Individualität und das Kollektiv im Social Web

Posted by Oliver Gassner • Monday, March 8. 2010
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In seinem Aufsatz zu Enterprise 2.0 in "Die Kunst Loszulassen" definiert David Weinberger das Web 2.0 grob als die Kombination von Interoperabilität der Applikationen (durch APIs, XML/RPC und RSS etc.) und User Generated Content. Also: Mitmachweb und Mashups.

Dies ist eine Kombination aus zwei Komponenten, die immer wieder unter verschiedenen Aspekten die Diskussion um das Social Web begleiten: Datenschutz, Crowdsourcing, Wisdom of Crowds, Power Law, A-Blogger, Citizen Journalism, Long Tail, Aggregation, DRM vs. Open Source/CC - hier wird immer wieder zwischen den Interessen und Leistungen des Individuums und den Interessen von Staat, Firmen/Wirtschaft und 'dem Kollekiv', der Gesellschaft abgewogen.

Grund genug, sich (wiederum eher essaysitische denn vollständige) Gedanken zu diesem Begriffspaar zu machen. Auch hier gilt wie bei früheren Artikeln: An sich wär das ein Thema für eine ganze Buchreihe.

Das Individuum im Netz

"Personal Publishing" das war eine Zeit lang das Stichwort, unter dem sich Kommunikate wie Hompages, Weblogs, Podcasts, Online-Video und ähnliche Phänomene subsumieren ließen. So wie die Druckerpresse, das Hektographiergerät oder der Fotokopierer ermöglichte die neue digitale Netztechnologie eine neue Form des Publizierens und lässt erneut die Kosten einer Publikation schrumpfen.

Plötzlich 'lohnt es' auch Nischenmärkte zu bedienen, denn es kostet fast gar nichts mehr, einen Text oder ein Video zu produzieren, zu verbreiten oder vorzuhalten. Damit rücken die Themen auch näher an die Menschen: Mehr von dem, was nur einige interessiert ist im vergoogelten Netz auch auffindbar. Dass sich nicht alle diese persönlichen Interessen mit Gesetzbüchern oder Moralvorstellungen und der politischen Agenda in Passung zu bringen sind, enerviert dann wieder Politik und Gesellschaft.

Dass hier - wie auch bei frühen Druckerzeugnissen - die Individuen zu ihrem Schutz nicht selten unter Pseudonym auftreten, verwundert nicht. Offenbar vertragen sich Alltagsrolle und Rolle des "Digital Pionieer", des "Explorierenden in neuen Räumen" sozial zunächst nicht miteinander. Andeerseits zeigen sich in Netzen wie XING, Facebook und "Wer kennt Wen", dass das keien notwendige Bedingung des digitalen Engagements ist und dass eine Koppelung von Netzwelt und realem Umfeld fortschreitet.

Übergänge zur Gruppe
Für das Individuum und seine meist ja legalen Bedürfnisse allerdings ist das Netz der Rau, Gleichgesinnte zu finden und von Gleichgesinnten gefunden zu werden. Es entsteht ein zunächst kleiner aber wachsender Raum für Austausch, Diskussion, Information und Kreativität.

Spätestens wenn nicht nur die Interessen von Individuen sich vernetzt digital zeigen, sondern auch ihre Beziehungen, wird das Netz zu einem 'Medium' auch für das "Soziale an sich": Partnersuche, gemeinsame Aktivitäten, politisches und bürgerschaftliches Engagement. Das Digitale schwappt ins Reale über, das scheinbar der Realität entfremdete wird plötzlich sehr greifbar.

So wie die Druckerpresse final zum Abstieg von Kirche und Adel als Herrschende geführt hat, wird auch der digitale Raum und seien Dialoge langfristig den Individuen die Möglichkeit geben, die Welt, in der sie leben, stärker zu formen.

Das Netz begann früh, interaktive Gruppenbildung zu fördern: Durch Mailinglisten, Usenet, IRC und MUDs. Das waren zu Frühzeiten des Netzes bereits digitale Räume, in der es nicht nur um Distribuierung von Rechenzeit (das war der erste Einsatzzweck des ARPANET) sondern primär der Interaktion zwischen Individuen in der Gruppe gewidmet waren. (Man lese dazu auch "Where wizards stay up late", eine sehr instruktive Geschichte des 'frühen Internet'. Link siehe unten...)

