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Free ebook, chrome extensions, gtd-tool, & rechtliche bewertung von Twitter-Accountveräufenlinks for 2009-12-22

Posted by Oliver Gassner • Tuesday, December 22. 2009

bitly, Barcamps und Twitter auf deutsch - links for 2009-12-18

Posted by Oliver Gassner • Friday, December 18. 2009

Microsoft, Igelkacke und Springer-Hacking mit Google-Maske - links for 2009-12-17

Posted by Oliver Gassner • Thursday, December 17. 2009

Und in der Mitte steht ein Blog

Posted by Oliver Gassner • Tuesday, December 1. 2009
"In many cases a well-developed blog is the most important aspect of a social media marketing effort. The hub of a brand's social media presence should be their blog since it provides conversational social media content, as well as plenty of opportunities to integrate other social channels." sagt Social Media Exp... Autor Dan Zarella im Interview.

How to Use Social Media

Die Gründe die er nennt, sind stichhaltig, verdienen aber Vertiefung und Erweiterung.

Erst eine Story:
Kürzlich sprach mich eine PR-Frau für einen Verlag via Skype an. Was sie genau wollte, weiß ich nicht genau, jedenfalls bot ich ihr an, ihr beim Thema Blogger-Relations etwas auf die Sprünge zu helfen.Ihre Antwort war (etwas unzusammenhägend): "Wir bloggen auf Twitter und Facebook."
Das war die Stelle, wo ich den Skypechat kommentarlos beendete. sonst hätte ich eventuell unhöflich werden müssen, oder zumindest undiplomatisch.

Warum ist ein Blog zentral und warum kann man bei Twitter und Facebook (oder XING oder sonstwo) nicht bloggen?

Nur auf einem Blog habe ich die Kontrolle über diverseste Faktoren
- Monitoring (Visits, PI, Referrer, Backlinks, Suchkeywords)
- Layout und Zugang (incl Widgets, Integration von Facebook Connect, OpenID etc.)
- Backup (Wer backupt wie seine Facebook-Konversation?)
- Linklove (schon mal versucht, ein google-ranking-relevantes Link von Twitter aus zu legen? Have fun.)
- Integration von Video und Audio mit Javascript-Player (Ja, wenn alle User Powertwitter installiert haben ....)
- Podcasting via RSS-Attachment
- Komplette Inhaltskontrolle (es wurden schon Twitteraccounts über Nacht geschlossen...)
- Komplette Kontrolle über Spam und Kommentarmoderation
- Komplette Kontrolle über ggf. selketive Googleindizierung (was Wenn sie einer wegen nem Tweet abmahnt? Einen Blogbeitrag kann ich auf der eigenen Domain aus dem Google-Cache wieder entfernen lassen. Der gelöschte Tweet verschwindet NICHT mal in der Twittersuche.)

Die Liste ließe sich fortsetzen.

Selbst bei den meisten der mir bekannten gehosteten Blogdiensten kann man jederzeit auf den Exportknopf drücken und seine Inhalte samt Kommentaren auf eine Nachbarplattform oder das selbstgehostete Blog umziehen.

Wo bitte exportiere ich meine Tweets und mine Facebookdialoge?

Kürzlich verwies mich jemand in einer Mail auf einen seiner Blogbeiträge, aus dem Jahr 2003.
Findet jemand meinen 10. Tweet aus dem Dezember 2006?
Und warum nicht? Was ich da gebloggt habe, ist wunderschön zugänglich.

Sowohl für private als auch für geschäftliche Zwecke führt an einem Blog als Zentrale für Gespräch kein Weg vorbei. Das wäre, als hätte man als Firma nur Zettelverteiler auf der Straße aber kein Büro, keinen Laden.
Wo soll man denn diskutieren, wenn auf Twitter der Platz nicht reicht? Was ist mit den 1 Woche alten Gesprächen auf Facebook? Wie kommt man an die komfortabel dran? Laufen sie überhaupt so lange? Findet man sie noch?

Beim Aufstieg der Wikipedia und von Youtube haben Blogs einen zentrale Rolle gespielt (ich erinnere mich noch an das Linkspiel, so lange die Wikipediaseite zur NPD zu verlinken, bis sie vor der Page der Partei bei Google stand). sie werden auch bei weiteren entwicklungen im Social Web die Speerspitze bilden.

Microblogging und leichtgewichtige Blogapplikationen wie Posterous, Tumblr und Soup.io sind sympathisch und senken den Aufwand, den man treiben muss, um 'ins Internet zu schreiben'. Dass man bei facebook alle Kontakte bereits als Zuhörer hat und sie nicht erst ein Blog abonnieren müssen, ist auch prima. (Friendfeed? Hat jemand Friendfeed gesagt?)

These zudem: Je einfacher das Publizieren ist, desto eher lässt man einen Kanal auch verkommen. war ja keine Arbeit. Bloggen ist einfach, aber nicht zu einfach. Und es ist ein digitales Zuhause.

Ernsthafte Gespräche und Lernerfahrungen finden auf jenen Plattformen, soweit ich weiß, nicht statt.
Ich hab es probiert (Ich hatte auch im Bitnet Relay Chat 1988 schon Diskussionskanäle über den Sinn des Lebens), es geht, aber es ist recht mühsam.

Noch eine Story zum Abschluss.

Der sehr geschätzste Stowe Boyd hielt beim ConventionCamp 2009 ein Plädoyer für das Streaming (meinend Tumbl etc. Nicht Video.) als die Zukunft des Onlinedingsbums, Er schlug vor , ein rotokoll zu entwickeln, das Stremingdienste zueinander kompatibel macht (Super Idee, aber Blogs sind das schon via Trackback). Und dazu... schrieb er dann einen Blogartikel, erklärte er. Bingo.

