Days4Haiti: Ich spende 10% der Einnahmen für 10 Beratungstage #dfh

Posted by Oliver Gassner • Saturday, January 16. 2010
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Tag für das Projekt ist #dfh
***
Während der Haiti-Sache war ich unterwegs und komme erst jetzt dazu mich damit zu befassen.
Damals bei der Tsunamikatastrophe hatte ich auch ein Spendenprojekt aufgesetzt, das inzwischen ausgelaufen ist.

Diesmal versuch ich es etwas 'nachhaltiger' ;)

Mein Ansatz:

1) Spende
Ich spende 10% des Nettobetrags von 10 Tagessätzen Beratung für Haiti (aktuell in der engeren Auswahl: Ärzte ohne Grenzen (wie bisher) und neu: mapaction.org), wenn sich der Auftraggeber explizit auf die 'Spenden' bezieht.. Das Angebot gilt auch für 'Bestandskunden' wenn es sich um einen neuen Auftrag oder ein neues Projekt handelt. Spesen rechne ich normal ab. Die blieben ja nicht bei mir. Auftraggeber führe ich hier im Blog auf einer Spenderliste. (Ohne Beträge.)

2) Matching
Wenn der Auftraggeber die Spende 'matcht', also zusagt, ebenfalls 10% "obendrauf" zu spenden, bekommt er hier im Blog noch einen 'Spenderartikel'. Die 10% extra überweist der Auftraggeber direkt an eine Hilfsorganisation seiner Wahl.

3) Bitte nachmachen
Ebenso führe ich eine Liste mit anderen Freelancern, Beratern oder Coaches, die ebenfalls öffentlich kundtun, wie oben (1) zu verfahren. Statt eines 'Beratungstages' sind auch andere 'Leistungseinheiten' möglich. Stundenweise macht nicht so arg viel Sinn. Ob sie (2) machen, müssen sie selbst wissen. Seine Spenderliste führt jede/r selbst. Der Name 'Days4Haiti' steht nach dem Modell der CommunityBrand dafür zur Verfügung (Bastelt jemand ein Logo in max 125*125?).

Auftraggeber:

- Das Angebot glt primär für Unternehmen in DACH. Bei anderen Einsatzorten bitte nachfragen ;)
- Zunächst begrenze ich das Angebot auf 10 Tage und für "Bestellungen" bis 31.1.2010. Ich werde hier vermerken, wenn dei 10 Tage 'ausgebucht' sind. Der Tagessatz wird bei Auftragserteilung zu 100% fällig, damit das Geld zügig weiterüberwiesen werden kann. Der Beratungstag sollte idealerweise vor dem 31.3.2010 stattfinden. Fahrt- und Übernachtungs-Spesen werden dann nach Abschluss der Beratung separat berechnet.
- Wenn Sie Interesse haben, eine der "Spendentage" zu buchen, setzen Sie sich in einer Mail an oliver.gassner+spendentag@gmail.com oder über die telefonischen Kontaktdaten im Impressum dieses Blogs mit mir in verbindung, über das was und wieviel einigen wir uns dann.
****
Wer bietet noch 10%-Spendentage an?
* Dusan Minic, Stuttgart

***
Noch ein Angebot:
Für 350 EUR zzgl Mehwertsteuer bieten wir (Michael Hamann, mein CBTO, Chief Blog Technology Officer und ich) ein "Wordpress Startpaket" an.
Bestehend aus:
- 4h Telefonberatung
- Installation Ihres Wordpress-Blogs auf Ihrem Webspace
- Installation und Vorkonfiguration von uns empfohlener Plugins zu den Themen Sicherheit (Spamschutz, Kommentarspam, Trackbackspam), Usability und SEO.
- Und eine nach unseren Empfehlungen vorkonfigurierte Sidebar.

Gerne beraten wir Sie im Zuge der Installation auch bei der Auswahl eines passenden Themes.
Einfache Themeanpassungen sind inklusive (z.B. einfacher Farbwechsel, Austausch einzelner Grafiken). Aufwändigere Anpassungen (neues Farbschema, neue Bildschirmaufteilung o.ä.) oder kommerzielle Themes sind nicht im Preis enthalten.

