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Too much buzz, lend.ly, CityDeal spammt, Google Public Data &c links for 2010-03-10
Posted by Oliver Gassner • Wednesday, March 10. 2010-
Artikel schreiben bei XING: In Foren oder bei "Mitglieder fragen"? - In Artikel schreiben bei XING wird erklärt, wi… http://bit.ly/c38PDK
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OK, another try with buzzcatweet: Buzz2twitter service ;) #buzz #twitter Buzz can tweet - Send your buzz to Twitte… http://bit.ly/bc1LiO
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A buzz widget, just what I wanted ;) Google Buzz widget | BuzzCounter.net - null http://goo.gl/fb/GVFz
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A "share with Google Buzz" Bookmarlklet, let's see how it works ;) Google Buzz Share… http://goo.gl/fb/Ny5P
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OK, I tried this to connect Buzz --> Twitter http://bit.ly/9ZdHma
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Was CityDeal so unter 'Business Development' versteht http://bit.ly/bqzUZZ
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RT @lendly "Wie wir Gründer lend.ly sehen" - erfahrt etwas über die Ideen, die hinter http://lend.ly stecken - http://bit.ly/9YZEkv / #kunde
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RT @lendly "Wie wir Gründer lend.ly sehen" - erfahrt etwas über die Ideen, die hinter http://lend.ly stecken - http://bit.ly/9YZEkv / #kunde
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German summary of Whitepaper (linked as PDF, 27 pages).
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"Mit dem Internet ist es wie mit Sex. Darüber reden ist schön, es zu tun ist viel schöner. " OG: Schöner Aufsatz über mediengeschichte des web 2.0. Und das Zitat ist eins, das ich in ähnlicher Form auch immer wieder bringe.
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I favorited a YouTube video -- Gary Flake: is Pivot a turning point for web exploration? http://youtu.be/LT_x9s67yWA?a
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"The Google Public Data Explorer makes large datasets easy to explore, visualize and communicate. As the charts and maps animate over time, the changes in the world become easier to understand. You don't have to be a data expert to navigate between different views, make your own comparisons, and share your findings."
Artikel schreiben bei XING: In Foren oder bei "Mitglieder fragen"?
Posted by Oliver Gassner • Wednesday, March 10. 2010
In Artikel schreiben bei XING wird erklärt, wie man Artikel in XING-Foren verfasst.
In "Mitgleider fragen" tauchte in meinem Netzwerk die Frage auf, ob man nicht in "Mitglieder fragen" sozsuagen forenunabhängig Artikel streuen könnte.
Meine Antwort:
Hm, ich bezweifle dass diese App hier von Google durchsucht wird, da man sie ja explizit zum Profil hinzufügen muss. Das wäre ne Frage an den Support.
Natürlich kannst du hier lange Elaborate reinschreiben.
Ich würde das allerdings als 'Missbrauch' werten, so lange die Elaborate keinen Fragecharakter haben.
Ich bisschen Marltforschung oder sanft prtovozierenden 'Buzz' kann man hier schon erzeugen. Aber eben in Frageform.
Das Schreiben von Forumsartikeln hat Vorteile, denn viele lassen sich per Mail über Forenartikel informieren.
Die Powersuche 'Neue Artikel in meinen Gruppen' gehört zu den Tabs die ich täglich automatisch aufmache, da kann man auch viel dranhängen.
Und: Man kann einen Artikel schreiben und hier sowas schreiben wie:
"Im Artikel *link* habe ich das Thema ... ausgebreitet. Was sind Ihre Tipps und Fragen zu diesem Komplex?" Ich denke, das ist akzeptabel ;)
In "Mitgleider fragen" tauchte in meinem Netzwerk die Frage auf, ob man nicht in "Mitglieder fragen" sozsuagen forenunabhängig Artikel streuen könnte.
Meine Antwort:
Hm, ich bezweifle dass diese App hier von Google durchsucht wird, da man sie ja explizit zum Profil hinzufügen muss. Das wäre ne Frage an den Support.
Natürlich kannst du hier lange Elaborate reinschreiben.
Ich würde das allerdings als 'Missbrauch' werten, so lange die Elaborate keinen Fragecharakter haben.