Für Diskurs und auch morgen noch zugängliche Erfahrungsprotokolle, für länger andauernde Gespräche im Netz gibt es 2010 und danach nur ein Medium: Blogs.

***
Updated.

Dies ist ein Beitrag zum Blogadventskalender

Warum 'Web 2.0' ein doofer Begriff ist

Posted by Oliver Gassner • Tuesday, December 1. 2009
Diese Präsentation ist vom Sommer 2006 (für den Webmontag Karlsruhe) und an sich hat sich da wenig geändert:

Warum 'Web 2.0' ein doofer Begriff ist.

(Das ist übrigens html+javascript +css = 5S = Simple Standard Slide Show System und läuft auch nach 3 Jahren noch wie ne eins ;) Man kann's aber schwer nach Slideshare stellen ;) Vielelicht sollte ich das mal als meinen ersten Screencast machen?)

Die Argumentation in groben Zügen:
- Als Beispiele für Web 2.0 verwendet O'Reilly in seinem Artikel eine ganze Reihe Onlinedienste, die NICHTS miteinander gemein haben (außer, dass sie 'anders' sind als alte.)
- Am Ende seines Textes listet er diverse Kriterien auf, dei zu web 2 gehören. DAMIT aber etwas Web2 ist, MUSS es nicht alle oder auch nur bestimmte dieser Kriterien erfüllen. (d.h. keines dieser Kriterien ist hinreichend oder notwendig.)

Begriffe benutzen wir allerdings um gleichartige und somit definierbare Mengen an Dingen zu umfassen. Der Begriff Web 2.0 ist allerdings keiner.


Als Konsequenz reden 2 Leute über Web 2 und der eine meint UGC und der andere AJAX.

FAIL.

Als Ausweg schlage ich in der Präsentation (die übrigens 5 Minuten dauert und 56 Slides hat ;) ) vor, dass man stattdessen einfach das bennent, worüber man reden will: kontextsensitive Werbung, Folksonomy, Tagging, Aggregation, Widgets etcetc. Denn in der regel redet man ja nie über Web2 allgemein (was, wie wir jetzt wissen, ja auch sprachlogisch schon gar nicht geht), sondern immer über einen konkreten Ausschnitt davon.

So wie im Falle des kürzlich hier erwähnten problematischen Begriffs 'Social Media' dient ein solches Plattgeklopfe von Begriffen zwar dem Marketing ("ah ja, das hör ich dauernd, das ist wohl wichtig") aber nicht der Kommunikation und dem verstehenden Gespräch.

Mein eigenes Vorgehen:
Im "Elevatorpitch" (wenn ich kurz erkläre, was ich tue) sag ich eventuell einmal Web 2.0 oder Social Media, bevorzugt aber (wenn aus dem Kontext des Gesprächs klar ist, dass die Leute eh wissen worum es grob geht) nur "Social Web" und rede dann später NUR noch über das was Sache ist, also Weblogs, Podcasts, RSS, Widgets, Social Networks, Facebook, XING etc.

***

Gegen den begriff Web 2.0 ließe sich natürlich noch allerlei mehr einwenden
- keines der Konzepte ist neu
- viele Ideen gehen auf das Vor-web-netz zurück (Usenet)
- man kommt nur in ne blöde Versionsübertrupferei (Web 3 als web 3D oder als Semantic Web), und Web 4?
- Es erzeugt die Irritation es sei eine Softwareversion
- (eure Vorschlag in den Kommentaren)

Oder gibt es jemand der diesen Unbegriff verteidigen will? ;)
Welcome.

Barcamp Studie, Twitter Tools, Corporate Social Media Questions - links for 2009-11-30

Posted by Oliver Gassner • Monday, November 30. 2009

Exciting Commerce: Unwort des Jahres: Social Media

Posted by Oliver Gassner • Sunday, November 29. 2009
Social Networks verändern die (Medien-)Welt. Doch indem der Netzwerk-Begriff durch den zwar sehr griffigen, aber in diesem Zusammenhang komplett unsinnigen Medienbegriff ersetzt wird, möchte uns die Medien-, PR- und Marketingindustrie vorgaukeln, dass man im Netzwerkkontext mit der klassischen Mediendenke (= Aufbau und Monetarisierung von Reichweite) weiterkäme.

Nichts widerspräche dem Netzwerkgedanken mehr, wie wir spätestens seit dem Cluetrain-Manifest wissen sollten. Netzwerke sind keine Fortführung, sondern eine Alternative zu traditionellen Medienstrukturen.


Exciting Commerce: Unwort des Jahres: Social Media

Obiges ist der Grund, warum ich bevorzugt weder von Web 2.0 noch von SM rede sondern vom 'Social Web'.

SM sehe ich in der tat wie Kommentator q-Bee:

Social Media steht ursprünglich nicht für Social Networks, sondern für Sites, auf denen Nutzer primär eigene Inhalte produzieren, also besonders Blogs und Sites à la Flickr und YouTube.
Der Begriff ist eher politisch zu verstehen, da es quasi um die "Vergesellschaftung" von vormals zentral kontrollierten Massenmedien geht.


Insofern ist es an uns, die Dinge so zu nennen, wie sie sich verhalten.
Jede 'Komponente' des SW hat seinen eigenen Namen (und seine eigene Logik und Kultur) und idR ist wenig gewonnen, wenn man FB und delicious in eine Tonne wirft.

Wenn mein Fieber abgeklungen ist, mach ich mir gern nochmal dezidiertere Gedanke dazu und freue mich vorab schon auf Feedback in den Kommentaren.

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