Das Netz der Gruppen

Neben dem User Generated Content (UGC) führt Weinberger als zweite Komponente des Web 2.0 auf, dass Applikationen interagieren können. Das wirkt relativ abstrakt, aber man kann sich ansehen, was durch sich massierenden UGC entsteht:

* bei Flickr enstehen riesige Archive von verschlagworteten Fotos - keine Geschichtsepoche wird so lückenlos in Wort, Bild und Ton dokumentiert sein, wie unsere (Fotos gab es schon früher, aber sie verschwinden, weil sie 'real' waren. Tn und Filmdokumente zerfallen. Der Archivierung des Digitalen widmen sich inzwischen auch global die nationalen Archive der Länder.)
* die Blogosphäre erzeugt ein gigantisches Netz gegenseitiger Verlinkungen, auf das Google weider seinen Ranking-Algorithmus anwendet und Relevantes von Irrelevantem scheidet
* bei delicious.com ensteht ein gigantisches Netz verschlagworteter Links
* Wikipedia erzeugt im Spannungsfeld von rigiden Regularien und kreativem persönlichem Einsatz vieler eine umfassendes Nachschlagewerk
* Firmen lagern Kreativprozesse oder Forschung aus und importieren so ständig neustes -und telweise bereits anderswo vorhandenes- Know-how
* Webseitenbetreiber wie Amazon oder XING analysieren das Verhalten ihrer User und optimieren ständig ihre Angebote

So wird ganz konkret täglich Wert erzeugt, mal im Dialog, mach durch technische Umformung dessen, was Einzelne "im Schwam tun."

Die These, dass hier ein 'neuer Maoismus' drohe (Lanier) scheint mir eher eine elegante Selbstverkaufsmasche,denn ein sinnvoll stützbares Argument: Es fehlt sowohl die quasireligiöse Zentralinstanz als auch die Gewalt, mit der eine Gleichschaltung stattzufinden hätte.

Was sich an 'Macht' in solchen Kollektiven bildet, scheint eher anthropologischen Konstanten geschuldet denn Verschwörungen der Wenigen. (Clay Shirky, Power Laws)

Dass solche Kollektive oder Schwärme auch politische Relevanz haben, hat man bei den Petitionen zu bedingungslosem Grundeinkommen und Netzsperren gesehen. Ob eine vermehrte Diskussion den BGE oder das Einknicken auch der SPD bei den Netzsperren nun auf den 'Druck der Drähte' zurückzuführen war oder von Beginn an bloße Wahlkampftaktik, wird wohl offen blieben müssen.
Gelegentlich geraten solche Aktionen außer Kontrolle - wie ein Flashmob auf Sylt - oder kollidieren mit gesetzlichen Regelungen - wie die ursprünglich als Kunstaktion intendierten Flashmobs als Streikform im Arbeitskampf.

Fakt ist, dass sich das Netz als politischer Raum etabliert und mehr Themen aufgreift als nur Netzpolitik im engeren Sinne.

Aus den digitalen Kollektiven werden gesellschaftlich relevante Gesprächspartner, der digitale Raum wird zu einem der Räume, in denen politischer und gesellschaftlicher Diskurs stattfindet.
Dass das neue Medium als Sündenbock herhalten muss, wenn es die Gewalt und das Verbrechen, die in der Gesellschaft existieren, ebenfalls enthält und widerspiegelt das ist eher ein Teil des altbekannten Diskurses 'neues Medium' der seit Sokrates/Platon in immer neuen Varianten durchgespielt wird, als ein Verteidigungsreflex der etablierten Strukturen. [Dieser Satz ist waffenscheinpflichtig, kann den mal jemand umbauen? Danke ;) - OG]

Auf den Einwand der Marginalität von digitalen Räumen habe ich kürzlich bei Google Buzz geschrieben: "Wenn man mit dem Netz die Welt nicht retten kann, dann ist es mir egal."