Ich bisschen Marltforschung oder sanft prtovozierenden 'Buzz' kann man hier schon erzeugen. Aber eben in Frageform.
Das Schreiben von Forumsartikeln hat Vorteile, denn viele lassen sich per Mail über Forenartikel informieren.
Die Powersuche 'Neue Artikel in meinen Gruppen' gehört zu den Tabs die ich täglich automatisch aufmache, da kann man auch viel dranhängen.
Und: Man kann einen Artikel schreiben und hier sowas schreiben wie:
"Im Artikel *link* habe ich das Thema ... ausgebreitet. Was sind Ihre Tipps und Fragen zu diesem Komplex?" Ich denke, das ist akzeptabel ;)
3 Jahre und 3 Monate bei Twitter: Mein Fazit
Posted by Oliver Gassner • Tuesday, March 9. 2010
Ich nehme mal Roberts 3 Jahre Twitter: Once a big thing, soon just a thing zum Anlass, auch ein paar Gedanken auszuwalzen.
* Dauer: ich bin seit Mitte Dezember 2006 bei Twitter. eingeladen hatte mich @domnik.
* Anfangs ersetze mir Twitter den RSS-Reader, da mein aktuelles Infobedürfnis vollkommen von den spannenden Leuten gedeckt wurde, die es da gab. Stück für Stück trudelte dort auch das reale Netzwerk ein. Nachdem ich zunächst auf englisch geschrieben hatte, weil 90% meine Abonnenten eben anglophon waren, habe ich irgendwann beschlossen, dass es egal ist. Die Follower wohl auch, denn ich hab sie deswegen wohl nicht verloren.
* Was Twitter recht früh attraktiv machte war die API, die es ermöglichte, allerlei elektrische Eisenbahnen um Twitter rum aufzubauen. regelmäßig nutzen tu ich davon nur Seesmic (wenn ich auf anderen Accounts als meinem Hauptaccount twittern will). Twitterfeed (zum Befüllen der automatischen Accounts), Socialoomph (für die @-Messages der Sekundäraccounts per Mail primär), "Friend Or Follow" und Twitstats. Aber das ist immer noch eine Stärke von Twitter.
Längst followen mir so viele neue Leute, dass ich das nicht mehr manuell sortiere. ein Dienst (Twittfilter) gibt mir per Mail täglich die Follower aus, die wahrscheinlich keine Spammer sind und manchen davon followe ich zurück.
X andere Twittertools habe ich nur en passant im Einsatz. Oft ist ein Tool gar nicht emhr aktiv oder hat massiv veraltete Daten, wenn ich es wieder auspacke. Auf Events schwindet langsam der Drang, mitzutwittern (aber auch mitzubloggen) - ich bin lieber da und genieße. (Eventblogging war lange ein Traffic- und Backlinkbringer; das ist vorbei offenbar.)
Von allen Kanälen habe ich auf Twitter deo größte Reichweite, ich habe jeweils über 1400 XING- und Facebookkontakte (viele davon nicht identisch), über 500 Kontakte bei Linkedin und 500+ Blogleser am Tag. bei Twitter liegt die Reichweite bei 3700+ - die natürlich nicht immer alle zuhören. aber es ist ein selbstselektietes Netz, kein zufällig zusammengekaufter oder zusammengespammter Adressensalat.
Das ist aber eine Stärke von Twitter: die hohe Reichweite, weswegen sich ja auch schon recht früh die Spammer einstellten. Ich sag immer: wenn auf einem Kanal Spam kommt, dann hat der Kanal es geschafft. (Auf Buzz und Wave kommt noch kein Spam ;) )
Ich glaube, dass Twitter noch einiges an Innovation zu bieten hat, auch wenn es dann sein google-simples Konzept verwässert. Ich schätze, dass es sich auch monetarisieren wird -Werbung auf Twitter ist ja angekündigt, wenn ich das recht verstehe- und es wird zu sehen sein, ob es wie Friendster nach Asien abwandert oder wie Myspace groß aber unspannend bleibt und eine bestimmte Population anzieht (Myspace: Bands und Nicht-Akademiker).
