten Ulbricht über Twitter & Recht

Posted by Oliver Gassner • Tuesday, October 13. 2009 • Category: Twitter

carsten Ulbricht gibt Entwarnung. an sich muss man nur beachten, was sich ohnehin von selbst versteht.

Carsten Ulbricht berät seine Mandaten v.a. zu Web 2.0 und Enterprise 2.0

Do's and Don'ts.
Erfahrungen zum Marketing
Fazit

-Transport von Inhalten
- vernetzt
- (Rechts)Verletzungspotetial
- Jeder kann lesen (auch der Chef)
- Direktmessages
- Retweets sind Zitate
- Inhalte bleben bestehen und sind schwer 'echt' zu löschen
- Rechtskonformität v.a. bei geschäflicher Nutzung relevant

geltende Rechte:
- Meinunsgfreiheit
- Strafrecht
- Zivilrecht

- Namensrecht beim Account beachten
- keine Marken oder Firmennamen von anderen nutzen
- Plattformbetreiber erst ansprehen vor dem Rechtsweg (geht schneller)
- vergleichbar mit Domainrechtssprechung
- Fake Accounts (auch Promis)
- auch Städtenamen und staatl. Einrichtungen sollte man als Namen vermeiden
- www.namecheck.com überprüft bei Social Media Kanälen ob dei ID noch frei ist.

- Kritikblogs müssen kenntlich machen, dass sie sich kritisch auseinandersetzen und nicht das Unternehmen sind

- Avatarbilder können Bildrechte verletzen. Nur Bilder verwenden, von denen man die Rechte hat.
- Tipp: Firmenaccount schon mal bei Twitter sichern, auch wenn man nicht aktiv ist.

- Impressumspflicht: bei geschäftsmaessiger Nutzung - die Juristen streiten sich
- "Wen Ihr Impressum mit zwei Klicks erreichar ist, aknn Ihnen nichts passieren. Und wenn was passiert, rufen sie mich an."
- "meines wissens gibt es noch keien abmahnung im twitterbereich. Und es wird auch noch ne Weile dauern."

Allgemein gilt:
- Tasachenbehatungen müssen wahr sein (was beweisbar ist, hier sind 23 Grad)
- Meinung kann man frei äußern (Hier ist ir zu warm)
- Mutti-Regel: alles was Mutti noch ok findet, kann man schreiben.

Wettbewerbsrecht
- keine verschleierten wettbewerbshandlugen (geschäftsmässiges twittern von anonymem Account)
- DM und andere Nachrichten können als Spam gewertet werden und so als Werbemassenmail abmahnfähig sein
- Linkhaftung auch bei shortlinks-wenn sich die Inhalte zu eigen gemacht werden-, Disclaimer sind wirkungslos. Auf rechtsradikales Verlinken und sich distanzieren: geht
- Urheberrecht: Wie ist es mit Mashups von Tweets (z.B. alle SPD-Tweets)
- sind Tweets schutzfähig? welt kompakt druckt 'lustige Tweets' ab
- Schöpfungshöhe? bei 140 Zeichen nicht (retweet ist also unproblematisch), aber ggf für den ganzen Stream
- RA-Kollege sammelt Urteile per Tweet -> das ist eine Datenbank! (sagt Carsten)
- Tipp: Zustimmung einholen auch für Aufname von Streams in mashups

Social media Guidelines in Firmen empfehlenswert

(Eigene erfahrungen, überspringe ich mal, er nimmt sich vor Twitter dialogischer zu nutzen...)

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