Zusammen mit einigen Visionären der frühen Netzwelt glaube ich wirklich, dass wenn dieser Planet eine Chance hat ein paar seiner Probleme mindestens einzurenken, dann durch globale, digital vernetze Kreativität von Individuen und Gruppen.

Um nichts weniger geht es hier.

***
Erwähnte Bücher:;


Social Media, Social Networking und Social Web: Annäherung an eine Definition

Posted by Oliver Gassner • Monday, March 1. 2010
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Nach 'einteilung social media' hat gerade jemand gegoogelt und ist hier gelandet.
Ein willkommener Anlass mal aufzudröseln, wie ich das unterteilen würde.
(Ich spare mir mal den Blick zur Wikipedia, da ist das sicher schön aufgeschlüsselt, aber ich habe ohnehin ein Problem mit der allseitigen Verwendung der Begrifflichkeiten.)

Zuerst die veralteten Begriffe oder die, die nichts Rechtes bedeuten.

Social Software nannte man es anfangs und die Grobdefinition 'Software, die drei Personen anders behandelt als zwei' ist schön abstrakt und gilt für eine ganze Reihe Software, die auf Desktops in Netzen oder eben im Internet herumschwirrt. Nach dieser Definition fallen auch Mailinglisten oder Foren fast schon darunter, was nicht ganz unerwünscht ist.

Web 2.0 ist ein Begriff, den Tim O'Reilly nur ungenügend definiert hat - wie ich an anderer setelle belegt habe ist es GAR kein Begriff, der irgend etwas Bestimmtes bezeichnen würde, zumindest nicht so, wie er eingeführt wurde. OReilly hat ihn eher durch eine Art Tag-Wolke beschrieben und mehr als 'irgendwie was Neues im Netz' schien es nicht zu bedeuten. David Weinberger verengte dann den Begriff (Z.B. in seinem Aufsatz in "Die Kunst loszulassen") auf die schöne Kombination aus User Generated Content und Intreroperabilität von Applikationen (durch RSS, APIs etc.). Diese Definition hat den Vorteil, dass man etwas auf den Seziertisch legen kann und eine Checkliste aufmachen kann: Gibt es UGC? Check! Gibt es Interoperabilität mit dem Rest des Netzes (jenseits von Links ;) ). Check! Also isses Web 2.0. Wenn jemand von mir in Zukunft Web 2.0 erklärt haben will, werde ich genau diese Definition verwenden, sie ist transparent und einfach zu checken.
->

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Warum 'Web 2.0' ein doofer Begriff ist

Posted by Oliver Gassner • Tuesday, December 1. 2009
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Diese Präsentation ist vom Sommer 2006 (für den Webmontag Karlsruhe) und an sich hat sich da wenig geändert:

Warum 'Web 2.0' ein doofer Begriff ist.

(Das ist übrigens html+javascript +css = 5S = Simple Standard Slide Show System und läuft auch nach 3 Jahren noch wie ne eins ;) Man kann's aber schwer nach Slideshare stellen ;) Vielelicht sollte ich das mal als meinen ersten Screencast machen?)

Die Argumentation in groben Zügen:
- Als Beispiele für Web 2.0 verwendet O'Reilly in seinem Artikel eine ganze Reihe Onlinedienste, die NICHTS miteinander gemein haben (außer, dass sie 'anders' sind als alte.)
- Am Ende seines Textes listet er diverse Kriterien auf, dei zu web 2 gehören. DAMIT aber etwas Web2 ist, MUSS es nicht alle oder auch nur bestimmte dieser Kriterien erfüllen. (d.h. keines dieser Kriterien ist hinreichend oder notwendig.)

Begriffe benutzen wir allerdings um gleichartige und somit definierbare Mengen an Dingen zu umfassen. Der Begriff Web 2.0 ist allerdings keiner.


Als Konsequenz reden 2 Leute über Web 2 und der eine meint UGC und der andere AJAX.

FAIL.