Seit gestren ist Buzz mit Twitter verkkoppelt und wenn ich einem Buzz nun ein #xng #in mitgeben würde, dann würde er bei Twitter, und von dort auf Facebook, XING und Linkedin landen. dass Twitter da die Verteilstation ist, ist wohl kein Zufall.
Auch als faktische OpenID neben Google, Facebook und den 'klassischen' OpenIDs ist Twitter nicht zu vernachlässigen.
Twitter hat übrigens den Blogs nur auf Schreiberseite geschadet: Viele twittern lieber oder nutzen Posterous o.ä.. Beim Blogtraffic ist Twitter ein großer Player neben Google, Facebook und Buzz.
Ob nun Twitter es schafft oder Foursquare, Gowalla oder Plancast (oder ob wir bei der Erwähnung dieser Namen in 3 Jahren alle milde lächeln) und ob es ein 'entweder oder' sein muss, das ist die Frage. Aktuell jedenfalls führt an Twitter kein Weg vorbei und die Zeichen stehen auf Gutwetter.
Und wie Robert glaube ich eher an Weblogs (schön gemashuppt mit dem Rest) als Ruhepol im Social-Web-Sturm.
* Dauer: ich bin seit Mitte Dezember 2006 bei Twitter. eingeladen hatte mich @domnik.
* Anfangs ersetze mir Twitter den RSS-Reader, da mein aktuelles Infobedürfnis vollkommen von den spannenden Leuten gedeckt wurde, die es da gab. Stück für Stück trudelte dort auch das reale Netzwerk ein. Nachdem ich zunächst auf englisch geschrieben hatte, weil 90% meine Abonnenten eben anglophon waren, habe ich irgendwann beschlossen, dass es egal ist. Die Follower wohl auch, denn ich hab sie deswegen wohl nicht verloren.
* Was Twitter recht früh attraktiv machte war die API, die es ermöglichte, allerlei elektrische Eisenbahnen um Twitter rum aufzubauen. regelmäßig nutzen tu ich davon nur Seesmic (wenn ich auf anderen Accounts als meinem Hauptaccount twittern will). Twitterfeed (zum Befüllen der automatischen Accounts), Socialoomph (für die @-Messages der Sekundäraccounts per Mail primär), "Friend Or Follow" und Twitstats. Aber das ist immer noch eine Stärke von Twitter.
Längst followen mir so viele neue Leute, dass ich das nicht mehr manuell sortiere. ein Dienst (Twittfilter) gibt mir per Mail täglich die Follower aus, die wahrscheinlich keine Spammer sind und manchen davon followe ich zurück.
X andere Twittertools habe ich nur en passant im Einsatz. Oft ist ein Tool gar nicht emhr aktiv oder hat massiv veraltete Daten, wenn ich es wieder auspacke. Auf Events schwindet langsam der Drang, mitzutwittern (aber auch mitzubloggen) - ich bin lieber da und genieße. (Eventblogging war lange ein Traffic- und Backlinkbringer; das ist vorbei offenbar.)
Von allen Kanälen habe ich auf Twitter deo größte Reichweite, ich habe jeweils über 1400 XING- und Facebookkontakte (viele davon nicht identisch), über 500 Kontakte bei Linkedin und 500+ Blogleser am Tag. bei Twitter liegt die Reichweite bei 3700+ - die natürlich nicht immer alle zuhören. aber es ist ein selbstselektietes Netz, kein zufällig zusammengekaufter oder zusammengespammter Adressensalat.
Das ist aber eine Stärke von Twitter: die hohe Reichweite, weswegen sich ja auch schon recht früh die Spammer einstellten. Ich sag immer: wenn auf einem Kanal Spam kommt, dann hat der Kanal es geschafft. (Auf Buzz und Wave kommt noch kein Spam ;) )
Ich glaube, dass Twitter noch einiges an Innovation zu bieten hat, auch wenn es dann sein google-simples Konzept verwässert. Ich schätze, dass es sich auch monetarisieren wird -Werbung auf Twitter ist ja angekündigt, wenn ich das recht verstehe- und es wird zu sehen sein, ob es wie Friendster nach Asien abwandert oder wie Myspace groß aber unspannend bleibt und eine bestimmte Population anzieht (Myspace: Bands und Nicht-Akademiker).