Hiervon ist die Spendenquote 20%
***

Und in der Mitte steht ein Blog

Posted by Oliver Gassner • Tuesday, December 1. 2009
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"In many cases a well-developed blog is the most important aspect of a social media marketing effort. The hub of a brand's social media presence should be their blog since it provides conversational social media content, as well as plenty of opportunities to integrate other social channels." sagt Social Media Exp... Autor Dan Zarella im Interview.

How to Use Social Media

Die Gründe die er nennt, sind stichhaltig, verdienen aber Vertiefung und Erweiterung.

Erst eine Story:
Kürzlich sprach mich eine PR-Frau für einen Verlag via Skype an. Was sie genau wollte, weiß ich nicht genau, jedenfalls bot ich ihr an, ihr beim Thema Blogger-Relations etwas auf die Sprünge zu helfen.Ihre Antwort war (etwas unzusammenhägend): "Wir bloggen auf Twitter und Facebook."
Das war die Stelle, wo ich den Skypechat kommentarlos beendete. sonst hätte ich eventuell unhöflich werden müssen, oder zumindest undiplomatisch.

Warum ist ein Blog zentral und warum kann man bei Twitter und Facebook (oder XING oder sonstwo) nicht bloggen?

Nur auf einem Blog habe ich die Kontrolle über diverseste Faktoren
- Monitoring (Visits, PI, Referrer, Backlinks, Suchkeywords)
- Layout und Zugang (incl Widgets, Integration von Facebook Connect, OpenID etc.)
- Backup (Wer backupt wie seine Facebook-Konversation?)
- Linklove (schon mal versucht, ein google-ranking-relevantes Link von Twitter aus zu legen? Have fun.)
- Integration von Video und Audio mit Javascript-Player (Ja, wenn alle User Powertwitter installiert haben ....)
- Podcasting via RSS-Attachment
- Komplette Inhaltskontrolle (es wurden schon Twitteraccounts über Nacht geschlossen...)
- Komplette Kontrolle über Spam und Kommentarmoderation
- Komplette Kontrolle über ggf. selketive Googleindizierung (was Wenn sie einer wegen nem Tweet abmahnt? Einen Blogbeitrag kann ich auf der eigenen Domain aus dem Google-Cache wieder entfernen lassen. Der gelöschte Tweet verschwindet NICHT mal in der Twittersuche.)

Die Liste ließe sich fortsetzen.

Selbst bei den meisten der mir bekannten gehosteten Blogdiensten kann man jederzeit auf den Exportknopf drücken und seine Inhalte samt Kommentaren auf eine Nachbarplattform oder das selbstgehostete Blog umziehen.

Wo bitte exportiere ich meine Tweets und mine Facebookdialoge?

Kürzlich verwies mich jemand in einer Mail auf einen seiner Blogbeiträge, aus dem Jahr 2003.
Findet jemand meinen 10. Tweet aus dem Dezember 2006?
Und warum nicht? Was ich da gebloggt habe, ist wunderschön zugänglich.

Sowohl für private als auch für geschäftliche Zwecke führt an einem Blog als Zentrale für Gespräch kein Weg vorbei. Das wäre, als hätte man als Firma nur Zettelverteiler auf der Straße aber kein Büro, keinen Laden.
Wo soll man denn diskutieren, wenn auf Twitter der Platz nicht reicht? Was ist mit den 1 Woche alten Gesprächen auf Facebook? Wie kommt man an die komfortabel dran? Laufen sie überhaupt so lange? Findet man sie noch?

Beim Aufstieg der Wikipedia und von Youtube haben Blogs einen zentrale Rolle gespielt (ich erinnere mich noch an das Linkspiel, so lange die Wikipediaseite zur NPD zu verlinken, bis sie vor der Page der Partei bei Google stand). sie werden auch bei weiteren entwicklungen im Social Web die Speerspitze bilden.