Als Ausweg schlage ich in der Präsentation (die übrigens 5 Minuten dauert und 56 Slides hat ;) ) vor, dass man stattdessen einfach das bennent, worüber man reden will: kontextsensitive Werbung, Folksonomy, Tagging, Aggregation, Widgets etcetc. Denn in der regel redet man ja nie über Web2 allgemein (was, wie wir jetzt wissen, ja auch sprachlogisch schon gar nicht geht), sondern immer über einen konkreten Ausschnitt davon.

So wie im Falle des kürzlich hier erwähnten problematischen Begriffs 'Social Media' dient ein solches Plattgeklopfe von Begriffen zwar dem Marketing ("ah ja, das hör ich dauernd, das ist wohl wichtig") aber nicht der Kommunikation und dem verstehenden Gespräch.

Mein eigenes Vorgehen:
Im "Elevatorpitch" (wenn ich kurz erkläre, was ich tue) sag ich eventuell einmal Web 2.0 oder Social Media, bevorzugt aber (wenn aus dem Kontext des Gesprächs klar ist, dass die Leute eh wissen worum es grob geht) nur "Social Web" und rede dann später NUR noch über das was Sache ist, also Weblogs, Podcasts, RSS, Widgets, Social Networks, Facebook, XING etc.

***

Gegen den begriff Web 2.0 ließe sich natürlich noch allerlei mehr einwenden
- keines der Konzepte ist neu
- viele Ideen gehen auf das Vor-web-netz zurück (Usenet)
- man kommt nur in ne blöde Versionsübertrupferei (Web 3 als web 3D oder als Semantic Web), und Web 4?
- Es erzeugt die Irritation es sei eine Softwareversion
- (eure Vorschlag in den Kommentaren)

Oder gibt es jemand der diesen Unbegriff verteidigen will? ;)
Welcome.

jochen krisch : Ecommerce 2020 #chh09

Posted by Oliver Gassner • Thursday, November 26. 2009
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Jochen krisch über Ecmmerce
- Zustand und Umbruch
- Innovationspotential
- Magento - Zukunft des Ecommerce
***

Ecommerce: 3% des Marktvolumen des Einzelhandels
Was ist erreichbar? 10-12-15%?

Klassischer versandhandel: geschrumpft
Ecommerce/Versand: ca 1/4-1/3
elektronischer Handel: wächst massiv

Am Versandhandel hat der eCommerce jetzt über 50%

Der ecommerce fächert sich auf: ebay, amazon, qvc etc.
Die Kauffrequenz steigt:10*und mehr von 6 auf 13% von 2004-2009
ONLINEKÄUFER UNSGESAMT 45% AUF 66%

Prognose: die Mehrfachbesteller machen 50% der Onlinebesteller aus

neue onzete: w00t, vente-privee (zähes etablieren , kritsche masse _> expansion
der Stammkunde wird wachstumstreiber
Große Rolle der Wiederbesteller: Zappos (Schuhe)

Die Time Pressed Optimiser (sozial nicht stimulierbar9 und die 24h fashion lovers (sozial stimulierbar) sind sehr onlineshoppingaffin (37%)

Neu Nutzergruppen udn schicten werden über Sites mit spitzen Zielgruppen angesprochen (8z.B. Outdoor)

Drei Innoationszonen (geschäftsmodell statt feature):
- Visual shopping (video 3d, augmented reality, ...)
- Social shoping (Kommentare, bewertungen, empfehlungen, social networks, ...
- Live (woot, Preisbock etc.)

Vgl Video bei Wine Library / Vaynerchuck
myfab.com: designstücke auf anforderung produziert (Abstimmung -> Produktion)

Zusatzeffekt: Gleich zahlen, sehr viel später lieferung (Investoren lieben das)
distorted people: exklusivitätsfaktor
boardpusher: spreadshirt für skateboards

Was funktioniert im Social Commerce seit 2005, was nicht?

polyvore: Produkte kombinieren + affiliate
- zuerst ugc-orientiert
- jetzt surferinteressiert

etsy:
marktplatz für handgemachtes
100% wachstum/Jahr

(Wir überspringen social commerce in facebook etc.)

zappos:
Komplette webnutzung:
- blogs
- chats
- Titter
etcetc
1,1 Millionen Kundenkontaktmöglichkeiten / tag !!!!!

