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Robert Basic, Twitterverkauf und warum Twitter nicht skaliert (und eine Preisberechnung)

Posted by Oliver Gassner • Sunday, December 20. 2009 • Category: Twitter
Was sind 5000 Follower wert? fragt Mario und beantwortet die Frage nicht ;).

Zuerst aber seine Erkenntnis (aus der Tatsache, dass nur 100 der 5000 auf ein Link von Robert Basic klicken):
Je weniger Follower man hat (d.h. auch, je eher man die Leute kennt, die einem followen und je eher man Spammer einfach blockt/meldet) desto eher klicken sie auf ein Link.

Irgendwie logisch.

Diese Erkenntnis ist ein Aspekt der Langform eines Satzes, den ich bisher eher (aber dafür häufig) gesprochen als gebloggt und erläutert habe:

Twitter skaliert nicht.

Damit st nur partiell gemeint, dass Twitter Schwierigkeiten mit ihren großen Datenbanken und ihrem 'Software-Tanker' hat.

Damit ist gemeint:

- Ich kann nur einer begrenzten und individuell verschiedenen Anzahl an Menschen wirklich aufmerksam "folgen".
- Ich kann, wenn ich viele Follower habe, nur bei einem geringen Teil von ihnen mit Aufmerksamkeit rechnen (und zwar offenbar mit einem je geringeren desto mehr Follower ich habe. Also grob gesagt: Wenn ich doppelt soviel Follower habe habe ich nur 1.25 mal mehr Aufmerksamkeit. (Nur als Beispiel)

Dass man mit Twitter (siehe DELL) Umsatz machen kann, ist unbestritten. Aber wer kauft sich einmal die Woche nen Laptop? So einem Account followt man, während man ein bestimmtes Kaufinteresse hat, und dann ist Schluss. Schuhe (Zappos) kauft man sich immerhin (je nach Genotyp ;) ) mehrmals im Jahr.

Das sind sozusagen 'Ausreißer'. Halbwegs sinnvoll sind Markenpräsenzen bei Produkten mit Erklärungs- und Suppoprtbedarf und bei eher Lifystyligen-Produkten, die in Handlungsumfelder eingebaut sind, also eher sowas wie Jack Wolfskin (uuuuh!), wenn ich davon ausgehe, dass die Leute das nicht nur tragen sondern auch auf Wald und Heide rumtapern und dazu Gesprächsthemen und Fragen haben.

Ich denken, dass sich Twitter eben eher für Gespräche, Support, Kundenbindung und Marktforschung eignet als als Saleskanal.
Das sehen nur die Twitterspammer anders.

Was dann so ein Follower wert ist, ist sicher komplexer zu berechnen:

Ein Faktor ist sicher die Quote an Klicks (sozusagen der Beweis, dass da ein Mensch liest und auch mal nachsieht). Mario hat sehr schn gezeigt, wie man sowas berechnen und hochrechnen kann. Das kann man ggf. sogar automatisieren.

Ein weiterer, wie diese Klicks konvertieren (da hätte ich ja gern Zahlen bei DELL ;) ) und wie oft pro User. (Das wäre nur auswertbar, wenn man per DM kommuniziert, was von allen Empfängern als extrem Spammy wahrgenommen wird.)

Die Retweet-Quote und die damit erweiterte Reichweite wäre erneut spannend. Dummerweise kann man dann die Klickquote nicht separat auswerten (in 1-Level-Klicker und Retweetklicker).

Ein weiterer, softer, Wert, wäre, wie viele der Empfänger überhaupt aktiv twittern (und in welcher Frequenz) und damit auch nur potentiell auch eine Message lesen ohne zu klicken. (Nenne wir das mal die 'potentielle Zielgruppe für Branding/Awareness'.

Man kriegt ja für Tweets keien PI, d.h. man weiss nicht, wie viele Augenpaare überhaupt au einen Tweet geschaut haben. (Die Einbledungen in Apps a la Tweetdeck kann man ja dann ggf hochrechnen.)

Spannend wäre auch zu wissen: Wie viele meiner Tweets tauchen in definieren Suchen auf und wurden diese Suchen überhaupt abgerufen?

Oder: Deckt sich der Keywordmix der Leute, die mich "lesen", überhaupt mit dem der Zielgruppe, die ich erreichen will?

Aus all diesen Faktoren müsste man dann einen hypothetischen Wert für die PI und 'Cent/TKP' ausrechnen, der wohl dann irgendwo zwischen 1 Cent und 100 EUR liegt ;)

Nimmt man den CT, dann misst man eben nur einen gewissen Teil der PI.