Microblogging und leichtgewichtige Blogapplikationen wie Posterous, Tumblr und Soup.io sind sympathisch und senken den Aufwand, den man treiben muss, um 'ins Internet zu schreiben'. Dass man bei facebook alle Kontakte bereits als Zuhörer hat und sie nicht erst ein Blog abonnieren müssen, ist auch prima. (Friendfeed? Hat jemand Friendfeed gesagt?)

These zudem: Je einfacher das Publizieren ist, desto eher lässt man einen Kanal auch verkommen. war ja keine Arbeit. Bloggen ist einfach, aber nicht zu einfach. Und es ist ein digitales Zuhause.

Ernsthafte Gespräche und Lernerfahrungen finden auf jenen Plattformen, soweit ich weiß, nicht statt.
Ich hab es probiert (Ich hatte auch im Bitnet Relay Chat 1988 schon Diskussionskanäle über den Sinn des Lebens), es geht, aber es ist recht mühsam.

Noch eine Story zum Abschluss.

Der sehr geschätzste Stowe Boyd hielt beim ConventionCamp 2009 ein Plädoyer für das Streaming (meinend Tumbl etc. Nicht Video.) als die Zukunft des Onlinedingsbums, Er schlug vor , ein rotokoll zu entwickeln, das Stremingdienste zueinander kompatibel macht (Super Idee, aber Blogs sind das schon via Trackback). Und dazu... schrieb er dann einen Blogartikel, erklärte er. Bingo.

Für Diskurs und auch morgen noch zugängliche Erfahrungsprotokolle, für länger andauernde Gespräche im Netz gibt es 2010 und danach nur ein Medium: Blogs.

***
Updated.

Dies ist ein Beitrag zum Blogadventskalender

links for 2009-09-12

Posted by Oliver Gassner • Saturday, September 12. 2009
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Jan Theofel eroeffnet das Barcamp Sttuttgart 2 #bcs2

Posted by Oliver Gassner • Saturday, September 12. 2009
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Newbiequote ca 30%. Wunderbar.

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Gruesse aus dem LEGOland Günzburg

Posted by Oliver Gassner • Saturday, September 12. 2009
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Social media Marketing, Obama 2.0 guy, Twitter, Riepl &c - links for 2009-09-11

Posted by Oliver Gassner • Friday, September 11. 2009
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GTD: Womit arbeiten?

Posted by Oliver Gassner • Friday, September 11. 2009
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Grad kam ne Frage rein:

> Hallo Herr Gassner,
>
> habe mich gerade mit meinem Kollegen (D..) über das GTD
> Prinzip unterhalten. Hr. D.. ist über XING und Twitter mit Ihnen
> vernetzt. Wir beide arbeiten bereits nach diesem Prinzip. Hr.
> D nutzt dafür Outlook so gut es geht. Nun zu meiner Frage:
> Können Sie uns ein Tool empfehlen (PC)?
>
> VG
> NN


Hallo,

ich arbeite am Rechner und mobil (kein iPhone ;) ) mit Rememberthemilk.com und bin extrem sehr zufrieden.

Es ist aber weniger 'teamtauglich', d.h. das Delegieren von Tasks geht zwar aber ich bin mit der art wie das geschieht nicht sehr zufrieden. (was aber daran liegen kann, dass ich den Delegiermechanismus nicht verstehe).

An sich finde ich auch, dass man bei GTD keien Teamfunktionen braucht: Man wirft es dem anderen in die Inbox und der konfiguriert das dann selbst so wie er denkt.

Also für den Sologebrauch: RTM.

Für ein Team könnte ggf auch ein gehostetes Tiddlywiki elegant sein.

Anonsten kann man an sich GTD mit jedem Tool machen, das 'Listen kann'. Also z.B. auch Wikis.
Für Dokuwiki gibt es da ein Plugin. Das habe ich aber noch nicht ausprobiert.

Meiner Ansicht nach ist für GTD das wichtigstes Tool das Gehirn, denn man muss ich vor allem eine bestimmte Arbeitsweise angewöhnen, wohin man dann dei Tasks genau auslagert ist an sich egal, Hauptsache man areitet gerne damit.

Grüße
OG

PS: Ich vergaß: es gibt von David Allen auch ein speziellen Plugin für Outook.

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