Seit gestren ist Buzz mit Twitter verkkoppelt und wenn ich einem Buzz nun ein #xng #in mitgeben würde, dann würde er bei Twitter, und von dort auf Facebook, XING und Linkedin landen. dass Twitter da die Verteilstation ist, ist wohl kein Zufall.
Auch als faktische OpenID neben Google, Facebook und den 'klassischen' OpenIDs ist Twitter nicht zu vernachlässigen.
Twitter hat übrigens den Blogs nur auf Schreiberseite geschadet: Viele twittern lieber oder nutzen Posterous o.ä.. Beim Blogtraffic ist Twitter ein großer Player neben Google, Facebook und Buzz.
Ob nun Twitter es schafft oder Foursquare, Gowalla oder Plancast (oder ob wir bei der Erwähnung dieser Namen in 3 Jahren alle milde lächeln) und ob es ein 'entweder oder' sein muss, das ist die Frage. Aktuell jedenfalls führt an Twitter kein Weg vorbei und die Zeichen stehen auf Gutwetter.
Und wie Robert glaube ich eher an Weblogs (schön gemashuppt mit dem Rest) als Ruhepol im Social-Web-Sturm.
Gratis Android E-Book, Twitter2Delicious, Journalismus goes 2.0, Buzz2Twitter - links for 2010-03-09
Posted by Oliver Gassner • Tuesday, March 9. 2010-
"Die gedruckte Version der 1. Auflage von "Android. Grundlagen und Programmierung" ist ausverkauft. Bis zum Erscheinen der 2. Auflage im Mai 2010 stellen wir Ihnen hier kostenlos das PDF der 1. Auflage zur Verfügung. "
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Individualität & Kollektiv im Social Web http://bit.ly/aBzU7K (2. Versuch, Montag morgen war wohl nicht ideal ;) ) #xng #in
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"Alle befragten Journalisten nutzen Xing, um sich mit Kollegen oder Unternehmen zu vernetzen. Twitter und Facebook folgen auf der Skala der beliebtesten Social Media-Plattformen auf Rang zwei mit jeweils 86,7 Prozent. LinkedIn und YouTube haben hier mit 46,7 und 53,3 Prozent auch schon zahlreiche Anhänger unter deutschen Fach- und Wirtschaftsjournalisten, besitzen aber noch Nachholbedarf. Der Großteil (60 Prozent) der Umfrageteilnehmer nutzen Social Media täglich, 33 Prozent sogar stündlich." - OG: Dann können wir ja jetzt mit etwas mehr Kompetenz in dem Bereich rechnen ;)
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Kanton Zug Opensourct seine Online-Verwaltungssoftware. Tja, tu felix CH ;)
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Packrati.us = Twitter + Delicious This site provides a simple bookmarking service. We follow your twitter feed, and whenever one of your tweets contains URLs, we add them to your delicious.com bookmarks. Optionally, bookmark URLs in @replies to you. We'll even add a delicious tag identifying the sender if you like.
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oder soll ich auf die 32GB warten, dei mein nexus futtern kann?
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Über den Hackerspace Stuttgart (in Planung)
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Sharing Greader / Buzz 2 Twitter (niot the other way roiund = evil ;) )
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Ich connecte grade ;)
Defined tags for this entry: android, bücher, facebook, google, journalismus, presence, social, social media, social web, software, stuttgart, twitter, umfrage, video, webfeeds, wirtschaft, xing, youtube
Power Laws, file transfers, XING+Outlook & Weblogs als Mashups - - links for 2010-03-08
Posted by Oliver Gassner • Monday, March 8. 2010-
2 gb free ;)
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a must-read ;)
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OG: and next please: gmail connect ;)
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Weblogs als Mashups
Individualität und das Kollektiv im Social Web
Posted by Oliver Gassner • Monday, March 8. 2010
In seinem Aufsatz zu Enterprise 2.0 in "Die Kunst Loszulassen" definiert David Weinberger das Web 2.0 grob als die Kombination von Interoperabilität der Applikationen (durch APIs, XML/RPC und RSS etc.) und User Generated Content. Also: Mitmachweb und Mashups.