Der Wert von grob 100 Klicks bei 5000 Followern wäre ja auch weiter zu modifizieren mit der Anzahl der Tweets bzw. Links/Tag

Nimmt man irgendwo zwischen 5 und 50 Cent pro Klick (vergleichbare mit Adsense, also sagen wir im Schnitt grob 25) wären die 100 Klicks immerhin 25 EUR Wert. (wenn, wie gesagt, sie am ende konvertieren.)

Bei sparsamen 10 Links am Tag (und der Hypothese dass die Klickfreudigkeit nicht unter die 100 fällt bei der Masse)käme wir auf 250 EUR/Tag und wenn wir sa+so Rauslassen auf 5*52*250 = 650065000 EUR/Jahr.

Was war noch mal der übliche Preis? 3 Jahresumsaätze?

D.h. wenn alle Quoten und Followerzahlen gleichblieben haben wir hier 19.500195.000 EUR als Kafpreis, der rein (und unter den ganzen Hypoteischen Milchmädchenrechungen von oben) die Klickwertigkeit des Angebots abbilden würde.

Das multipliziert man dann mit dem Faktor, den man als Werbeeffekt in den Bereichen Branding/Aufmerksamkeit ansetzt. Ob das dann mal 1.5 oder mal 5 ist, ist dann wahrscheinlich Geschmackssache. (Spannend wäre z.B. zu hören, ob sich der Verkauf von basicthinking.de auf Markenbekanntheit oder Umsätze der vKäufer ausgewirkt hat.)

Und noch ne Bemerkung zum Schluss: Kaum einer erwähnt den Punkt, dass Twitter ja selbst kommentiert hat, dass sie den Verkauf von TwitterIDs nicht gern sehen. Der PR-Wert wäre dann dennoch gegeben: "Firma XY kauft Twitteraccount... und Twitter schließt ihn."

Die ethischen Bedenken übrigens wegen eines solchen Verkaufs diskutier ich gern in den Comments ;)
***
Update: Zhalen waren um Faktor 10 zu klein und es fiel erst auf, als d3er account nuicht verkauft wurde. Aber der 'eigentliceh' wert ist der 'Buzzwert' für Robert Baasic und für den Käufer, insofern ist eine PI/Klickbasierte Rechnung ohnehin wenig sinnvoll. ich bin oben lediglich dem Modell von Mario gefolgt und hab mal hochgerechnet, was wäre, well Linkclickzahlen relevant wären.

GTD-Apps, Facebook Tipps, Tipps für Euro-Entrepreneurs vom Scobleizer - links for 2009-12-14

Posted by Oliver Gassner • Monday, December 14. 2009

Sexy Kurven: Ich liebe Blogstatistik

Posted by Oliver Gassner • Thursday, November 19. 2009
Man verzeihe mir den Titel, ich kann es manchmal nicht lassen, Leute irrezuführen, dei online nach bestimmten Dingen suchen ;)

Jedenfalls gefallen mir gerade meine Blogdaten wireder ganz gut, nachdem ihc in den sommermontan ein 'Tief' hatte:


Aktuell dafür verwantwortlich sind
- ein weitverlinkter Artikel mit einer (zugegebenermaßen oberflächlichen) ersten Analyse von Google Wave
- die Tatsache, dass Twitter jetzt das Retweetfeature eingeführt hat und viele Twitterer nicht zu wissen scheinen, was sie damit anfangen sollen und meinen 'Was ist ein Retweet'-Artikel finden.

Schauen wir mal wie sich das entwickelt, gestren war ja mit über 1000 PI ein ziemlich guter Tag.
Die Posts zu Xwitter. Xing/Twitter, Palm Pre etc kommen wohl auch ganz gut an und tragen ihr Übriges bei.

#mfgtwit Carsten Ulbricht über Twitter & Recht

Posted by Oliver Gassner • Tuesday, October 13. 2009 • Category: Twitter

carsten Ulbricht gibt Entwarnung. an sich muss man nur beachten, was sich ohnehin von selbst versteht.

Carsten Ulbricht berät seine Mandaten v.a. zu Web 2.0 und Enterprise 2.0

Do's and Don'ts.
Erfahrungen zum Marketing
Fazit

-Transport von Inhalten
- vernetzt
- (Rechts)Verletzungspotetial
- Jeder kann lesen (auch der Chef)
- Direktmessages
- Retweets sind Zitate
- Inhalte bleben bestehen und sind schwer 'echt' zu löschen
- Rechtskonformität v.a. bei geschäflicher Nutzung relevant

geltende Rechte:
- Meinunsgfreiheit
- Strafrecht
- Zivilrecht

- Namensrecht beim Account beachten
- keine Marken oder Firmennamen von anderen nutzen
- Plattformbetreiber erst ansprehen vor dem Rechtsweg (geht schneller)
- vergleichbar mit Domainrechtssprechung
- Fake Accounts (auch Promis)
- auch Städtenamen und staatl. Einrichtungen sollte man als Namen vermeiden
- www.namecheck.com überprüft bei Social Media Kanälen ob dei ID noch frei ist.