1300-1400 Mitarbeiter, 438 bei Twitter 'persönlich'.
(aggregierter Twitterstream, jeder ist Markenbotschafter)

neues Kommunikationskonzept für Firmen.
**

Magento:
1 Open source
2 Pluginsystem mit Connectmodulen statt featureset
3 neue geschäftsmodelle werden 'erlaubt': liveshopping, shoppingclubs

PREISWBOCK FUNKTIONIERT MIT MAGENTO
(sorry doofeFeststelltaste)

4 hohe vertreitung von Os- und enterpriseversion

?: Wird Magento zum neuen standard, kann man magentoplugins auch in naderen systemen nuten? (2008 erschienen
hohes Potential.

?: was wenn (magento(kompatible) Shops untereinander zu sprechen anfangen und neue Geschäfts- und Kollaborationsmodelle entstehen.

shopping-Perspektiven bis 2010:
- der elektronische Handel nimmt an Markanteil zu
-

Techcrunch Munich: #tcm09

Posted by Oliver Gassner • Tuesday, October 20. 2009
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Twitter here - Twitter / Search - tcm09

***

Mathias Roth, iOpus.

"Chrome: why creating products for a new paltform can superharge thir service"
Alertfox: website monitoring startup
Monitoring in real browsers (ie and firefox): AlterFox
- release early & often: worked
- start with basic use-cases
- non-scaleable system saved lots of time (version 2 will be scalable) and helped prioritize
- free accounts were gone soon, less than 10% used it (you can be generous with free versions)
- Purchasebutton from day one, got frst customers on day 1
- paying customers give better feedback than free ones
- extensions open new marketing channels,
-go to a new platform (Crome?)
- With firefox those who hae been there longest make up 50% of the top 100...
- Chrome as a far trickier design than Firefox as far as extensions go, extrensions are not trasferrable
- Few Plugins generate a lot of attenion + first mover advatage
iopus.com/munich is hring BTw ;)
**
Rainer Maerckle, Holtzbrinck
Copy, adapt or innovate?


Case: Vente Privee (2001)
Many copycats came up in F and E and later in D (buyVIP, Brands for Friends (2007)), limango (both putting stress on different segments or tactics) - Otto.de bought limango.

What makes an idea successful?
What are the sources of ideas?
Genius? (rarely)
Transfer? (analogy)
Transport (geographicaly, adapt)
Transcode (new twist) (experteer, applicats pay to see the classifieds)
"transprove" (blue ocean strategy), rethink features, improve it for target customer
overtake, copy execute

after idea: screen (market, potential, competition, financials, etc)

select: explicit vs implicit factors (self estimatio, risk aversion, society/standing), assign weights

execution: soft (planning), hard (do)
copy: main risk is competition: low poetantia
adapt: main risk is execution (as first mover), medium potential
innovate, main risk: market, potential: high

Investors disklike risk but like potential.
Founders need to know what steps they are talented in.

***
Now 3 Mon startup presentations:

Jörg Blumtritt presents: Goutez.net, food for friends
Benedikt Köhler and Michael Reuter an in it, it's about tasking something and has been hacked togehther by the three.
get rid of the middleman, it's local, ppl identify by the way they eat and cook, enablelocal cultures.
(I think that Jörg called it a hobby I guess doe not help...)
producers have to register and are hand picked. (I am stillnot sure I understand what it does.

It's a shop system and there is a catalogue, so it is a joined shop, shop cares for payment, ppl care for delivering, they will earn €€ from provisions.