Dies ist eine Kombination aus zwei Komponenten, die immer wieder unter verschiedenen Aspekten die Diskussion um das Social Web begleiten: Datenschutz, Crowdsourcing, Wisdom of Crowds, Power Law, A-Blogger, Citizen Journalism, Long Tail, Aggregation, DRM vs. Open Source/CC - hier wird immer wieder zwischen den Interessen und Leistungen des Individuums und den Interessen von Staat, Firmen/Wirtschaft und 'dem Kollekiv', der Gesellschaft abgewogen.
Grund genug, sich (wiederum eher essaysitische denn vollständige) Gedanken zu diesem Begriffspaar zu machen. Auch hier gilt wie bei früheren Artikeln: An sich wär das ein Thema für eine ganze Buchreihe.
Das Individuum im Netz
"Personal Publishing" das war eine Zeit lang das Stichwort, unter dem sich Kommunikate wie Hompages, Weblogs, Podcasts, Online-Video und ähnliche Phänomene subsumieren ließen. So wie die Druckerpresse, das Hektographiergerät oder der Fotokopierer ermöglichte die neue digitale Netztechnologie eine neue Form des Publizierens und lässt erneut die Kosten einer Publikation schrumpfen.
Plötzlich 'lohnt es' auch Nischenmärkte zu bedienen, denn es kostet fast gar nichts mehr, einen Text oder ein Video zu produzieren, zu verbreiten oder vorzuhalten. Damit rücken die Themen auch näher an die Menschen: Mehr von dem, was nur einige interessiert ist im vergoogelten Netz auch auffindbar. Dass sich nicht alle diese persönlichen Interessen mit Gesetzbüchern oder Moralvorstellungen und der politischen Agenda in Passung zu bringen sind, enerviert dann wieder Politik und Gesellschaft.
Dass hier - wie auch bei frühen Druckerzeugnissen - die Individuen zu ihrem Schutz nicht selten unter Pseudonym auftreten, verwundert nicht. Offenbar vertragen sich Alltagsrolle und Rolle des "Digital Pionieer", des "Explorierenden in neuen Räumen" sozial zunächst nicht miteinander. Andeerseits zeigen sich in Netzen wie XING, Facebook und "Wer kennt Wen", dass das keien notwendige Bedingung des digitalen Engagements ist und dass eine Koppelung von Netzwelt und realem Umfeld fortschreitet.
Übergänge zur Gruppe
Für das Individuum und seine meist ja legalen Bedürfnisse allerdings ist das Netz der Rau, Gleichgesinnte zu finden und von Gleichgesinnten gefunden zu werden. Es entsteht ein zunächst kleiner aber wachsender Raum für Austausch, Diskussion, Information und Kreativität.
Spätestens wenn nicht nur die Interessen von Individuen sich vernetzt digital zeigen, sondern auch ihre Beziehungen, wird das Netz zu einem 'Medium' auch für das "Soziale an sich": Partnersuche, gemeinsame Aktivitäten, politisches und bürgerschaftliches Engagement. Das Digitale schwappt ins Reale über, das scheinbar der Realität entfremdete wird plötzlich sehr greifbar.
So wie die Druckerpresse final zum Abstieg von Kirche und Adel als Herrschende geführt hat, wird auch der digitale Raum und seien Dialoge langfristig den Individuen die Möglichkeit geben, die Welt, in der sie leben, stärker zu formen.
Das Netz begann früh, interaktive Gruppenbildung zu fördern: Durch Mailinglisten, Usenet, IRC und MUDs. Das waren zu Frühzeiten des Netzes bereits digitale Räume, in der es nicht nur um Distribuierung von Rechenzeit (das war der erste Einsatzzweck des ARPANET) sondern primär der Interaktion zwischen Individuen in der Gruppe gewidmet waren. (Man lese dazu auch "Where wizards stay up late", eine sehr instruktive Geschichte des 'frühen Internet'. Link siehe unten...)