- Kritikblogs müssen kenntlich machen, dass sie sich kritisch auseinandersetzen und nicht das Unternehmen sind

- Avatarbilder können Bildrechte verletzen. Nur Bilder verwenden, von denen man die Rechte hat.
- Tipp: Firmenaccount schon mal bei Twitter sichern, auch wenn man nicht aktiv ist.

- Impressumspflicht: bei geschäftsmaessiger Nutzung - die Juristen streiten sich
- "Wen Ihr Impressum mit zwei Klicks erreichar ist, aknn Ihnen nichts passieren. Und wenn was passiert, rufen sie mich an."
- "meines wissens gibt es noch keien abmahnung im twitterbereich. Und es wird auch noch ne Weile dauern."

Allgemein gilt:
- Tasachenbehatungen müssen wahr sein (was beweisbar ist, hier sind 23 Grad)
- Meinung kann man frei äußern (Hier ist ir zu warm)
- Mutti-Regel: alles was Mutti noch ok findet, kann man schreiben.

Wettbewerbsrecht
- keine verschleierten wettbewerbshandlugen (geschäftsmässiges twittern von anonymem Account)
- DM und andere Nachrichten können als Spam gewertet werden und so als Werbemassenmail abmahnfähig sein
- Linkhaftung auch bei shortlinks-wenn sich die Inhalte zu eigen gemacht werden-, Disclaimer sind wirkungslos. Auf rechtsradikales Verlinken und sich distanzieren: geht
- Urheberrecht: Wie ist es mit Mashups von Tweets (z.B. alle SPD-Tweets)
- sind Tweets schutzfähig? welt kompakt druckt 'lustige Tweets' ab
- Schöpfungshöhe? bei 140 Zeichen nicht (retweet ist also unproblematisch), aber ggf für den ganzen Stream
- RA-Kollege sammelt Urteile per Tweet -> das ist eine Datenbank! (sagt Carsten)
- Tipp: Zustimmung einholen auch für Aufname von Streams in mashups

Social media Guidelines in Firmen empfehlenswert

(Eigene erfahrungen, überspringe ich mal, er nimmt sich vor Twitter dialogischer zu nutzen...)

Daimler-Blog & Twitter:Uwe Knaus #mfgtwt

Posted by Oliver Gassner • Tuesday, October 13. 2009 • Category: Twitter

Uwe Knaus erklärt die Twitter-sphäre von daimler und seine Twitterkanäle.

Twitter:
- Dialog führen
- Transparent sein
- schnell sein
- ...

Wie nahe ist ein Kanal an der Person?
Wie passt das zu Unternehmen?
Daimler twittert Fulltime...

jeweils Personen stehen für Kanäle. Marken können nicht twittern, nur Personen.

verlinkt wird von profil auf eine Übersicht der Social Media Kanäle.

daimler.com/socialmedia
Getwittert wird von events, die für leute draußen interessant sein können
Für jeden Events gibt es ein Konzept, Fachansprechpartner stehen parat.
Spammer gewerden geblockt.

Es gibt auch Monologe. Im separate Newskanal. News erfordern keinen dalog und her wird nicht zurückgefollowt (nur eigenen Accounts).

News werden manuell aus Google News ausgefiltert. (Natascha de Vries)

Pressemitteilungen sind noch interessant, aber das verhältnis verändert sich.

Twitpic von der Wasserstofftankstelleneröffnung veröffentlicht (Blackberry)
Wurde von Fan-Blog übernommen. (Massiv mehr Views...)
Das Handybild wirde auch von Horizont übernommen.

Warum soll ich Twittern?

Weil es ein Echtzeit-Massenmedium ist.
Sie sind schneller als Nachrictenageturen und Pressefotografen.
Sie können Themen besetzen.

Zum Twittern animierte ein Fakeaccount mit Autofollowbot.
Samstags gegründet, sonntags gemerkt, Dienstags: Infringement-Antrag bei Twitter, dei wollten es auch per fax.
Nach 200 Stunden war der Account gesperrt, 48h Nach dem Antrag.

Was brauche ich:
- gutes Produkt
- Wen will ich erreichen?
- Sind die überhaupt auf Twitter?
- Es rechen 50 Multiplikatoren, die ich erreiche
- Haben wir Inhalte? (txt, Video, Foto)

#mfgtwit Berd Jodeleit fuehrt ein Zum Twitterabend der mfg.de

Posted by Oliver Gassner • Tuesday, October 13. 2009 • Category: Twitter
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Posted by Oliver Gassner • Tuesday, October 13. 2009

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