***
Communote
jens & dirk
Communardo is a software vendor for team collaboration: communote is enterprise microblogging, twitter in the company.
(They do it as a dialoge that takes out some speed...)
http://www.communote.com/homepage/
(I was interrupted, they say it is better than e-mail and gaines some momentum in the end:))
-> jammer? communote is more topic oriented than ppl oriented (as yammer is)
- difference from google wave is that it works, wave is not ready for enterprise use yet
- 5 businesses use it productively, 100+ use it in testing mode
- free for 10 users.
- microblogging /signalling will be art of every bsuiness communication app
- blue kiwi in race does similar stuff
***

Rene Kunkel: graph.me

really the best presentation yet, he explains the profile of a person, the average person
you can tuen things ideas into polls
you can track personal data and challenge other ppl (how often do you shave, how mich money do you spend on clothes
see #graphme

This is the coolest startup right ow, consumers giving you data about themselves
revenue model: uniqe data depth, all quantifiable, correlations with critical mass, targeted advertising, online panel baased in UGC, information channel for media, white label solution (all convincing...)
Privacy is ensured technically, you can register anonymously, no real names o the platform if you do not wish, all the ID is removed in aggregation.
****
Jan Philipp Hinrichs, CaptchaAd.com
You fill out captachs for spam protection.
CA uses Online video advertising for captachs.
so you just have a 5-15 sec ad and need to answer which brand it was for, you can incentivise this.
Intentaional patent os pending.

Income is shared with the publisher.

otto.de is also a customer, handicapped users use it via audio
***

redPanda
Browsers are still the same as 20 years ago.
Relevant info should come to the user.
red Panda shows you news in context, fittig to the page you watch.
(too muc time for story, too little exlaining the uniqueness...)

Fully automated contextua browser.
****
IntelliAd

technology for SEM market / google
(war abgelenkt...)

***
Coffee-Break
***
500 ppl are watching the live stream.
***
ViCommerce.com, Philipp Berner, Berlin

Videoshopping is emotional. and now online.
70% online customers miss the experience
vicommerce wants to improve this experience.
Technolofy SaaS.
Links to a timeline in the video.
You can buy the product from the video by cikcng in the timeline
example: style.de

50% higher conversion
50% longer time on site

EA, C&A, ...
***

getyourguide.com

Passion for travel
you can book travel but hard to book experiences at your destination.
SearchEngine for local touristic services.
Supplier uploads for free and gets all kindsa stuff (marketng) etc.
B2C, B2B (Partner netwirok)
((Great resenartation BTW with lonsta content etc.)
First steps in Switzerland B2B local.ch

***
Directed Edge
live recommendadzion edge
Amazon like recommendadtion at every site.

***
Martin szugat SnipClip.com>

Help brands market in Social Networks
Branded virtual goods (create higher revenue by factor 3)
Traffic & revenue engine
The respective markets of virtual goods and social media marketing.

matin is even mentionaing market size and possible exit partners.
***

Terminii, Geert Peeters
Mittelstand
* focus on their core business
* gain new and retain old customers

- online scheduling of aaapointments
- send reminders, recalls, CRM
- e.g. for a hairdresser etc. he does not want to go to the telephone.
- appoitments for "winterreifen" at your garage
- ...


***
finsearch360.com (valuescope)
some search for key events for professionals (Markus stiefel)

Focussed media monitoring

Boost sales, managers, HR etc. avoid cold calling.
Monitor suppliers or competitors
(he said 'long tail ...9
Freemium
"sales intelience out to the people" at a competitive price (also for individuals)
(this was very fast but nice slides ... ;) )

***
And th winner is...
***
Panel... (Idas blogg ich nicht mehr)
*** drinks

#salesforce director joachim schreiner describes how they listen on facebook and twitter and how they have discussions on their blogs #dnd09

Posted by Oliver Gassner • Tuesday, October 20. 2009
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#salesforce director joachim schreiner describes how they listen on facebook and twitter and how they have discussions on their blogs #dnd09

#salesforce director joachim schreiner describes how they listen on facebook and twitter and how they have discussions on their blogs #dnd09

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links for 2009-10-20

Posted by Oliver Gassner • Tuesday, October 20. 2009
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  • "Mailman ist bei einigen Providern aber auch schon für die Kunden vorinstalliert und zum Einsatz zugelassen. Zum Beispiel bei Power-Netz bereits im Privat-Web-Paket für 4 EUR/Monat: http://power-netz.de/webpakete_privat.php?f=4"

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    Fri, 13.08.2010 23:48
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