Das Netz der Gruppen
Neben dem User Generated Content (UGC) führt Weinberger als zweite Komponente des Web 2.0 auf, dass Applikationen interagieren können. Das wirkt relativ abstrakt, aber man kann sich ansehen, was durch sich massierenden UGC entsteht:
* bei Flickr enstehen riesige Archive von verschlagworteten Fotos - keine Geschichtsepoche wird so lückenlos in Wort, Bild und Ton dokumentiert sein, wie unsere (Fotos gab es schon früher, aber sie verschwinden, weil sie 'real' waren. Tn und Filmdokumente zerfallen. Der Archivierung des Digitalen widmen sich inzwischen auch global die nationalen Archive der Länder.)
* die Blogosphäre erzeugt ein gigantisches Netz gegenseitiger Verlinkungen, auf das Google weider seinen Ranking-Algorithmus anwendet und Relevantes von Irrelevantem scheidet
* bei delicious.com ensteht ein gigantisches Netz verschlagworteter Links
* Wikipedia erzeugt im Spannungsfeld von rigiden Regularien und kreativem persönlichem Einsatz vieler eine umfassendes Nachschlagewerk
* Firmen lagern Kreativprozesse oder Forschung aus und importieren so ständig neustes -und telweise bereits anderswo vorhandenes- Know-how
* Webseitenbetreiber wie Amazon oder XING analysieren das Verhalten ihrer User und optimieren ständig ihre Angebote
So wird ganz konkret täglich Wert erzeugt, mal im Dialog, mach durch technische Umformung dessen, was Einzelne "im Schwam tun."
Die These, dass hier ein 'neuer Maoismus' drohe (Lanier) scheint mir eher eine elegante Selbstverkaufsmasche,denn ein sinnvoll stützbares Argument: Es fehlt sowohl die quasireligiöse Zentralinstanz als auch die Gewalt, mit der eine Gleichschaltung stattzufinden hätte.
Was sich an 'Macht' in solchen Kollektiven bildet, scheint eher anthropologischen Konstanten geschuldet denn Verschwörungen der Wenigen. (Clay Shirky, Power Laws)
Dass solche Kollektive oder Schwärme auch politische Relevanz haben, hat man bei den Petitionen zu bedingungslosem Grundeinkommen und Netzsperren gesehen. Ob eine vermehrte Diskussion den BGE oder das Einknicken auch der SPD bei den Netzsperren nun auf den 'Druck der Drähte' zurückzuführen war oder von Beginn an bloße Wahlkampftaktik, wird wohl offen blieben müssen.
Gelegentlich geraten solche Aktionen außer Kontrolle - wie ein Flashmob auf Sylt - oder kollidieren mit gesetzlichen Regelungen - wie die ursprünglich als Kunstaktion intendierten Flashmobs als Streikform im Arbeitskampf.
Fakt ist, dass sich das Netz als politischer Raum etabliert und mehr Themen aufgreift als nur Netzpolitik im engeren Sinne.
Aus den digitalen Kollektiven werden gesellschaftlich relevante Gesprächspartner, der digitale Raum wird zu einem der Räume, in denen politischer und gesellschaftlicher Diskurs stattfindet.
Dass das neue Medium als Sündenbock herhalten muss, wenn es die Gewalt und das Verbrechen, die in der Gesellschaft existieren, ebenfalls enthält und widerspiegelt das ist eher ein Teil des altbekannten Diskurses 'neues Medium' der seit Sokrates/Platon in immer neuen Varianten durchgespielt wird, als ein Verteidigungsreflex der etablierten Strukturen. [Dieser Satz ist waffenscheinpflichtig, kann den mal jemand umbauen? Danke ;) - OG]
Auf den Einwand der Marginalität von digitalen Räumen habe ich kürzlich bei Google Buzz geschrieben: "Wenn man mit dem Netz die Welt nicht retten kann, dann ist es mir egal."
Zusammen mit einigen Visionären der frühen Netzwelt glaube ich wirklich, dass wenn dieser Planet eine Chance hat ein paar seiner Probleme mindestens einzurenken, dann durch globale, digital vernetze Kreativität von Individuen und Gruppen.
