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Harald Taglinger: Basisstrategien für das Überleben im Web (webinale)

Posted by Oliver Gassner • Tuesday, May 27. 2008
Harald Taglinger kenne ich seit rund 10 Jahren online und wir sehen uns heute erstmals in RL. Den Gag den ich beim Treffen gemact hab, den ersteht man eh nicht, also lass ch ihn.

Natürlich hör ich mir auch seinen Vortrag über Geschäftsmidelle im (Social) Web an.

Andere Livebeiträge von mir zur Metaverse 08 gibt es übriges im Otherland Blog (Kunde).

Fallzahlen kommen aus der Schweiz, daraus folgern Modelle und ein Rechentool.

Basis: Deutschschweizer die auf Deutschschweizer Seiten surfen.

In Seattle saß Levi's (Arbeitskleidung), Microsoft (Server).

Firmenwebsites sind Promotionkanal und Vetriebskanal.

Gut gebaut und beliebt heißt nicht, dass es sich auch bezahlt macht.

Zahlen gaukeln einen Markt der Millionen vor.
Die Zahen von XING z.B. steigen zwar, aber der Markt wächst anorganisch durch Ankauf.

Reach, Plattform und Budget müssen ausbalanciert werden, meist aber dominier die Plattform/Technik.

Die Schweiz hat weniger Einwohner als New York, und viele KMUs, eigentlicher Zielmarkt (über 50 MA: 20.000 Firmen).

Wenn man das 'Funnelt' kommen 1-2 User raus, bei Deutschland käme man auf 20-40 Kunden.

Medienausgaben CH; 3200 CHF/Jahr (ca 2000 EUR).

Da möchte niemand noch drauflegen.

eFood macht in CH 2 EUR Umsatz/Monat pro User.

200.000 PI/Monat reichen gerade für die Büromiete.

SAT1 hat den Break even auch erst nach 15 Jahren geschafft, online kann das auch noch dauern.

Mögliche Modelle:
- MKM: Microsoft kauft mich. Search.ch verkauft am Post.
- Ich bin Microsoft: "Second Mover"
- Be first, think huge (Google, Amazon)
- Non Commercial (auch das kostet Geld, Wikipedia)
- Audience driven (Wikipedia)
- Smart Tail: moneyhouse.ch (Firmeninformationen, Marktführer in CH, Funprojekt einer Agentur, 1/2 Tag / Woche), heute nach 10 Jahren mutiert die Agentur zum haupts. Betreiber des 'Funprojekts'
- Act Global: man muss nicht für den dt.sprachigen Markt arbeiten
- Synergie bei Plattformen und Internationalisierung
- Synergie beim Marketing

Fazit:

Rechnen
Modell auf lange ROIs ausrichten
Ressource Synergie nutzen
Design as Global Product

Jetzt zeigt Harald ein schön komplexes Speadsheet wie man ein solches Business ausrechnen kann.
***




(wird fortgesetzt)

Alexander Richter über Enterprise 2.0 bei der webinale

Posted by Oliver Gassner • Tuesday, May 27. 2008
Alexander Richter gibt einen Überblick über Enterprise 2.0.

E 2.0 ist Web 2.0 im Unternehmen.
Verschiedene Tools dienen verschiedenen Zwekcen: Informationsverwaltung, Networking, Dialog.

Unsere Arbeit findet verteilt an vielen Orten statt (Frima, zu Hause, beim Kunden, unterwegs), weswegen Blogs und Wikis wichtige Anlaufpunkte für Kommunikation und Kollaboration sind.

Social Bookmarking erzeugt Digests von Infos, dei n der Forma gerde verarbeitet werden.
Tagclouds erzeugen den Überblick. Ich suche nicht mehr, ich 'entdecke' (OG)

RSS-Abos lassen dei Informationen von selst fließen.
Podcasts ergänzen das Angebot und sind unterwegs kommunizierbar.

Das zusammen mit Aggregation bedeutet 'Empowerment für die User'.

Auf Webseiten wie LinkedIn oder XING findet zusätzliches Networking sttat und bringt neue Kontakte in dei Firma. Das ist nützlicher als die 'alten' Yellow Pages der Firma, die eher eine Zwangsveranstaltung waren.

So entstehen auch 'virtuelle Firmen' und Kollaboration über Firmengrenzen hinweg.

Und das wichtigste Tool? Firefox, der Browser auf dem als 'Webtop' alle anderen Applikationen beruhen und laufen.

E 2.0 Social Software innerhalb der Firewall.