Um nichts weniger geht es hier.
***
Erwähnte Bücher:;
Dies ist eine Kombination aus zwei Komponenten, die immer wieder unter verschiedenen Aspekten die Diskussion um das Social Web begleiten: Datenschutz, Crowdsourcing, Wisdom of Crowds, Power Law, A-Blogger, Citizen Journalism, Long Tail, Aggregation, DRM vs. Open Source/CC - hier wird immer wieder zwischen den Interessen und Leistungen des Individuums und den Interessen von Staat, Firmen/Wirtschaft und 'dem Kollekiv', der Gesellschaft abgewogen.
Grund genug, sich (wiederum eher essaysitische denn vollständige) Gedanken zu diesem Begriffspaar zu machen. Auch hier gilt wie bei früheren Artikeln: An sich wär das ein Thema für eine ganze Buchreihe.
Das Individuum im Netz
"Personal Publishing" das war eine Zeit lang das Stichwort, unter dem sich Kommunikate wie Hompages, Weblogs, Podcasts, Online-Video und ähnliche Phänomene subsumieren ließen. So wie die Druckerpresse, das Hektographiergerät oder der Fotokopierer ermöglichte die neue digitale Netztechnologie eine neue Form des Publizierens und lässt erneut die Kosten einer Publikation schrumpfen.
Plötzlich 'lohnt es' auch Nischenmärkte zu bedienen, denn es kostet fast gar nichts mehr, einen Text oder ein Video zu produzieren, zu verbreiten oder vorzuhalten. Damit rücken die Themen auch näher an die Menschen: Mehr von dem, was nur einige interessiert ist im vergoogelten Netz auch auffindbar. Dass sich nicht alle diese persönlichen Interessen mit Gesetzbüchern oder Moralvorstellungen und der politischen Agenda in Passung zu bringen sind, enerviert dann wieder Politik und Gesellschaft.
Dass hier - wie auch bei frühen Druckerzeugnissen - die Individuen zu ihrem Schutz nicht selten unter Pseudonym auftreten, verwundert nicht. Offenbar vertragen sich Alltagsrolle und Rolle des "Digital Pionieer", des "Explorierenden in neuen Räumen" sozial zunächst nicht miteinander. Andeerseits zeigen sich in Netzen wie XING, Facebook und "Wer kennt Wen", dass das keien notwendige Bedingung des digitalen Engagements ist und dass eine Koppelung von Netzwelt und realem Umfeld fortschreitet.
Übergänge zur Gruppe
Für das Individuum und seine meist ja legalen Bedürfnisse allerdings ist das Netz der Rau, Gleichgesinnte zu finden und von Gleichgesinnten gefunden zu werden. Es entsteht ein zunächst kleiner aber wachsender Raum für Austausch, Diskussion, Information und Kreativität.
Spätestens wenn nicht nur die Interessen von Individuen sich vernetzt digital zeigen, sondern auch ihre Beziehungen, wird das Netz zu einem 'Medium' auch für das "Soziale an sich": Partnersuche, gemeinsame Aktivitäten, politisches und bürgerschaftliches Engagement. Das Digitale schwappt ins Reale über, das scheinbar der Realität entfremdete wird plötzlich sehr greifbar.
So wie die Druckerpresse final zum Abstieg von Kirche und Adel als Herrschende geführt hat, wird auch der digitale Raum und seien Dialoge langfristig den Individuen die Möglichkeit geben, die Welt, in der sie leben, stärker zu formen.
Das Netz begann früh, interaktive Gruppenbildung zu fördern: Durch Mailinglisten, Usenet, IRC und MUDs. Das waren zu Frühzeiten des Netzes bereits digitale Räume, in der es nicht nur um Distribuierung von Rechenzeit (das war der erste Einsatzzweck des ARPANET) sondern primär der Interaktion zwischen Individuen in der Gruppe gewidmet waren. (Man lese dazu auch "Where wizards stay up late", eine sehr instruktive Geschichte des 'frühen Internet'. Link siehe unten...)
Das Netz der Gruppen
Neben dem User Generated Content (UGC) führt Weinberger als zweite Komponente des Web 2.0 auf, dass Applikationen interagieren können. Das wirkt relativ abstrakt, aber man kann sich ansehen, was durch sich massierenden UGC entsteht:
* bei Flickr enstehen riesige Archive von verschlagworteten Fotos - keine Geschichtsepoche wird so lückenlos in Wort, Bild und Ton dokumentiert sein, wie unsere (Fotos gab es schon früher, aber sie verschwinden, weil sie 'real' waren. Tn und Filmdokumente zerfallen. Der Archivierung des Digitalen widmen sich inzwischen auch global die nationalen Archive der Länder.)
* die Blogosphäre erzeugt ein gigantisches Netz gegenseitiger Verlinkungen, auf das Google weider seinen Ranking-Algorithmus anwendet und Relevantes von Irrelevantem scheidet
* bei delicious.com ensteht ein gigantisches Netz verschlagworteter Links
* Wikipedia erzeugt im Spannungsfeld von rigiden Regularien und kreativem persönlichem Einsatz vieler eine umfassendes Nachschlagewerk
* Firmen lagern Kreativprozesse oder Forschung aus und importieren so ständig neustes -und telweise bereits anderswo vorhandenes- Know-how
* Webseitenbetreiber wie Amazon oder XING analysieren das Verhalten ihrer User und optimieren ständig ihre Angebote
So wird ganz konkret täglich Wert erzeugt, mal im Dialog, mach durch technische Umformung dessen, was Einzelne "im Schwam tun."
Die These, dass hier ein 'neuer Maoismus' drohe (Lanier) scheint mir eher eine elegante Selbstverkaufsmasche,denn ein sinnvoll stützbares Argument: Es fehlt sowohl die quasireligiöse Zentralinstanz als auch die Gewalt, mit der eine Gleichschaltung stattzufinden hätte.
Was sich an 'Macht' in solchen Kollektiven bildet, scheint eher anthropologischen Konstanten geschuldet denn Verschwörungen der Wenigen. (Clay Shirky, Power Laws)
Dass solche Kollektive oder Schwärme auch politische Relevanz haben, hat man bei den Petitionen zu bedingungslosem Grundeinkommen und Netzsperren gesehen. Ob eine vermehrte Diskussion den BGE oder das Einknicken auch der SPD bei den Netzsperren nun auf den 'Druck der Drähte' zurückzuführen war oder von Beginn an bloße Wahlkampftaktik, wird wohl offen blieben müssen.
Gelegentlich geraten solche Aktionen außer Kontrolle - wie ein Flashmob auf Sylt - oder kollidieren mit gesetzlichen Regelungen - wie die ursprünglich als Kunstaktion intendierten Flashmobs als Streikform im Arbeitskampf.
Fakt ist, dass sich das Netz als politischer Raum etabliert und mehr Themen aufgreift als nur Netzpolitik im engeren Sinne.
Aus den digitalen Kollektiven werden gesellschaftlich relevante Gesprächspartner, der digitale Raum wird zu einem der Räume, in denen politischer und gesellschaftlicher Diskurs stattfindet.
Dass das neue Medium als Sündenbock herhalten muss, wenn es die Gewalt und das Verbrechen, die in der Gesellschaft existieren, ebenfalls enthält und widerspiegelt das ist eher ein Teil des altbekannten Diskurses 'neues Medium' der seit Sokrates/Platon in immer neuen Varianten durchgespielt wird, als ein Verteidigungsreflex der etablierten Strukturen. [Dieser Satz ist waffenscheinpflichtig, kann den mal jemand umbauen? Danke ;) - OG]
Auf den Einwand der Marginalität von digitalen Räumen habe ich kürzlich bei Google Buzz geschrieben: "Wenn man mit dem Netz die Welt nicht retten kann, dann ist es mir egal."
Zusammen mit einigen Visionären der frühen Netzwelt glaube ich wirklich, dass wenn dieser Planet eine Chance hat ein paar seiner Probleme mindestens einzurenken, dann durch globale, digital vernetze Kreativität von Individuen und Gruppen.
Um nichts weniger geht es hier.
***
Erwähnte Bücher:;
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