Laut Richter gehört 'öffentliches Bloggen' nicht zu E 2.0. (Sehe ich 200% anders ;))

Fallstudien:

-- Automobilbauer
- 40 Wikis bei BMW für Abteilungen oder übergreifend
- Kommunkation in prokjeen
- Wissensbasis für Neue oder abteilungswechsler
- getrieben von der Vorstandebene (wichtig!)
- wenige Regeln
- Zweitbeliebteste Intranetanwendung neben dem Speiseplan ;)
- Entscheider war der jeweilige Wikiverantwortliche (Abteilungsebene)


-- Inhouse Beratung eines Konzerns
- ein Wiki pro Projekt
- wer will der kann
- kritische Masse fehlte
- keine Weiterentwicklung
- Nutzung stagnierte
- keine offizielle Kommunkation -> unbekannte Wikis
- keine Wikigadener

Learnuing: Entwicklung zuassen, commitment durch Vorstand ist wichtig
(wird fortgesetzt)


-- Cabelcom: Blogs als Intranet
- Einfach aber 'integriert'
- offene Infopolitik, Feedbackkuiltur,
- Abteilungsblog, Projektblog, Personenblog -> strukturieren hilft
- Hilfestellungen geben
- IntraWeb 2.0 als Frühwarnsystem, "Puls des Unternmehemns messen"

Learnings:
- Durchdringungsstrategie muss man planen

***

SNS: Social Networking Services

Im Einsatz IBM, SAP, Accenture,

Abwägen: Awareness vs. Privatsphäre (Betriebsrat einbinden)

Unternehmsnsstrategie anpassen: Management sollte Bottom-up unterstützen, Sn auch zur Privaten Kommunikation, 'man kann t Facebook ein projekt organisieren, abermit Sharepoint keienn Spaß haben'.

Lob für offenes Unternmehmensklima bei der IBM.

***
Learnings generell:
- Balance finden von top down (unterstützen), oder bottom up (Einführung, Verantwortung) - beides ist nötig
- Nutzen für den Einzelnen herausstellen, in Geschäftsprozesse einbinden
- Iterative und evolutionäre Entwicklung
- in Vorleistung treten
- mittleres Management schulen
- Überblick bewahren
- Medeinwahlproblem (was ist wofür sinnvoll? Blogs? Wikis? Bookmarking?)
- Das 'wie nutzen' ist auch wichtig, nicht nur das Tool

links for 2008-05-27

Posted by Oliver Gassner • Tuesday, May 27. 2008

Schlechte Usability im Zug

Posted by Oliver Gassner • Monday, May 26. 2008
Mein Vornutzer jedenfalls hat die Toiletten-Tuer im Regionalzug nicht verriegelt bekommen.

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Auf zur webinale.de #webinale

Posted by Oliver Gassner • Monday, May 26. 2008
Und heute abend: Girl Geek Dinner. Morgen nochmal, Mittwoch eventuell nicht.

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Girl Geek Dinner: Sascha macht Kartentricks

Posted by Oliver Gassner • Monday, May 26. 2008
Sascha bloggt ueber Javascript und macht hier Kartentricks. Er ist ziiiemlich gut.

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Webinale: Vom Experten zum ganzheitlich vernetzt denkenden Unternehmer

Posted by Oliver Gassner • Monday, May 26. 2008 • Category: Digitalkultur
SLTalk ist ein Blog und war ein Print-Magazin zu Second Life und 3D-Internet. (4000 Leser/Tag), Andreas Mertens führt es.

Andreas Mertens machte den Weg von E-Businessconsultant bei IBM zum Agentur- und Magazingründer.

"Unternehmer" bedingt das Managen von Komplexität in einer Welt, die sich sehr schnell ändert.
"Experten" (hingegen) kapseln sich in ihre 'Welt' ein.

K2 heißt: angewandte Kybernetik im Management und philosophscher Konstruktivismus.

Kybernetik: Regelkreise. Essenzen von Regelkreisen sind übersichtlicher und simulierbar. Das mündet dann in Roadmaps.

Tipps: Vester: Die Kunst vernetzt zu denken.

K^2 = Unterscheiden * entscheiden * scheiden * 're-entry'.
(siehe: George SpencerBrown (sp?))

Ketten von Entscheidungen und Unterscheidungen führe dazu, dass ich Expertise aufbaue. eventuell muss ich aber 'zurückgehen' und einen Alternative untersuchen.

Man muss 'springen' zwischen eintauchen in und wechseln von Themen.

Das bedingt auch eine offene, nicht wertende Herangehensweise. (z.B. an Second Life)

Ich sollte mir bewusst sein, dass ich auch Fehler machen kann, kramker Perfektionismus bremst.

Falsche Wege 'loslassen können' ("Scheiden").

Wenn man verkrampft ist und keine Fehler machen will lernt man nichts - ...


Tipps:

Bloggen und vernetzen Sie sich
Vernetzen Sie alt/alt, neu/neu, alt/neu etc. um Neues zu schaffen
Sprechen Sie über Ihre IDeen
erst machen, dann Patent anmelden
Akzeptieren: es gibt viele Wahrheiten

Heinz von Förster; "Handle stets so, dass die Anzahl deiner Wahlmöglichkeiten -und die deiner Mitmenschen- größer wird."

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    Wed, 23.05.2012 08:02
    Das erklärst du jetzt sicher ;)
    Tue, 22.05.2012 23:43
    Coole, knappe Erklärung. Leider stimmt [...]
    Mon, 21.05.2012 11:02
    Danke ;)
    Sat, 19.05.2012 12:06
    Lieber Oliver, danke für die kurze [...]
    Fri, 18.05.2012 16:27
    Eine Empfehlung die ich noch beitragen [...]
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